TG Osthofen Handball e.V. – Tradition mit Zukunft

Herren 1 Rheinhessenliga

Alle Mannschaften
TGO Herren 1

Hintere Reihe, von links:

Leo Vuletic, Jürgen Track, Timo Hochgesand, Daniel Strack, Eric Popple, Torsten Heck

Mittlere Reihe, von links:
Björn Scheuer, Daniel Eckel, Christoph Müller, Maurice Meitzler, Matthias Zellmer

Vordere Reihe, von links:
Peter Gasz, Tobias Aul, Jan Keller, Fabian Hack, Max Emde, Tim Kratz

Sitzend, von links: Max Kromm, Hagen Gutland, Jan-Niklas Seelig


Es fehlen: Sven Grasser, Philip Keller, Lukas Klimavicius, Silas Höfler


  • Bericht WZ: TG Osthofen verliert Spitzenspiel der Handball-Rheinhessenliga

    TG Osthofen verliert Spitzenspiel der Handball-Rheinhessenliga gegen den TV Nieder-Olm

    OSTHOFEN - (fst). Ein Spitzenspiel, das seinem Namen mehr als gerecht geworden ist, erlebten die Besucher der Osthofener Wonnegauhalle. Dort empfingen die bis zu diesem Spiel ungeschlagenen Handballer von der TG Osthofen den Aufstiegsmitfavoriten TV Nieder-Olm. Nach 60 packenden Handballminuten mit spektakulären Toren, zahlreichen Führungswechseln sowie schwer umkämpften und zum Teil überharten Duellen entführten die Gäste beim 31:29 (15:15) die Punkte aus dem Wonnegau. Durch die erste Saisonniederlage ist die Mannschaft von Trainer Leo Vuletic auf den dritten Tabellenplatz in der Rheinhessenliga abgerutscht. Der TV Nieder-Olm schob sich nach dem Sieg im Duell der beiden Oberligaabsteiger dagegen auf den zweiten Tabellenplatz vor. „Es war das erwartete Spiel auf Augenhöhe“, sagte TGO-Trainer Leo Vuletic über das Topspiel und bilanzierte mit Blick auf das knappe Endergebnis zugunsten des Gegners: „Wir hatten einfach zu viele Fehlwürfe. In der Summe hat das dann gegen Nieder-Olm nicht gereicht.“

    Diese Spielanalyse des Osthofener Mannschaftsverantwortlichen traf allerdings nicht auf die Anfangsphase zu. In dieser präsentierte sich nämlich die TGO deutlich abschlussstärker als der Gegner aus Nieder-Olm. Folgerichtig lagen die Hausherren nach zwölf Spielminuten mit 8:4 in Front. Doch während sich die TGO in den Folgeminuten den ersten Schlendrian bei eigenem Ballbesitz leistete, lief der Mann des Tages in Person von Zeljko Martinovic zur Höchstform auf. Dem Nieder-Olmer gelangen insgesamt 13 Treffer in Osthofen, drei davon in Serie beim Spielstand von 8:4. Somit hatte der beste Werfer des Tages maßgeblichen Anteil daran, dass seine Farben ein 15:15-Unentschieden und Halbzeitpause retteten. Auch nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Zeljko Martinovic weiter in Torlaune, sodass der TV Nieder-Olm im Laufe der zweiten Halbzeit in Führung gehen musste. Osthofen wehrte sich zwar nach Kräften, jedoch gingen ihnen eben diese kurz vor Schluss aus. Denn in der 56. Spielminute sollte Peter Gasz das letzte Tor für die TGO werfen (29:29). Weil der TV Nieder-Olm zwei Buden folgen ließ, verließen die Gäste als jubelnde Sieger die Halle

    Veröffentlicht am 07.11.2017 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: Wechselbad für Vuletic

    Wechselbad für Vuletic

    RHEINHESSENLIGA TGO nur in Gonsenheim richtig gut / Dennoch gelingt auch gegen Bingen II ein Sieg

    OSTHOFEN - (fst). Auch nach dem fünften Spiel als Trainer der TG Osthofen bleibt Leo Vuletic ungeschlagen. Innerhalb von drei Tagen feierte der langjährige Osthofener Spielmacher in seiner neuen Rolle zwei Auswärtssiege in der Rheinhessenliga. Während die Vuletic-Sieben am Sonntag beim HC Gonsenheim spielerisch-leicht mit 40:23 gewann, mühten sich die TGOler am Dienstag bei HSG Rhein-Nahe II allerdings zu ihrem 31:26-Auswärtserfolg.

    In Gonsenheim brachte die TGO ihr Tempo und ihre spielerische Überlegenheit – gepaart mit der Erfahrung aus einem Jahr in Deutschlands vierter Liga – auf die Platte. Über eine 3:1-Führung setzte sich die TGO kontinuierlich ab. Bis zur Pause erspielten sich die Handballer aus dem Wonnegau eine komfortable und zugleich vorentscheidende 17:9-Führung. Die Rückraumachse um Spielmacher Peter Gasz (7) und Maurice Metzler (6) sorgte für die Gefahr im Angriff, die beiden Torhüter Niklas Seelig und Hagen Gutland vernagelten das Osthofener Tor. Weil auch die Mannschaftskollegen der Leistungsträger einen guten Tag erwischten, vergrößerte die TGO ihren Vorsprung im zweiten Durchgang gegen hoffnungslos unterlegene Gonsenheimer minütlich. Am Ende stand ein ungefährdeter 40:23 zu Buche.

    „Das war eine starke Mannschaftsleistung“, kommentierte Coach Leo Vuletic den Aufritt. Zwei Tage später konnte der Trainer allerdings nicht mehr so zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft sein. Schlecht waren die TGOler in Bingen zwar keineswegs, aber sie präsentierten sich beim Oberligaunterbau der HSG Rhein-Nahe weniger souverän. Vor allem in der Anfangsphase hatte die TGO mächtig Problem mit dem Gastgeber. So legte die TGO einen klassischen Fehlstart hin und geriet mit 1:5 in Rückstand. Es dauerte bis zur 20. Spielminute, ehe den Osthofenern in Person des torgefährlichen Nachwuchsmannes Timo Hochgesand (7) der Ausgleich gelang (11:11). Und kaum hatten die TGOler den Rückstand egalisiert, übernahmen die Gäste die Spielkontrolle. Bis zum Kabinengang erarbeitete sich die Vuletic-Sieben eine 16:14-Halbzeitführung. Auch nach dem Seitenwechsel ließ die TGO nicht locker, hielt Bingen auf Abstand und feierte einen letztlich hart erarbeiteten 31:26-Auswärtssieg.

    Veröffentlicht am 03.11.2017 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofen feiert Schützenfest

    Rheinhessenliga: TG Osthofen feiert Schützenfest

     

    OSTHOFEN - (mgeb/csr). Nach ihrem Abstieg aus der Oberliga scheinen die Handballer der TG Osthofen in der Rheinhessenliga mit Siebenmeilenstiefeln in Richtung Wiederaufstieg zu marschieren. Und die Mannschaft von Trainer Leonard Vuletic kennt dabei offensichtlich kein Erbarmen. Jüngstes Opfer: Die zweite Mannschaft der SG Saulheim, die in der aktuellen Runde freilich ohnehin nicht in die Pötte kommen will. Mit sage und schreibe 16:53 (8:24) Toren hatte das Team von Trainer Joachim Queck bei den Wonnegauern am Sonntag das Nachsehen.

    Die Torfabrik der TG Osthofen lief vor mehr als 250 Zuschauern schnell auf Hochtouren – es dampfte aus allen Gassen. Beim 6:2 (9.) und 7:3 (10.) ließ sich die Sache für die Gäste noch erträglich an. Aber dann: Die Wonnegauer zogen mit einem eindrucksvollen Lauf auf 15:3 davon (18.), bauten den Vorsprung bis zur Pause auf 24:8 aus. Im zweiten Abschnitt gab es für die Gäste noch mal fünf Buden mehr auf die Ohren, nach 52 Minuten war die 40-Tore-Marke geknackt (40:13), und neunzig Sekunden vor Schluss auch die 50 erreicht (50:15).

    „Ich kann mich in meiner langen Laufbahn vielleicht drei Mal an über 50 Tore erinnern“, betonte nachher ein sichtlich vom Torrausch überraschter TGO-Coach Leo Vuletic, der neben Fabian Hack (9/1) in den jeweils sechsfach erfolgreichen Eric Popple und Maurice Meitzler seine erfolgreichsten Schützen hatte und schließlich auch dem Nachwuchs reichlich Spielanteile gönnen konnte. Auch wenn die Wonnegauer Angriffsmaschinerie gewöhnlich zu den Besseren zählt. „Saulheim war kein adäquater Gegner, wir kamen zu leichten, schnellen Toren und haben vor allem wenig Fehler gemacht“, resümierte der TGO-Trainer am Ende hochzufrieden.

