In Luxemburg keine Punkte - aber Fortschritte
Unter keinen guten Vorzeichen schienen die Damen der TG Osthofen am vergangenen Wochenende ihre weiteste Fahrt zu einem Auswärtsspiel anzutreten zu müssen. 230 km nach Bascharage zu Roude Léiw (Roter Löwe), der Mannschaft, die die Oberliga RPS in den vergangenen Spielzeiten deutlich dominiert hat. Und das mit einer Torfrau und neun Feldspielerinnen, von denen wegen Verletzungen und Trainingsrückstand zwei nur eingeschränkt einsetzbar waren.
Trotzdem trat das kleine Osthofener Häuflein die Rückfahrt nach der 22:32-Niederlage nicht niedergeschlagen an, denn die erste Halbzeit, die man nur mit 14:16 verlor, zeigte viele gute Ansätze. Symptomatisch war, dass der Trainer der Luxemburgerinnen 30 Sekunden vor der Halbzeitpause den Frust über die Leistung seiner Mannschaft an einer unschuldigen Wasserflasche ausließ und auf dem Spielfeld seine hoch favorisierten Spielerinnen sich heftig angifteten. Sicher hat Bascharage in dieser Saison die Höchstform noch nicht erreicht, aber die mutige und disziplinierte Spielweise der TG Osthofen hatte entscheidend zu dem knappen Spielstand und den sich daraus ergebenden Reaktionen beigetragen.
Begonnen hatte das Spiel eigentlich wie befürchtet, denn Bascharage zog bis zur 4. Minute schnell auf 3:0 davon und die Osthofener Trainerin Nicole Müller musste schon befürchten, eine ähnlich desaströse erste Halbzeit zu erleben wie im letzten Auswärtsspiel in Hauenstein. Doch mit dem Rückhalt der an diesem Tag im Tor über sich hinauswachsenden Ulla Paeseler stabilisierte sich die Osthofener Deckung sehr schnell und zwang Bascharage zu vielen Distanzschüssen, die sehr oft am Tor vorbei gingen oder von Ulla Paeseler unschädlich gemacht wurden. Zwar bekam Osthofen die Luxemburger Kreisläuferin selten in den Griff, doch schaffte die TGO es jetzt immer wieder, auch in der Offensive Akzente zu setzen. So gelang es Bascharage nicht, sich entscheidend abzusetzen, da Osthofen den Abstand immer wieder verkürzte. Erfreulich, dass sich in er ersten Halbzeit neben der dreifachen Torschützin Christiane Göhring vor allem Johanna Losch von rechts und Ute Paeseler von halblinks mit jeweils vier Treffern in die Torschützenliste eintragen konnten.
In der Halbzeitpause keimte bei Osthofen ein wenig Hoffnung, vielleicht doch wieder eine Überraschung schaffen zu können wie beim Auswärtssieg in der Saison 2007/08. Und bis zur 36. Minute war dies auch nicht unberechtigt. Zwar muss der Luxemburger Trainer in der Pause deutliche Worte gewählt haben, denn seine Mannschaft kam mit einem veränderten Konzept und einer anderen Einstellung aus der Kabine. Trotzdem gelang es Bascharage immer noch nicht, eine höhere Führung zu halten. Steffi Konrad nämlich gelang es, mit dem dritten ihrer vier Treffer den Rückstand wieder auf zwei Tore zu verkürzen.
Anschließend musste die die Osthofener Mannschaft aber dem bisherigen Kräfteverlust Tribut zollen und die Überlegenheit des Favoriten anerkennen. Außerdem ließen sich die Osthofener Damen von der deutlich höheren Aggressivität des Gastgebers den Schneid abkaufen und gerieten so konsequenterweise immer weiter in Rückstand. Nicht mehr entscheidend war dann, dass Torfrau Ulla Paeseler nach einem unbeabsichtigten Volltreffer am Kopf benommen das Feld verlassen musste und Feldspielerin Christiane Göhring die letzten Minuten für sie das Tor hütete. Neben dem Endstand von 32:22 für Bascharage noch erwähnenswert ist, dass alle Osthofener Feldspielerinnen, außer den bereits genannten noch Meike Kotheimer, Anja Rosiak und auch die erstmals in der Oberliga eingesetzte Anja Deubel und Rückkehrerin Elke Schneider, mit Toren erfolgreich waren. Weiterhin wurde Susanne Paeseler kurz vor Schluss zur Ausführung des einzigen Siebenmeters für Osthofen eingewechselt und meldete sich dabei mit ihrem ersten Tor in dieser Saison zurück. Es besteht Hoffnung, dass sie nach Ausheilung ihres Bänderrisses im nächsten Spiel wieder regulär mitwirken kann.