    Veröffentlicht am 24.10.2017 von Carsten Eckelmann

  • Neuer Sponsor bei den Herren 1

    Die TGO Handball Herren 1 vertreten durch Thomas Dick 2. Vorsitzender Förderkreis Handball e.V., Stefan Abe Resortleiter Herren und Maurice Meitzler, bedanken sich bei Kemal Cokbilir und Yener Dönmez von der Allianz Hauptvertretung Kemal Cokbilir und Yener Dönmez GbR , Worms, für die Unterstützung in der aktuellen Saison.

     

    Veröffentlicht am 06.04.2017 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofen bricht ein

    TG Osthofen bricht ein

    Von Jürgen Jaap DERBY SG Saulheim gewinnt 35:26 / Ausfall von Leo Vuletic nicht zu kompensieren

    OSTHOFEN - – „Das war leider nix.“ Lediglich vier Worte benötigte Dieter Bösing, um das Spiel auf den Punkt zu bringen. Spannung, Emotionen, Leidenschaft, Kampf bis zum Umfallen – all diese für ein Lokalderby fast selbstverständlichen Ingredienzen hatte das Rheinhessenderby in der Handball-Oberliga zwischen der TG Osthofen und der SG Saulheim allenfalls in Hälfte eins zu bieten. Zu überlegen agierte die SG Saulheim vor allem im zweiten Durchgang, als dass ein spannender Wettkampf aus der Partie hätte werden können. Klar und deutlich mit 26:35 unterlag der Oberliga-Aufsteiger aus dem Wonnegau vor zum größten Teil enttäuschten 350 Zuschauern, die zumindest bis zum 14:15-Halbzeitstand ihrem Team noch etwas Positives zutrauen konnten.

    Daraus wurde aber nichts, denn schon vor dem Anpfiff wurde das Konzept der Gastgeber durch den Ausfall des an der Wade verletzten Routiniers Leo Vuletic durchkreuzt. Als auch noch Peter Gasz nach zwanzig Minuten vom Spielfeld humpelte, bog die TG Osthofen unweigerlich auf die Verliererstraße ein.

    „Erfolg kommt einzig im Wörterbuch vor Fleiß“, hatte Saulheims Trainer Rainer Sommer seinem Team eine denkbar einfache Marschroute eingebläut. Daran hielt sich allerdings auch die TG Osthofen – zumindest bis zum Pausentee. Mit Einsatz, Kampfkraft und einem auf der Spielmacher-Position flink und umsichtig agierenden Luca Steinführer hielt die TGO dagegen, konnte die Partie über 5:5 (10.), 10:10 (20.) und 14:14 (28.) lange ausgeglichen gestalten, was insbesondere auch dem prima aufgelegten Patrick Quickert im Tor der Gastgeber zu verdanken war. Immer wieder entschärfte er in dieser Phase Hundertprozenter bei schnellen Gegenangriffen der SG-Angreifer mit klasse Paraden.

    Apropos schnelle Gegenangriffe: Ab Hälfte zwei ließen sich die schnellen Außen der Saulheimer, nämlich der überragende Julius Werber (7) und Christoph Kreisel (5), diese Gelegenheiten aber auch nicht mehr von Patrick Quickert nehmen. Osthofen geriet deshalb zusehends in einen schier uneinholbaren Rückstand. Bei einem Spielstand von 16:21 (38.) und 18:24 (45.) war das rheinhessische Lokalderby eigentlich schon entschieden. Oder doch nicht? „Da geht noch was“, munterten die Auswechselspieler auf der TGO-Bank ihre Kollegen auf dem Feld auf.

    Nein, da ging nichts mehr, was Dieter Bösing wie folgt erklärte: „Luca Steinführer ging Mitte der zweiten Hälfte die Puste aus.“ Die Last auf den Schultern des gerade der Jugend entwachsenen Talents war zu groß. Was ebenfalls zu groß war, waren die Räume, welche die TGOler ihren Gegnern bei Ballverlusten einräumten. „Die Jungs aus Osthofen sind häufig vorne stehen geblieben“, wunderte sich SG-Coach Rainer Sommer nicht schlecht. Klar, dass die schnellen Außenspieler aus Saulheim sich da nicht zweimal bitten ließen. Insgesamt neun Gegentreffer resultierten daraus für die TGO. Das war deutlich zu viel, um erfolgreich zu sein. Ein weiteres Manko der TGO stellte der Mangel an durchschlagskräftigen Alternativen aus dem Rückraum dar. Auch hier hatte Saulheim in Thomas Sterker (7/2) und Roman Walldorf (3) personell einfach mehr zu bieten. So kam es denn nur logisch zu einem ungefährdeten Neun-Tore-Erfolg der Gäste aus Saulheim.

    TG Osthofen: Quickert, Heck (beide im Tor); Gasz (1), Keller, Drees, Pfaff (1), Steinführer (4/1), Aul (3), Hack (4), Zellmer (2), Meitzler (5/1), Scheuer (4), Popple (2), Müller.

    Veröffentlicht am 20.09.2016 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: In Osthofen weht ein anderer Wind

    Oberliga: In Osthofen weht ein anderer Wind

    OSTHOFEN - (fst). „So fühlt sich also eine Niederlage an.“ Dieser Gedanke dürfte in den Köpfen einiger Handballer der TG Osthofen am Sonntagabend herumgegeistert sein, hatte der Oberliga-Aufsteiger aus dem Wonnegau doch nach einer Saison in der Rheinhessenliga ohne Verlustpunkt eine Etage höher die erste Pleite hinnehmen müssen. Mit 26:35 (11:15) unterlag die TG Osthofen dem VTZ Saarpfalz. Trotzdem war Jürgen Strack, der den verhinderten Trainer Dieter Bösing vertrat, gar nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge: „Die Mannschaft hat über 45 Minuten eine starke Leistung gegen einen Gegner gezeigt, der noch ganz woanders seine Punkte holen wird.“

    In der Tat waren es exakt 15 durchwachsene Minuten der TGO, die dem Gegner aus Zweibrücken die entscheidenden Vorteile brachten. Zehn davon fielen in die Anfangsphase. Osthofen agierte nervös und wohl auch überrascht vom Tempo und der Spielhärte in der neuen Liga. „Das ist ein komplett anderer Handball“, meinte später etwa Kreisläufer Tobias Aul: „Ich habe schon im ersten Angriff gemerkt, dass in der Oberliga ein anderer Wind weht.“

    So war beispielsweise in der Anfangsviertelstunde nicht sonderlich viel von der kompakten Defensive und dem schnellen Umschaltspiel der TGO zu sehen. Stattdessen agierte die Abwehr der Hausherren ohne Zugriff auf die gegnerischen Angreifer. Ohne den langjährigen Spielmacher Leo Vuletic und Torwartroutinier Thorsten Heck, die beide wie angekündigt der jungen Garde den Vortritt ließen, fand Osthofen überhaupt nicht in die Partie. Die Gastgeber profitierten jedoch davon, dass der VTZ reihenweise Chancen liegen ließ. Der junge Patrick Quickert entschärfte unzählige Bälle mit Glanzparaden und hielt seine Mannschaft dadurch im Spiel. Weil im Feld auch Neuzugang Björn Scheuer (8) mit seiner Erfahrung im höherklassigen Handball in die Partie fand, war Osthofen Mitte der ersten Halbzeit im Spiel. Zwar ging das Team mit einen 11:15-Rückstand in die Kabine, das Osthofener Haupt war aber erhoben.

    Es ging sogar noch höher, denn mit Spielwitz verkürzte die TGO sogar zwischenzeitlich auf 17:19. Per Siebenmeter verpasste Daniel Strack aber die Chance, auf ein Tor heranzukommen. Selbst eine doppelte Überzahl blieb ungenutzt. Und von der 45. zur 50. Minute zog der Gast entscheidend davon.

    TG Osthofen: Drees, Gasz (3), Keller, Strack (6), Pfaff, Steinführer (4), Aul (3), Sturm (1), Zellmer, Quickert, Meitzler (1), Scheuer (8), Popple, Seelig.

    Veröffentlicht am 06.09.2016 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofen holt den Rheinhessentitel

    TG Osthofen holt den Rheinhessentitel

    Von Claus RosenbergBODENHEIM - Die Terminologie passte nicht: „Wir wollten den Touchdown machen“, erzählte Dieter Bösing. Der Trainer von Osthofens Handballern wusste aber, dass er von Manuel Pfaff und Co. trotz des aus dem American Football entlehnten Begriffs verstanden würde. Es ging in Bodenheim darum, wenigstens den einen fehlenden Zähler zu holen, der noch zum vorzeitigen Gewinn des Rheinhessentitels fehlte.

    Die Botschaft kam an. 33:29 (17:14) besiegten die Wonnegauer den TV Bodenheim in einem Match, das ein Leckerbissen für die Zuschauer zu werden versprach. Immerhin spielte der Tabellenführer beim Tabellenzweiten. Und das in dessen Halle. De facto aber war die Partie schon nach 45 Minuten gelaufen. Da führte die TG Osthofen mit 29:21.

    In Anbetracht der Dominanz der TGO wurde auf der Tribüne stellenweise schon nach alternativer Unterhaltung gesucht. Scherzweise rief einer der rund 300 Zuschauer Klaus Kuhn, dem Präsidenten des Handballverbands Rheinhessen, gar einen Vorschlag zur Regeländerung zu: Ab einem gewissen Vorsprung sollte ein Spiel wegen technischer Überlegenheit eines Teams abgebrochen werden können.

    Die Bodenheimer aber, als hätten sie es gehört, kämpften sich zurück ins Match. Zu experimentierfreudige Gäste, die im Gefühl des sicheren Sieges mehrfach leichtfertig und deshalb erfolglos abschlossen, sowie auf der anderen Seite ein Gastgeber, der sich noch einmal puschte: Diese Kombination führte dazu, dass es in den letzten fünf Minuten noch einmal ganz spannend wurde. Erst ein beim Stand von 29:32 verworfener Siebenmeter des TVB sorgte für klare Verhältnisse. Es war der Moment, in dem sich die Mimik von Dieter Bösing schlagartig änderte. An die Stelle von hochkonzentrierter Aufmerksamkeit trat das Lächeln großer Glückseligkeit.

    Möglicherweise hätten die ohnehin personell auf dem letzten Loch pfeifenden Bodenheimer dem Titelkandidaten das Leben sogar noch schwerer gemacht. Nach 38 Minuten verloren sie allerdings Moritz Müller verletzungsbedingt. TVB-Coach Olaf Anthes meinte: „Das war bei uns der Knackpunkt. Die Mannschaft war geschockt“. Acht Tore gab sie in der Folge ab. Dass sie sich aus diesem Tief zurückkämpfte, imponierte Anthes.

    Für die Osthofener war das in der Stunde des Triumphes Nebensache. Ein Jahr, nachdem ihnen die HSG Worms so knapp den Titel vor der Nase weggeschnappt hatte, standen sie ganz oben. Und das, ohne Anfang der Runde überhaupt damit gerechnet zu haben. Vier Leistungsträger hatten sie an den Lokalrivalen abgegeben. Und trotzdem, insbesondere dank junger Spieler wie dem überragenden Rechtsaußen Luca Steinführer, legten sie eine denkwürdige Saison aufs Parkett: 19 Spiele, 38:0 Punkte. „Ich glaube nicht, dass es das schon einmal in der Rheinhessenliga gab“, kommentierte der 19-jährige Steinführer, während links und rechts die Sektkorken knallten.

    Für Dieter Bösing war es der zweite Rheinhessentitel innerhalb eines Jahres. Vergangene Runde hatte er noch die A-Jugend der TG Osthofen zur Rheinhessenmeisterschaft geführt, diesmal die Herren-Mannschaft. Sein Erfolgsgeheimnis? „Die Spieler haben Spaß und Freude am Handball“, sagte er. Und diese Begeisterung für ihren Sport, das ist seine einzige Forderung an die Spieler, sollen sie Woche für Woche dem Publikum zeigen. Das haben sie denn dann auch in Bodenheim getan.

    Die nächste große Aufgabe steht dem Rheinhessenmeister nun in gut drei Wochen bevor – mit den drei Aufstiegsspielen zur Oberliga. Mit den drei verbleibenden, für die TGO belanglosen, Partien in der Rheinhessenliga will Bösing sein Team darauf vorbereiten.

    Veröffentlicht am 28.04.2016 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofens Handballer in Partystimmung

    TG Osthofens Handballer in Partystimmung

     

    OSTHOFEN - fst) Nach den Feierlichkeiten rund um die vorzeitige Rheinhessen-Meisterschaft ist bereits der Alltag in Osthofen wieder eingezogen. Mit dem Titel und einem mutmaßlich historischen Punkterekord von 38:0 im Rücken will der vergangene Woche in Bodenheim gekürte Meister die Party gegen die SG Bretzenheim fortsetzen. Vor heimischem Publikum plant der Ligachampion die Fortsetzung seines Siegeszugs durch die höchste Klasse des Handballverbands Rheinhessen. „Wir wollen weiterhin meisterlich spielen und die Null-Verlustpunkte auf unserem Punktekonto halten“, gibt Meistertrainer Dieter Bösing die Marschrichtung vor.

    Für das Heimspiel gegen den Tabellensechsten aus Bretzenheim steht dem Osthofener Coach der komplette Kader zur Verfügung. Das Augenmerk der Meistermannschaft aus dem Wonnegau gelte laut Bösing dem gegnerischen Rückraum, der Torgefahr ausstrahlt und den Kreisspieler gekonnt in Szene setzen kann. „Das hat uns im Hinspiel enorme Probleme bereitet“, erinnert Bösing an den knappen 28:25-Auswärtserfolg seiner Mannschaft.

    Darüber hinaus hat die TG Osthofen die Aufstiegsrunde im Blick. Sie beginnt am 30. April und umfasst für die Verbandsmeister aus der Pfalz, dem Saarland und dem Rheinland jeweils drei Spiele im System jeder gegen jeden.

    Die TG Osthofen startet am 30. April auswärts beim Saarlandmeister. Den Titel dort machen wahrscheinlich der Ex-Bundesligist TV Niederwürzbach und die HSG Nordsaar unter sich aus. Die Woche drauf ist die Formation von Dieter Bösing beim Rheinland-Meister zu Gast. Voraussichtlich wird dies der TV Bitburg sein, der in der Rheinlandliga genauso dominant spielt wie die TG Osthofen in Rheinhessen. 24:0 Punkte haben die Eifelaner nach zwölf Spieltagen auf dem Konto. Das finale Spiel der Qualifikation bestreitet die TG Osthofen am 8. Mai, 18 Uhr, vor heimischer Kulisse in der Wonnegauhalle gegen den Pfalzmeister. Dort führt derzeit knapp der TSV Iggelheim vor der TG Waldsee und dem Ex-Oberligisten TV Offenbach.

    Veröffentlicht am 28.04.2016 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofen in der Oberliga

    TG Osthofen in der Oberliga

    Von Claus RosenbergHANDBALL TV Niederwürzbach und TG Waldsee verzichten auf Aufstiegsspiele / Kapitän Pfaff zwiegespalten

    OSTHOFEN - Überraschende Wende im Aufstiegskampf der TG Osthofen zur Handball-Oberliga: Die Wonnegauer, das ist seit Montagabend amtlich, klettern kampflos in die Vierte Liga. Alle Qualifikationsspiele wurden abgesagt. Saarmeister TV Niederwürzbach und Pfalzmeister TG Waldsee verzichteten, ehe der erste Ball geworfen war. Somit blieben für die beiden Aufstiegstickets Rheinhessenmeister TG Osthofen und Rheinlandmeister TV Bitburg übrig.

    Dieter Bösing, der die TGO-Männer zusammen mit seinem Trainerteam Wolfgang Schneider, Mirko Höfler und Jürgen Strack in die Qualifikation geführt hatte. war über die neueste Entwicklung nicht unglücklich. Sicher, sagte er, wäre es schön gewesen, die Atmosphäre der Aufstiegsspiele zu erleben. Aber: Erstens hatte die TGO nur ein Heimspiel und zweitens „war es nach der so frühzeitig gewonnenen Meisterschaft schwierig, den Spannungsbogen hochzuhalten.“ Obendrein wäre es „schwer geworden, nach dem tollen Wochenende, an dem wir mit der TGO vier Meisterschaften feierten, zur Vorbereitung aufs Aufstiegsspiel noch einmal richtig Gas zu geben“. Insofern habe er eine „leichte Erleichterung“ verspürt, als klar war, dass seiner Mannschaft die stressige Quali erspart bleibt.

    Einer der ersten Spieler, die über den kampflos erreichten Oberliga-Aufstieg informiert wurden, war Kapitän Manuel Pfaff. Der 37-Jährige reagierte zwiegespalten. Einerseits sei es klasse für den Verein. Andererseits müsse sich die TGO nun neu aufstellen und „überlegen, wie sie das Projekt stemmen will“. Der Routinier, zusammen mit Leo Vuletic eine tragende Säule der Mannschaft, deutete an, tatsächlich für die Oberliga-Spiele nicht zur Verfügung zu stehen. Der Aufwand, und das hatte er im Vorfeld bereits gesagt, sei ihm möglicherweise zu hoch.

    Pfaff und Vuletic haben Oberliga-Erfahrung. Sie wissen, dass dem Rheinhessenmeister in seiner derzeitigen Besetzung dort eine lange und sehr harte Saison bevorsteht – ohne gleich ganz schwarzmalen zu wollen, sagte Pfaff. Nachdem die Entscheidung nun gefallen sei, tatsächlich das Oberliga-Abenteuer zu wagen, habe die TGO wenigstens Zeit, sich zu organisieren.