Diesmal haben die Osthofener Damen aus Bascharage keine Punkte mitgebracht, dafür aber ein gestärktes Selbstbewusstsein. Das sollte im nächsten Spiel am Sonntag, den 25. Oktober um 18:00 Uhr, in der Wonnegauhalle in Osthofen gegen den Tabellennachbarn Ruchheim sichtbar werden.
Ulla Paeseler (Tor), Susanne Paeseler (1/1), Elke Schneider (1), Meike Kotheimer (1), Johanna Losch (4), Christiane Göhring (4), Steffi Konrad (4), Anja Deubel (1), Anja Rosiak (1), Ute Paeseler (5)
Gerhard Paeseler
geschrieben am 12 Oct 2009 von Susanne Paeseler
Spiele am Wochenende 10./11. Oktober
| Spielklasse | Zeit | Heim | Gast | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| Oberliga Frauen RPS | Sa. 18:30 | Roude Léiw Bascharage | TG Osthofen | 32:22 |
| Oberliga Männer RPS | So. 18:00 | TG Osthofen | HC Gonsenheim | 38:25 |
geschrieben am 11 Oct 2009 von Christoph Stauffer
Ehemalige Regionalligaspieler auf der IAA
Beim letzten Heimspiel der 1. Herrenmannschaft war auch der frühere Regionalligaspieler Manfred Bräunl als Zuschauer seit Jahren mal wieder zu Gast. Er war begeistert von dem schnellen Handball und dem spannenden Spiel – daß die TGO dann noch gewann, freute ihn umso mehr. Nach dem Spiel standen dann noch einige von seinen ehemaligen Mitspielern bei einem Gläschen Sekt zusammen. Dort wurde die Idee geboren, sich auf der zu diesem Zeitpunkt laufenden IAA zu treffen. Vorweg, es war ein unbeschreiblicher Event. Freitags Abend um 20 Uhr trafen sich Dieter Bösing (Trainer B-Jugend), Karlfried Gärtner (Trainer 1. Mannschaft Herren), Manfred Bräunl (BMW Group Marketing Leiter Deutschland), Rudolf Strauch (2. Vorsitzender) und deren Frauen in der neuen Ausstellungshalle 11 in Frankfurt, wo BMW mit 4 Weltpremieren einen innovativen Messeauftritt zeigte. Einzigartig auch der mehrere hundert Meter lange Rundkurs, auf dem alle Modelle „in Bewegung“ präsentiert wurden.
Neben vielen Prominenten fuhr Prinz Leopold von Bayern (ehem. Rennfahrer) in einem BMW 207 (Liebhaberpreis ca. 700.000 Euro) um den Rundkurs. Bei kulinarischen Köstlichkeiten auf der BMW Premieren Lounge konnte man anschließend mit Prinz Leopold von Bayern einige Worte wechseln. Dann die ganz große Überraschung – Rudolf Strauch durfte in einem BMW 328 von 1940 als Beifahrer 2 mal um den Rundkurs düsen – ein einzigartiges Erlebnis. Danach schlenderte man mit seinen Frauen gemütlich an den hochglanzpolierten Autos der BMW Group (BMW, Mini, Rolls Royce) vorbei. Nachdem Manfred Bräunl seinen offiziellen Teil an diesem Abend absolviert hatte, konnte man noch gemeinsam in der Premieren Lounge die gewonnenen Eindrücke Revue passieren lassen und natürlich über die alten unvergessenen Zeiten reden. Auch Manfred Bräunl hat sich über den doch spontanen Besuch seiner ehemaligen Mitspieler gefreut und versichert, dass er sicher wieder mal bei einem Spiel vorbeischauen wird – denn einmal TGO-immer TGO!
geschrieben am 11 Oct 2009 von Christoph Stauffer
Pressemitteilung der TG Osthofen Handball e.V.