    Drees nach Osthofen

    Hinter den Kulissen werden bereits dahingehende Gespräche geführt, erklärte Dieter Bösing. Definitiv sei bereits, dass Christian Drees von der HSG Worms zur TGO wechselt. Darauf verständigte sich Bösing mit den HSG-Verantwortlichen Gerd Zimmermann und Hans-Karl Böhnert. Drees hätte in Anbetracht der Verstärkungen, die die Wormser für die kommende Runde erwarten, kaum eine Chance, im Oberliga-Kader der HSG zu bleiben. Insofern wurde sich gut nachbarlich und sportlich vernünftig darauf verständigt, dass es für ihn ein guter Entwicklungsschritt wäre, bei der TG Osthofen weitere Oberliga-Spielpraxis zu sammeln. Dieter Bösing sagte, er sei mit weiteren Handballern, die der TGO in der Oberliga weiterhelfen könnten, in Verhandlung. Fix sei allerdings noch nichts.

    Veröffentlicht am 28.04.2016 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofens Männer setzen neuen Maßstab

    TG Osthofens Männer setzen neuen Maßstab

    ZOTZENHEIM - (fst). Die Handballer der TG Osthofen haben einen Rekord in der Rheinhessenliga aufgestellt. Dank eines 33:25 (14:12)-Auswärtserfolgs bei der HSG Zotzenheim bleibt die Mannschaft von Trainer Dieter Bösing auch im 15. Ligaspiel ohne Punktverlust. Mit einer Bilanz von 30:0 Punkten und 560:404 Toren ist die Bösing-Truppe sieben Spieltage vor Saisonschluss weiterhin der heißeste Titelkandidat.

    Dass die Mannschaft aus dem Wonnegau bei der Rekordjagd in Zotzenheim keine Glanzleistung hingelegt hat, daran störte sich Coach Bösing in der Nachbetrachtung des Spiels nicht. Denn nicht der gastgebende Tabellenzehnte bereitete dem Ligaprimus mit seiner Spielweise große Probleme, sondern viel mehr die Umstände in der Zotzenheimer Halle. Neben dem kurzfristigen Ausfällen von Kapitän Manuel Pfaff (Grippe) und Christoph Müller (Mittelhandbruch) beklagte der Osthofener Trainer den „absolut glatten und rutschigen Hallenboden“, der in Kombination mit dem Harzverbot den sonst so erfolgreichen TGO-Tempohandball nur bedingt zuließ.

    Trotzdem legten die Gäste einen Start nach Maß hin und setzten sich nach ausgeglichener Anfangsphase auf 6:2 ab. Zotzenheim egalisierte den Rückstand jedoch im weiteren Verlauf und glich zwischenzeitlich aus (8:8). Auch wenn es letztlich mit einer 14:12-Führung in die Halbzeitpause ging, musste Bösing seine Mannschaft in der Halbzeitpause wachrütteln. Und nach der Halbzeitansprache kam der Spitzenreiter prompt auf Betriebstemperatur. Durch ein deutlich höheres Spieltempo näherten sich die TGOler minütlich dem Punktrekord. Obwohl Zotzenheim auch beim Zwischenstand von 25:18 nicht locker ließ, verwaltete die TGO ihren Vorsprung ganz im Stile eines Tabellenführers.

    Bösing hob die Leistung von Michael Reuter (1) hervor. Der Spieler der zweiten Mannschaft unterstützte das Rheinhessenligateam aufgrund der kurzfristigen Ausfälle. „Er hat im ersten Durchgang ein wichtiges Tor erzielt“, sagte Bösing.

    Veröffentlicht am 01.03.2016 von Carsten Eckelmann

  • Eindrucksvolle Leistung im Spitzenspiel, TGO gewinnt verdient gegen Budenheim

    Eindrucksvolle Leistung im Spitzenspiel, TG Osthofen gewinnt verdient gegen Budenheim

    Im Spitzenspiel der Rheinhessenliga in der Budenheimer Waldsporthalle haben wir in der ersten Halbzeit eine absolute Topleistung gezeigt, sowohl im Angriff wie auch in der Abwehr. Der komplette Innenblock hat sehr gut agiert und die beiden Halbdeckenden standen der Leitung der Kollegen in nichts nach. Auch Thorsten Heck bestach mit sehenswerten Paraden und brachte die Budenheimer Schützen reihenweise zur Verzweiflung.
    Im Angriff konnten wir immer wieder mit Einzelaktionen glänzen oder mit kompromisslosen Angriffsabläufen Löcher in die Abwehr reißen, die wir effektiv in Tore ummünzten.
    Das war das bisher beste Spiel meiner Mannschaft. Meine Vorgaben wurden alle absolut umgesetzt, ich habe ein konzentriertes Spiel im Angriff und Abwehr gesehen, die Mannschaft hat 60 min vollen Einsatz und Kampf gezeigt und wir haben die beiden Punkte für die Heimreise eingepackt. Die Jungs haben nach diesem Spiel bewiesen, dass sie zu Recht mit 12:0 Punkten an der Tabellenspitze stehen.

    Budenheim war im gesamten Spiel nicht einmal in Führung oder konnte den Spielstand ausgleichen. Nach einer 2:0 Führung haben wir die zwei Tore Vorsprung bis zur 15 min gehalten, konnten dann aber mit sehenswertem Handball die Führung bis zur Halbzeit auf 13:19 ausbauen. Auch nach der Pausenansprache kamen wir hellwach aus der Kabine und haben den sechs Tore Abstand eindrucksvoll verteidigt. Budenheim hat hier im zweiten Spielabschnitt mächtig Gas gegeben und uns alles abverlangt. Erst ab der 50 min ließ die Kraft und Konzentration beim Spielstand von 24:30 bei uns etwas nach und Budenheim hat sich Tor um Tor herangearbeitet. Immer wieder verstanden wir es aber, Nadelstiche in die Offensive von Budenheim zu setzen, wodurch der Auswärtssieg nie so richtig in Gefahr kam und wir letztendlich verdient mit 31 : 33 gewonnen haben. Meine Spieler sind an ihre Leistungsgrenze gegangen, eine absolut tolle Mannschaftsleistung.
    Das Spiel wurde von dem Schiedsrichtergespann aus Hessen souverän geleitet, beide Seiten waren mit Leitung am Ende zufrieden.

    Spielfilm:
    0:2, 3:5, 9:13, 10:15, 13:19 (HZ)

    16:21, 21:27, 24:30, 29:32, 31:33

    Torschützen:
    Steinführer (10), Strack (8/1), Vuletic (6), Zellmer (4), Gasz (3), Pfaff (1), Popple (1), Müller, Seitz, Scherer, Serbin, Aul, Seelig, Heck

     

    Veröffentlicht am 16.11.2015 von Carsten Eckelmann

  • HVR Pokal - Tolles Los in Runde 3

    In der Runde 3 des Rheinhessenpokals der Männer treffen die beiden Mannschaften der TG Osthofen und der HSG Worms aufeinander. Das Spiel wurde mittlerweile auf Sonntag, 01.11.2015, 18:00 Uhr, in der Wonnegauhalle in Osthofen festgelegt. Wir freuen uns auf regen Zuspruch!

    Unsere Damen haben ein Auswärtsspiel zugelost bekommen und treten bereits am Donnerstag, 29.10.2015, 20:30 Uhr bei der TuS Wörrstadt an. Auch hier sind Fans gerne willkommen!

    Veröffentlicht am 27.10.2015 von Ralph Müller

  • Überzeugender Sieg der TGO in Kirn

    Überzeugender Sieg der TGO in Kirn

    Mit einem deutlichen
    hochverdienden und nie gefährdenden 55:29 ( 30:11 ) Auswärtssieg kehrten die
    Handballer der TGO vom Pokalspiel beim ambitionierten Verbandsligisten TuS Kirn
    zurück. Im Vorfeld hatten die Verantwortlichen schon Respekt vor dem
    Verbandsligazweiten dazu kam die lange Anreise sowie der Ausfall von Leo
    Vuletic, Florian Sturm, Jan Scherer und Kai Serbin. Die Gastgeber konnten nach
    0;2 und 2:5 Rückstand das Spiel bis zum 5:6 nach 8 Minuten ausgeglichen
    gestalten, danach drehten die wie entfesselt spielenden Wonnegauer richtig auf
    und setzen sich über 5:9 , 6:16 auf 7:23 ab und bauten den Vorsprung bis zum
    Seitenwechsel auf 11:30 aus. In der Anfangsphase war es insbesondere Daniel
    Strack, der in Abwesenheit von Leo Vuletic die Spielmacherrolle übernahm, der
    aus allen Lagen traf und außerdem seine Mitspieler gut in Szene setzen konnte.
    11 seiner insgesamt 14 Tore konnte er in den ersten 20 Minuten erzielen. Aber
    auch die Außen Luca Steinführer (10) und Matthias Zellmer (7) konnten immer
    wieder Ballgewinne der in der ersten Halbzeit vor einem glänzend aufgelegten
    Niklas Seelig gut stehenden 6-0 Abwehr in schnellen Gegenstößen verwerten.
    Aufgrund des hohen Vorsprungs konnte die TGO munter durchwechseln, was aber den
    Spielfluß nie beeinträchtigte. So konnten sich alle eingesetzten Feldspieler in
    die Torschützenliste eintragen. Tane Seitz ( 8) und Jan Keller (2) konnten ihre
    Chancen auf den Halbpositionen ebenso nutzen wie der später geschonte Peter Gasz
    (4). Die am Kreis eingesetzten Tobias Aul ( 4), Manu Pfaff (2) und Ansgar
    Bachmann (2) boten ebenso eine solide Vorstellung wie Linksausßen Christoph
    Müller und Eric Popple, der überwiegend im Rückraum eingesetzt wurde. Nach dem
    Wechsel beherrschte die TGO Sieben weiterhin klar das Spielgeschehen, ließ
    allerdings aufgrund des hohen Vorsprungs etwas die Zügel schleifen was sich
    insbesondere in der Abwehr mit 18 Gegentoren in der zweiten Halbzeit negativ
    bemerkbar machte. Aber auch im Angriff wurden zahlreiche hochkarätige Chancen
    liegengelassen, sodass ein noch höherer Erfolg verpasst wurde. Dennoch geht ein
    großes Lob an die Mannschaft, die ihrer Favoritenrolle beim Verbandsligisten
    absolut gerecht wurde und das im Vorfeld als nicht einfach eingestufte Spiel
    sehr souverän nach Hause brachte. Die bisherige Saison der TGO mit 8:0 Punkten
    in der Rheinhessenlige und zwei ungefährdeten Pokalsiegen gegen Zotzenheim und
    Kirn ist sehr erfolgversprechend verlaufen. Der gute Mix aus erfahrenen Spielern
    und den integrierten A-Jugendspielern hat sich absolut bewährt, was auch eine
    sehr positive Stimmung in Mannschaft und Umfeld zur Folge hat.

    Nun freut man sich auf Seiten der TGO auf das Bonusspiel im Pokalviertelfinale!!!

    Gegner in der Wonnegauhalle wird der Oberligist HSG Worms sein!!!

     

    Veröffentlicht am 22.10.2015 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofen siegreich aus Gonsenheim zurück

    Rheinhessenliga: TG Osthofen siegreich aus Gonsenheim zurück

    GONSENHEIM - (fst). „Wir haben unseren ersten Prüfstein der Saison mit Bravour bestanden“, sagte Trainer Dieter Bösing nach dem Auftritt seiner Schützlinge beim HC Gonsenheim. Am zweiten Spieltag der Rheinhessenliga feierte die TG Osthofen einen souveränen 38:32 (17:14)-Auswärtserfolg. Sie teilt sich nach zwei Siegen die Tabellenführung mit Oberligaabsteiger TV Bodenheim.

    Nach einem anfänglichen Abtasten stand es zwischen dem etablierten Rheinhessenligisten aus Gonsenheim und der extrem verjüngten Osthofener Mannschaft 4:4 (10.). Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs legte die Bösing-Sieben jedoch den Respekt vorm Gegner mehr und mehr ab und erspielte sich durch gezielte Angriffskombinationen eine 13:10-Führung. Weil immer wieder TGO-Kreisläufer Tobias Aul (8) von Passstafetten profitierte und gekonnt vollendete, ging seine Mannschaft auch mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Pause (17:14). „Tobias hat ein super Spiel gemacht. Aber die Rückraumachse mit Peter Gasz, Daniel Strack und Eric Popple hat ihm immer wieder die Lücken in der Gonsenheimer 6:0-Abwehr erarbeitet“, kommentierte Dieter Bösing.

    Nach dem Seitenwechsel behielten die TGOler ihren Spielstil bei, wodurch die Gastgeber auch weiterhin Probleme in Angriff und Abwehr hatten. Weil die Gäste in der Abwehr sogar noch eine Schippe drauf legten, bauten sie ihre Führung weiter aus. Über 25:21 und 31:26 zog die TGO, angeführt von den Torjägern Aul, Strack (10) und dem abermals äußerst treffsicheren Youngster Luca Steinführer (9), letztlich auf 38:32 davon. „Wir hatten auf alle Aktionen der Gonsenheimer eine Antwort“, urteilte Bösing zufrieden

    Veröffentlicht am 29.09.2015 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: Kantersieg für Osthofen gegen Nieder-Olm II

    OSTHOFEN - (fst). Auch das zweite Pflichtspiel endete für Osthofens neuen Trainer Dieter Bösing mit einem Kantersieg vor heimischem Publikum. Am ersten Spieltag der Rheinhessenliga gewannen Bösing und seine Schützlinge deutlich mit 41:15 (20:7) gegen die Reserve des TV Nieder-Olm.

    „Meine Spieler haben eine tolle Abwehrarbeit, gepaart mit schnellen Angriffen in erster und zweiter Welle, gezeigt“, freute sich Bösing nach Spielende. Genau das hatte der Coach in der Trainingswoche von seiner Mannschaft gefordert, wie er rückblickend verriet. Weil seine Spieler die Marschroute vom Anpfiff weg konsequent umsetzten, zogen die TGOler in der Anfangsphase auf 8:0 davon. Trotz der eindeutigen Führung ließ die Bösing-Sieben auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit nicht locker. Immer wieder gelang es der jungen Osthofener Mannschaft, mit Hilfe der einstudierten Abläufe Lücken in die 6:0-Deckung des Gegners zu reißen und diese mit einem erfolgreichen Torabschluss konsequent zu bestrafen. So zogen die Gastgeber um ihren besten Werfer Luca Steinführer (10) auf 20:7 davon (30.).

    Wer im Publikum glaubte, Osthofen würde im zweiten Durchgang nachlassen, der sah sich getäuscht. Wieder legten die TGOler einen Traumstart hin. Binnen weniger Minuten gelang ein weiterer 8:0-Lauf. Beim daraus resultierenden Spielstand von 28:7 begann Bösing fleißig zu rotieren. „Auch nach verschiedenen Wechselaktivitäten ließ die Mannschaft weder in der Abwehr- noch in der Angriffsleistung nach“, so Bösing, der nach dem 41:15-Sieg auch die Leistung der Unparteiischen honorierte: „Es war eine faire Partie mit einer guten Schiedsrichterleistung.“

    Veröffentlicht am 22.09.2015 von Carsten Eckelmann

  • TGO drückt aufs Tempo

    TGO drückt aufs Tempo

    POKALSIEG Bösing-Sieben durch 35:19-Sieg gegen Zotzenheim in der nächsten Runde

    OSTHOFEN - (fst). Dank eines mehr als deutlichen 35:19 (18:7)-Heimsiegs gegen die HSG Zotzenheim hat Dieter Bösing einen gelungen Einstand als Handball-Trainer der TG Osthofen gefeiert. In der ersten Runde des HVR-Pokals setzten sich die Wonnegauer damit souverän durch.

    Von Beginn an drückten die TGOler der Pokalpartie ihren Stempel auf und bereiteten dem Konkurrenten aus der Rheinhessenliga erkennbare Probleme, überhaupt ins Spiel zu finden. Aus einer soliden und offensiv agierenden Abwehr heraus zeigten die Bösing-Schützlinge den von ihrem Trainer geforderten Tempohandball in der Offensive. Nach Ballgewinn ging es im Eiltempo nach vorne, wodurch sich die TGO bis zur 22. Spielminute einen 15:6-Vorsprung herausspielte. Bis zur Pause vergrößerte die neu formierte TGO-Mannschaft ihren Vorsprung auf 18:7. Bemerkenswert: In der Schlussphase der ersten Halbzeit agierte die Bösing-Sieben zwischenzeitlich mit fünf A-Jugendlichen. „Das tat dem Spielfluss keinerlei Abbruch“, urteilten Bösing und sein Co-Trainer Mirko Höfler.

    Weil auch im zweiten Durchgang ein Aufbäumen des Gegners ausblieb, gewannen die Handballer aus dem Wonnegau das erste Pflichtspiel der neuen Saison ungefährdet mit 35:19. „Es ist erfreulich, dass sich dabei alle Spieler in die Torschützenliste eingetragen haben“, resümierte Höfler.

    Die TGO-Tore: Strack (7), Steinführer (6), Sturm (5), Vuletic, Popple, Scherer (je 3), Serbin, Gasz, Bachmann (je 2), Müller und Zellmer.