Mit großer Bestürzung haben wir, die Mitglieder und der Vorstand der TG Osthofen Handball e.V., vom plötzlichen Tod unseres Sportkameraden Willy May am 29.09.2009 erfahren. Willy May war bis 2006 der 1. Vorsitzende der TG Osthofen Handball e.V. und betreute darüber hinaus bis Ende der Saison 2007/2008 die männliche A-Jugend als Trainer. Willy May war jahrzehntelang seinem Verein in den verschiedensten Funktionen treu verbunden und erwägte sogar jüngst eine Rückkehr in ein Traineramt. Darüber hinaus war er weit über die Grenzen von Osthofen hinaus ein allseits beliebter und respektierter Sportsmann. Fassungslos stehen wir vor der Tatsache seines Ablebens. Unser ganzes Beileid und Mitgefühl gilt seiner Familie, den Verwandten und engsten Freunden.
In Dankbarkeit nehmen wir Abschied und werden sein Andenken stets in Ehren bewahren.
Aus Respekt vor seiner Person wurden die Spiele aller aktiven Damen- und Herrenmannschaften sowie der männlichen A-Jugend für das kommende Wochenende abgesagt.
Der Vorstand
Helmut Graf von Moltke (1.Vorsitzender)
Rudolf Strauch (2.Vorsitzender)
Jürgen Eller (Schatzmeister)
geschrieben am 02 Oct 2009 von Christoph Stauffer
Damen: War das die Wende?
Es gibt berechtigte Hoffnung auf eine Wende bei den Damen der TG Osthofen. Denn die zweite Halbzeit im Auswärtsspiel bei der SG Alberswei-ler/Hauenstein/Ranschbach ließ teilweise Erinnerungen an die ehemalige A-Jugend-Regionalligamannschaft aufkommen, als nämlich Britta May und Ute Paeseler end-lich ihr Spielverständnis wieder fanden und sich mit jeweils drei Treffern auszeichne-ten. Daneben sorgten Christiane Göhring mit fünf und Liboria Romano mit drei Toren dafür, dass die zweite Halbzeit mit vier Zählern Vorsprung an die TGO ging.
Am Ende stand dennoch eine deutliche 21:30-Niederlage, denn in der ersten Halbzeit setzte sich zunächst die Verkrampfung aus dem Heimspiel gegen Wörth fort. Osthofen hatte in der Deckung den schnellen Kontern und den neun Toren von Christina Wilhelm nichts entgegen zu setzen. Und da auch im Angriff Ideenlosigkeit herrschte, lautete das Halbzeitergebnis ebenso konsequent wie deprimierend 7:20.
Es spricht für die Ansprache der Trainerinnen in der Kabine und die Moral der Ostho-fener Mannschaft, dass sie nicht aufgab und endlich zeigte, was noch alles in ihr stecken kann. Zwar gönnte der Trainer der Heimmannschaft der einen oder anderen seiner Leistungsträgerinnen in Durchgang zwei eine Pause, dies ändert aber nichts an dem Gesamteindruck, dass ein wichtiger Schritt in Richtung Gesundung des Patien-ten TGO Damen getan sein könnte. Stellvertretend für den Auftritt der TGO in der zweiten Halbzeit steht Tina Stauffer, die zur Pause ins Tor ging und mit hervorragenden Paraden und lautstarker Anfeuerung zum positiven Gesamtbild beitrug.
Diese Form und diese Stimmung gilt es nun für das Heimspiel gegen den TSV Kandel zu konservieren, der zwar am Wochenende zu Hause gegen Bretzenheim verlor, nach seinem Auswärtssieg zu Rundenbeginn aber nicht unterschätzt werden darf.