    Veröffentlicht am 15.09.2015 von Carsten Eckelmann

  • TG Osthofen- HSG Zotzenheim/St. Johann/

    TG Osthofen- HSG Zotzenheim/St. Johann/
    Sprendlingen 35:19 ( 18:7)

    Für den verhinderten Trainer Dieter Bösing waren Ex-Trainer Jürgen Strack und
    B-Jugend Coach Mirko Höfler für die Mannschaft verantwortlich.
    Die TGO musste mit Manuel Pfaff, Tobias Aul, Tane Seitz
    und Jan Keller auf wichtige Spieler verzichten und füllte die Lücke der zu der
    HSG Worms gewechselten Leistungsträger mit aktuellen A-Jugend Spielern auf. Die
    TGO nahm die Favoritenstellung an und war der HSG von Anfang an klar
    überlegen.
    Lediglich bis zum 3:3 konnte Zotzenheim einigermaßen mithalten. Über 6:3 , 10:4 setzte sich die TGO auf 15:6 in der 22. Minute ab. In dieser Phase stand die Abwehr vor einem gut aufgelegten
    Thorsten Heck sehr sicher und zwang die HSG mehrmals ins Zeitspiel. Gewonnene
    Bälle wurden sofort in Gegenstöße - insbesondere über Luca Steinführer und
    Florian Sturm -umgesetzt, die auch sicher verwertet wurden.
    Mit Leo Vuletic, Daniel Strack und Peter Gasz hatte die
    TGO an diesem Tag einen spielstarken und wurfgewaltigen Rückraum aufzubieten,
    der auf alle Abwehrversuche der HSG die richtige Antwort parat hatte. Auch die
    eingesetzten A-Jugendspieler machten ihre Sache sehr gut. Ansgar Bachmann mit
    starker Abwehrleistung und am Kreis, Kai Serbin auf Rückraum Mitte, Jan Scherer
    auf Rückraum links und Luca Steinführer auf Rechtsaußen belebten das TGO Spiel
    und zeigten sich für weitere Aufgaben gerüstet.
    Nach dem 18:7 zur Pause konnten die Trainer nach dem Wechsel
    munter durchmischen, was auch aufgrund von Rückenbeschwerden bei Peter Gasz
    erforderlich wurde, der in der zweiten Halbzeit nicht mehr eingesetzt werden
    konnte. Die TGO hatte in der zweiten Halbzeit eins,zwei kleine Hänger, konnte
    den Vorsprung aber kontinuierlich über 25:11, 30:16 auf 35:19 ausbauen, wobei
    sich alle eingesetzten Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten.

    Folgende Spieler kamen Zum Einsatz
    :
    Thorsten Heck, Jan-Niklas Seelig und
    Patrick Quickert im Tor, Kai Serbin (2), Jan Scherer ( 3), Peter Gasz (2),
    Daniel Strack ( 7 ), Luca Steinführer ( 6 ), Christoph Müller (1), Florian Sturm
    (5), Mathias Zellmer (1), Ansgar Bachmann (2 ), Leo Vuletic (3), und Eric Popple
    ( 3 ).

    Jürgen Strack

    Veröffentlicht am 15.09.2015 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofen unternimmt Neustart in der Rheinhessenliga

    Handball: TG Osthofen unternimmt Neustart in der Rheinhessenliga

    OSTHOFEN - (fst). Drei Jahre lang versuchten sich die Handballer der TG Osthofen unter der Führung des damaligen Trainers Frank Herbert am Aufstieg in die Oberliga. Trotz reichlich Erfahrung auf und abseits des Feldes scheiterten die TGOler jedoch immer wieder denkbar knapp. In diesem Sommer vollzogen die TGO-Verantwortlichen einen radikalen Schnitt und verpassten dem etablierten Rheinhessenligisten ein gänzlich neues Gesicht.

    Vier Leistungsträger weg

    Neue Mannschaft, neuer Trainer, neues Konzept: So lautet die Kurzfassung des Prozesses, der mit Ende der abgelaufenen Saison ins Rollen kam und trotz dem nahenden Ende der Vorbereitung auf die neue Handballsaison bei Weitem noch nicht abgeschlossen ist. Denn ein Umbruch braucht in der Regel Zeit. Dessen besonders bewusst ist sich Dieter Bösing, der das neue Gesicht der TGO verkörpert und als Trainer des Rheinhessenligateams die Nachfolge des zur TSG Friesenheim II abgewanderten Frank Herbert angetreten hat.

    Anders als sein Vorgänger nimmt Bösing das Wort Aufstieg nicht in der Mund. Er möchte sich um „übergreifende Strukturen und ein gemeinsames Spielkonzept“ bemühen. Rein sportlich angepeilt ist ein Platz im oberen Tabellendrittel. Trotz der Abgänge von gleich vier Leistungsträgern in Richtung HSG Worms (Alexander Eusterholz, Christian Kulaszewicz, Orintas Klimavicius und Florian Reichelt) ist Bösing überzeugt, dass seine Mannschaft auch ohne externe Neuzugänge eine gute Rolle in der Liga spielen wird. Zum einen verfüge der erhaltene Stamm mit Routiniers wie Leo Vuletic oder Kapitän Manuel Pfaff nämlich über eine Menge Qualität, zum anderen machen die internen Neuzugänge aus der eigenen A-Jugend extrem große Fortschritte. Neben Florian Sturm, der bereits unter Herbert Einsatzzeiten erhielt, gehören sieben weitere A-Jugendliche künftig zum 20 Mann starken Kader. „Die Spieler werden die entstandenen Lücken schließen“, sagt Bösing.

    Die junge Garde kennt Bösing bestens, führte er sie doch im vergangenen Jahr in der Osthofener A-Jugend zur Meisterschaft in der Rheinhessenliga und zur Qualifikation für die Oberliga. Zwischenzeitlich schafften viele seiner jungen Schützlinge aufgrund des Doppelspielrechts, das auch in dieser Saison gilt, sogar den Sprung in die Verbandsligamannschaft. Vor allem die „gute Zusammenarbeit mit der TGO-Zweiten“ habe neue Wege aufgezeigt, sagt Bösing. Sein Ziel werde es sein, den „entstandenen Spirit auch auf das Herrenteam zu übertragen“, so der Coach, dem mit Mirko Höfler und Jürgen Strack als Co-Trainer „zwei exzellente Fachleute“ zu Seite stehen.

    An der Athletik gearbeitet

    Spielerisch gebe es nach Auskunft des Trainers mit Beginn der neuen Saison aufgrund der Veränderungen innerhalb der Mannschaft die eine oder andere Veränderung. „Wir haben unsere Athletik stark verbessert“, urteilt Dieter Bösing. Kurz vor dem Rundenstart feilt er am Zusammenspiel der Mannschaft und seinen Spielkonzepten. Mit Blick auf die beiden Heimspiele zu Saisonbeginn, am 13. September geht es im Pokal gegen die HSG Zotzenheim, eine Woche später in der Liga gegen TV Nieder-Olm II, verspricht der Neue temporeichen Handball. „Wir wollen in der Abwehr agieren und nicht reagieren. Wir wollen die junge Spitzigkeit mit der Erfahrung der Routiniers verbinden. Die einen kannst du spielen, die anderen kannst du laufen lassen.“

     

    Veröffentlicht am 02.09.2015 von Carsten Eckelmann

  • Herren1 gewinnt beim ersten Freundschaftsspiel mit 31:27

    1 Mannschaft der TGO Handball gewinnt beim ersten Freundschaftsspiel mit 31:27 18.08.15 Nach den schweißtreibenden Einheiten in der ersten Vorbereitungsphase steigt das Herren Handballteam der TG Osthofen nun in die zweite Phase der Vorbereitung zur Saison 2015 / 2015 ein. Nach dem Spiel gegen den Oberligist Nieder Olm stand gestern ein weiteres Spiel gegen den amtierenden Pfalzmeister und Aufsteiger in die RPS Oberliga HSG Eckbachtal in der heimischen Wonnegauhalle auf dem Trainingsplan.

    Unter der neuen Leitung von Trainer Dieter Bösing zeigte das Team der TGO in Angriff und Abwehr eine gute Leistung, auf der sich in den noch ausstehenden Wochen bis zum Saisonbeginn aufbauen lässt.

    Nach einem Rückstand von 4 Toren zu Beginn der Partie glich die TGO mit guten Gegenstößen relativ schnell aus und setzte sich nach einem Zwischenstand von 11:11 auf 15:12 ab. Immer wieder wurden verschiedene Angriffsvarianten ausprobiert, die in Teilen zum Torerfolg führten. Gerade die Nachwuchsspieler aus der A-Jugend konnten immer wieder mit schnell ausgeführten Aktionen die Abwehr von Eckbachtal überwinden.

    Nach dem Halbzeitergebnis von 18:17 Toren wurde die Abwehr der Hausherren immer stabiler und das Team der TGO erarbeitete sich einen sechs Tore Vorsprung. Erst am Ende der Partie ließ man dann noch den einen oder anderen Gegenstoß der Eckbachtaler zu, konnte aber die Partie mit 31:27 für sich entscheiden.

    Nach einem Trainingslager am Wochenende tritt dann am 29.08.15 (Samstag, 18 Uhr) der nächste Oberligist, die TSG Friesenheim, als Gegner in der Wonnehauhalle an.

     

    Veröffentlicht am 31.08.2015 von Carsten Eckelmann

  • Vorbereitungsspiel gegen die TSG Friesenheim 2

    Zum Abschluss der Vorbereitung für die anstehende Saison empfingen die Handballherren der TG Osthofen in heimischer Halle am 29.08.2015 die Reservemannschaft des Bundesligisten TSG Friesenheim.

    Die Zuschauer sahen in der ersten Hälfte ein ausgeglichenes Spiel mit sehenswerten Aktion auf beiden Seiten. Nachdem in der zweiten Spielhälfte der jüngere Mannschaftsteil der TG Osthofen sich beweisen konnte, zeigte Friesenheim die vorhandene Klasse und gewann das Spiel mit 38 : 32. Nach 12 Wochen Vorbereitungszeit zeigte sich Trainer Dieter Bösing mit den Ergebnissen zufrieden.

    „Wir stellen das Training nun auf „Normalbetrieb“ um und freuen uns auf das Pokalspiel am 13.09.15 zuhause gegen die HSG Zotzenh/St Johan/Sprendlingen“ so der Trainer.

    Veröffentlicht am 31.08.2015 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofen verliert Derby gegen HSG Worms

    Handball: TG Osthofen verliert Derby gegen HSG Worms

    Von Florian StennerOSTHOFEN - Die Festung Wonnegauhalle ist gefallen – und die Entscheidung im Kampf um die Meisterschaft in der Handball-Rheinhessenliga aller Voraussicht nach auch. Denn die HSG Worms hat das Lokalderby bei der TG Osthofen mit 26:24 (14:11) gewonnen und steht jetzt nach Minuspunkten vier Punkte besser da als Osthofen, nachdem im Verlauf der Woche das Verbandssportgericht entschieden hatte, dass der Punkt, der den Wormsern im Januar wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls abgezogen worden war, nun doch nicht abzuziehen sei. Den Osthofenern hätte also anders wie zunächst angenommen am Samstag plötzlich doch ein „einfacher“ Sieg nichts genutzt. Es hätte schon ein TGO-Erfolg mit sieben Toren Unterschied sein müssen, um bei Punktgleichheit im direkten Vergleich besser dazustehen als die HSG. Zur Erinnerung: Das Hinspiel in der Doerr-Halle hatte die HSG mit 33:27 für sich entschieden.

    Nach der erneuten Niederlage erklärte Osthofens Trainer Frank Herbert nun: „Worms kann man auf jeden Fall zum Titel gratulieren, alles andere wäre verrückt.“ Verrückt war es streckenweise auch während der 60 Minuten zugegangen. Vom Anpfiff weg war es nämlich das erwartet hochklassige und spannende Spiel, das Fans und Verantwortliche beider Lager erwartet hatten. Und wie es sich für einen echten Krimi gehört, kristallisierten sich auf beiden Seiten früh die Protagonisten dieses Showdowns heraus. Auf TGO-Seite parierte Torwart Thorsten Heck immer wieder glänzend und verhinderte, dass Worms in der Anfangsphase mit großen Schritten davonzog. Auf der Gegenseite glänzte HSG-Spielmacher Denis Markert (11). Aus einer kompakten Deckung heraus transportierte er den Ball mit Tempo in Richtung Osthofener Tor, sodass seine Mannschaft schnell mit 6:2 in Front lag. Osthofens Coach reagierte auf den Kaltstart und rüttelte sein Team in einer Auszeit wach. Aber nicht nur die lautstarke Ansage des Trainers schien zu wirken, sondern auch der Wechsel im Rückraum von Peter Gasz zu Orintas Klimavicius (8) erwies sich als echter Glücksgriff. Der Rechtshänder brachte Osthofen mit seinen Toren aus der Distanz zurück ins Spiel. Worms fand jedoch viele Antworten, weshalb die Gäste mit einer 14:11-Führung in die Kabine gingen.

    Nach Wiederanpfiff lief auf beiden Seiten zunächst wenig zusammen. Erst mit der Rückkehr von Florian Reichelt und Routinier Leo Vuletic auf TGO-Seite nahm das Spiel wieder an Fahrt auf. Bei den Gästen lief dagegen bis zur 45. Minute kaum etwas zusammen. Pünktlich zur Schlussviertelstunde stellte HSG-Trainer Gerd Zimmermann sein Team in einer Auszeit neu ein, woraufhin auch die Wormser ihr Offensivspiel wiederentdeckten. Von der Unterbrechung profitierten aber auch die Gastgeber, die unbedingt die Wende wollten. Als Klimavicius der 21:21-Ausgleich gelang (53.), schien die Partie zu kippen. Doch Worms ließ sich nicht verunsichern, bestrafte Osthofener Nachlässigkeiten und erzielte wenige Sekunden vor Schluss über Youngster Sven Walther den 26:24-Endstand.

    Veröffentlicht am 01.04.2015 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofen gewinnt ohne Glanz

    Rheinhessenliga: TG Osthofen gewinnt ohne Glanz

    Von Florian Stenner OSTHOFEN - Eine gelungene Generalprobe für das Rheinhessenliga-Derby gegen die HSG Worms sieht wahrlich anders aus. Gegen die SG Bretzenheim mühten sich die Handballer der TG Osthofen am Sonntagabend zu einem alles andere als überzeugenden 24:20 (14:10)-Heimsieg.

    Während Osthofens Trainer Frank Herbert direkt nach Abpfiff in der Kabine verschwand, um seinen Ärger über die Leistung seiner Mannschaft Luft zu machen, fragten sich die Spieler, was da denn in den 60 Minuten schief gelaufen war. Auf der Gegenseite war die Überraschung ob des knappen Ergebnisses dagegen groß. Ein gefühlter Sieg war das für die Gäste aus Mainz, wie man an den zufriedenen Gesichtern ablesen konnte. Dass die TGO ihr Heimspiel nicht „wie gewohnt“ jenseits der 40-Tore-Marke beendete, lag genau an einer Person. SG-Torwart Florian Körber legte nämlich eine Glanzleistung hin und entschärfte mindestens 15 hundertprozentige Torchancen. Das sah auch Herbert so, der trotz kurzer Verschnaufpause wütend kommentierte: „Wir haben heute nicht gegen Bretzenheim gespielt, sondern gegen den Torwart.“ Sauer schob er nach: „Der Torabschluss war eine mittlere Katastrophe.“ So war das einzig Positive an diesem gebrauchten Abend die Tatsache, dass die beiden Punkte doch im Wonnegau blieben.

    Bereits der Start verlief alles andere als optimal. Bretzenheim spielte von der ersten Minute an mit wenig Tempo und legte es im eigenen Angriff immer wieder auf ein Zeitspiel an. Auf der Gegenseite kam Osthofen nicht ins Tempo, sodass schon die Anfangsminuten jegliche Hoffnungen auf das sechste Torfestival in Folge zerstörten (4:2, 10.). Weder der sonst so torgefährliche Osthofener Rückraum noch die schnellen Außen waren in der Lage, für klare Verhältnisse zu sorgen. Zwar gelang es den Gastgebern in nahezu jedem Angriff, die gegnerische Abwehr zu überspielen, die TGOler scheiterten aber immer wieder an der sprunggewaltigen Mauer im Bretzenheimer Tor. Weil zumindest auf die Abwehr Verlass war, ging die TGO mit einer 14:10-Führung in die Pause.

    Aber auch die kurze Verschnaufpause zeigte bei der Herbert-Sieben keinerlei Wirkung. Im Gegenteil: Bretzenheim holte nach Wiederanpfiff zwei Tore auf (14:12) und machte die TGO nervös. Lediglich Spielmacher Leo Vuletic ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und sorgte mit cool geworfenen Siebenmetern für etwas Ruhe im TGO-Spiel. An dieser Konstellation änderte sich auch bis zum Schlusspfiff nichts. Osthofen verzweifelte am eigenen Torabschluss und Torwart Körber, Bretzenheim wehrte sich nach Kräften. Trotz aller Probleme spielten die Gastgeber ihre Führung herunter, woran auch die Rote Karte gegen Kapitän Manu Pfaff nichts mehr änderte (59.).

    Egal, Herbert bescheinigte seinem Team „die schlechteste Saisonleistung“. Und das eine Woche vor dem wohl über den Aufstieg entscheidenden Spiel gegen die HSG Worms...

    TG Osthofen: Heck, Seelig, Zellmer (5), Strack (4), Vuletic (5), Reichelt (5), Sturm (2), Pfaff (1), Klimavicius, Seitz, Aul (1), Gasz (1), Eusterholz, Kulaszewicz, Italo

     

    Veröffentlicht am 23.03.2015 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: Kantersieg für TG Osthofen gegen Zotzenheim

    Handball: Kantersieg für TG Osthofen gegen Zotzenheim

    Von Florian Stenner OSTHOFEN - Drei Mal in Folge hatten die Handballer der TG Osthofen die 40-Tore-Marke in ihren jüngsten Rheinhessenliga-Auftritten geknackt. Beim Heimspiel gegen die HSG Zotzenheim legten die TGOler noch einmal einen drauf und siegten gegen völlig überforderte Gäste mit 50:23 (18:10). Maßgeblichen Anteil an dem abermaligen Kantersieg hatte Osthofens Rückraumspieler Daniel Strack, der aus allen Lagen den Ball im gegnerischen Tor unterbrachte. Dem Mann des Tages war es mit seinem 15. und zugleich auch letzten Treffer vergönnt, das viel umjubelte 50. Tor zu erzielen.