Für die TGO kamen zum Einsatz: Ulla Paeseler, Katrin Rohmann, Tina Stauffer (alle Tor), Susanne Paeseler, Christiane Göhring (8/2), Meike Kotheimer (1), Johanna Losch, Liboria Romano (4), Anja Rosiak (1), Britta May (4), Ute Paeseler (3)
Gerhard Paeseler
geschrieben am 28 Sep 2009 von Susanne Paeseler
Männliche D - Jugend
Es gibt Siege, die machen noch nicht einmal den Siegern richtig Spaß!
Aufgrund einer nicht nachvollziehbaren Terminplanung trat die Mannschaft, nachdem man gerade mal drei Wochen vorher gegen Wörrstadt mit 33 : 2 im Heimspiel gewonnen hatte, erneut gegen diesen Gegner auswärts an. Das Spiel war noch einseitiger als das Hinspiel und endete mit 2:49 ( nach dem Spielberichtsbogen, 2 : 46 nach den Osthofener Aufzeichnungen ). In der Halbzeit stand es schon 1 : 20 und der Gegner konnte den schnellen Kontern nichts entgegensetzen. Das zweite Tor in der zweiten Halbzeit verdankten die Wörrstädter einem 7m, so dass sie zumindest genau soviel Tore wie im Hinspiel erzielten. Mit einem positiven Torverhältnis von 89 Toren steigt nunmehr das Spitzenspiel am 3.10., 13.10 Uhr in der WGH gegen HSV Alzey, die den zweiten Platz belegen.
Es spielten und siegten: Quickert,Patrick(1.Hz.-T,2.Hz. -1), Brehm,Sebastian(3), Gross,Jan-Niclas(1, 2.Hz-T), Hack,Fabian(13), Hochgesand,Timo(11), Keller,Jan(6), Scherer,Jan (7), Siegel,Christoph(1), Singer,Matthias(1), Winter,Martin(1), Zapf,Niklas(1)
geschrieben am 28 Sep 2009 von Jutta Winter
Männliche A2 - Jugend
Am 27.9. trat die Mannschaft beim Tabellenführer in Alzey an. Leider konnte man die gute Spielweise der letzten beiden gewonnenen Spiel nicht mitnehmen und verlor durch unkonzentriertes und teilweise eigensinniges Spiel zu recht am Ende mit 24:16. Die erste Halbzeit konnte noch ausgeglichen gestaltet werden. Nach einer 2:0 Führung der Altmeyer kämpfte man sich heran, bevor der Gegner in der 20.Minute mit 9:4 vorne lag. Durch vier Tore in Folge schaffte man den Anschluss, so dass man mit 9:8 in die Kabine ging. Hier zeigte sich jedoch schon die eklatante Schwäche beim 7m-Wurf, die sich in der zweiten Halbzeit fortsetzte. Der schwache Schiedsrichter, der die Härten im Spiel der Alzeyer nicht konsequent unterband, pfiff acht 7m für Alzey, die alle verwandelt werden konnten. Auf Osthofener Seite waren es 9 – von denen nur 2 zum Torerfolg führten. In der zweiten Halbzeit stellten die Alzeyer eine kompakte Abwehr, die von unseren Jungs immer wieder vergeblich angerannt wurde. Da hier kein Angriffsspiel aufgezogen wurde, sondern versucht wurde mit Einzelleistungen zum Tor zu kommen, scheiterten die Spieler ein ums andere Mal. Nachdem die 7m Chancen immer wieder ausgelassen wurden, musste man das Spielfeld als Verlierer verlassen.
Es spielten:
Kromm,Max(T), Eller,Peter(T), Castellano,Dario(1), Fischer,Benjamin, Fleischer,Robin(4), Lampert,Yannik(7), Müller,Christoph, Popple,Eric(2) Schenkel,Thorsten, Schuller,Philip(1), Sturm,Tobias, Wilding,Hanno, Winter,Robert(1)
geschrieben am 28 Sep 2009 von Jutta Winter
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