    „Ich habe zum ersten Mal in meinen neuen Schuhen gespielt“, verriet der Matchwinner nach Abpfiff lachend, sah allerdings die Leistung seiner Mitspieler als Hauptgrund für die starke eigene Leistung und den mehr als deutlichen Heimsieg. „Wir haben gut zusammengespielt“, befand Strack.

    Diese Spielanalyse galt jedoch mit Sicherheit nicht den ersten fünf Spielminuten. Denn zu Beginn der Partie agierten die Gastgeber im Angriff fahrig und verteidigten in der Abwehr nicht mit der letzten Konsequenz. Zotzenheim nutzte den kleinen Fehlstart und ging mit 3:1 in Führung (4.). Doch dann übernahm Daniel Strack das Zepter und brachte seine Mannschaft durch vier Tore in den ersten zehn Minuten auf die Siegerstraße. Und kaum war die Partie gedreht, war die Spannung auch schon dahin. Die HSG fand kaum noch eine Lücke in der Osthofener 6:0-Deckung, auf der Gegenseite landeten Strack und Co. einen Treffer nach dem anderen. Zur Pause führte die Mannschaft von Trainer Frank Herbert bereits mit 18:10. Allerdings: „Wir haben zu viele Fehler gemacht“, war Herbert dennoch nicht wirklich zufrieden mit der Leistung im ersten Durchgang.

    Nach dem Seitenwechsel legte seine Truppe jedoch umgehend einen Zahn zu. Mit einer offensiven 4:2-Deckung zwangen die TGOler Zotzenheim weiterhin zu unvorbereiteten Abschlüssen und Abspielfehlern, die vor allem Matthias Zellmer (10) und Alexander Eusterholz (7) per Gegenstoß bestraften. Mehr Tore als dem Mann des Tages gelang aber auch diesen beiden nicht. Bis zur 43. Spielminute zog die TGO mit einer Vielzahl an Toren des gut aufgelegten Trios auf 31:16 davon. Zu diesem Zeitpunkt saßen Spielmacher Leo Vuletic und Stammspieler Orintas Klimavicius (3) schon längst auf der Bank. Der Coach verordnete seinen Schützlingen nämlich Schonung für die kommenden Aufgaben im Kampf um die Meisterschaft. „Das konnten wir uns heute einfach erlauben“, sagte Frank Herbert nach Abpfiff des 50:23-Sieges zufrieden.

    TG Osthofen: Heck, Seelig, Eusterholz (7), Gasz (5), Zellmer (10), Popple (5), Vuletic, Italo, Seitz, Strack (15), Sturm, Aul (5), Klimavicius (3).

     

    Veröffentlicht am 09.03.2015 von Carsten Eckelmann

  • Bericht Wochenblatt: Osthofens Handballer verteidigen Tabellenführung

    TGO mit 46:23-Auswärtssieg in Sobernheim

    Osthofens Handballer verteidigen Tabellenführung in der Rheinhessenliga

    3. März 2015, 13:37 Uhr

    Erwartungsgemäß haben die Handballer der TG Osthofen das Auswärtsspiel beim HSV Sobernheim gewonnen und damit den ersten Platz in der Rheinhessenliga weiter gegen die Konkurrenz aus Worms behauptet.

    Sobernheim/Osthofen - Dass die Mannschaft von Trainer Frank Herbert durch einen 46:23 (19:11)-Erfolg zum dritten Mal in Folge die magische 40-Tore-Marke knacken würde, damit war dagegen nicht unbedingt zu rechnen. Aber auch die verletzungsbedingten Ausfälle von Florian Reichelt und Matthias Zellmer konnten die TGO nicht davon abhalten, das eigene Torverhältnis durch den nächsten Kantersieg weiter zu verbessern. Großen Anteil an dem mehr als deutlichen Auswärtserfolg hatte der flinke Außenspieler Alexander Eusterholz, der insgesamt 14 Tore markierte.

    Dabei hatten Eusterholz und seine Mannschaftskollegen zunächst leichte Probleme mit dem Tabellenvorletzten. Nach einer 2:0-Führung schlich sich bei der TGO nämlich der Schlendrian ein, die Gastgeber drehten die Partie (4:5,9.). Diese unplanmäßige Wende nahm Frank Herbert zum Anlass, seine Mannschaft durch eine Auszeit wachzurütteln. "Wir waren in der Abwehr teilweise nicht konsequent und im Angriff zu fahrlässig", kritisierte der Coach, der daraufhin einige Umstellungen vornahm. Und sowohl der verbale Weckruf als auch die Auswechslungen zeigten auf dem Feld Wirkung: Mit zunehmender Spieldauer gewann Osthofen die Oberhand. Über 7:5 und 13:10 erspielten sich die Gäste eine 19:11-Pausenführung. "Da war das Spiel eigentlich schon gelaufen", kommentierte Herbert das Halbzeitergebnis.

    Nach Wiederanpfiff wurde schnell deutlich, dass der Trainer mit seiner Prognose Recht behalten sollte. Denn der personell geschwächte Gegner tat sich schwer mit dem Osthofener Deckungsverbund und produzierte einige Abspielfehler und Fehlwürfe. Diese individuellen Fehler bestraften die TGOler, angeführt von Dauerläufer Eusterholz, konsequent und erzielten nahezu minütlich ein Tor. Am Ende siegten die TGOler mehr als deutlich mit 46:23. Herbert lobte seine Mannschaft nach dem Abpfiff: "Wir agierten nach der Pause weitaus konzentrierter im Abschluss. Wir waren viel zielstrebiger." Aber auch für den Gegner fand der Osthofener Verantwortliche trotz der deftigen Klatsche anerkennende Worte: "Sie haben sich nie aufgeben."

    TG Osthofen:

    Heck, Seelig; Eusterholz 14/2, Gasz, Aul 4, Strack 8/1, Pfaff 2, Kulaszewicz 6/1, Seitz, Klimavicius 4, Vuletic 4, Reichelt, Italo 1, Popple 3.

    Veröffentlicht am 04.03.2015 von Carsten Eckelmann

  • Bericht Wochenblatt: TG Osthofen siegt im kleinen Derby

    44:29-Sieg gehen HSV Alzey / Spiel der HSG Worms gegen TV Nieder-Olm II abgesagt, Punkte gehen kampflos an Worms

    TG Osthofen siegt im kleinen Derby

    23. Februar 2015, 13:40 Uhr

    Der TGO-Express rollt: Mit 44:29 (22:12) haben sich die Handballer aus dem Wonnegau im kleinen Derby gegen den HSV Alzey durchgesetzt und somit Rang eins in der Rheinhessenliga erfolgreich verteidigt.

    Osthofen - Dabei hatte Osthofens Trainer Frank Herbert vor dem aktuellen Tabellenfünften mächtig Respekt. Denn der HSV bat seiner Mannschaft im Vorspiel bis zur letzten Sekunde mächtig Paroli. Im Rückspiel in Osthofen war der Alzeyer Widerstand jedoch bereits nach wenigen Minuten gebrochen.

    Nachdem die TGO nach Anpfiff sage und schreibe vier Abspielfehler in Folge produzierte, fing sich die Herbert-Sieben schnell wieder und verhinderte einen klassischen Fehlerstart. Aus einem 0:2-Rückstand machten die TGOler binnen weniger Minuten eine 7:3-Führung (8.). Maßgeblichen Anteil an dem Osthofener Zwischenspurt hatte Rückraumspieler Florian Reichelt (8). Nach langer Leidenszeit kommt der hoch aufgeschossene und variabel einsetzbare Mann immer besser in Form und erzielte gegen Alzey in der Anfangsphase gleich fünf Treffer. Und weil sich auch seine Mannschaftskollegen äußerst treffsicher präsentierten, zogen die Gastgeber nach der Wende immer weiter davon.

    Schlüssel zum Erfolg war erneut die kompakt agierende 6:0-Abwehr um Florian Reicht, Alexander Italo und Manu Pfaff im Innenblock. Die deutlich kleineren Alzeyer fanden kaum eine Lücke im Osthofener Deckungsverbund und mussten eine Menge riskieren, um zum Torerfolg zu kommen. Die riskanten Anspiele und unvorbereiteten Würfe der Handballer aus der Volkerstadt waren allerdings nur selten von Erfolg gekrönt. Deutlich gradliniger agierte die Herbert-Sieben: Im Gegenstoß und über den Kreis erzielten die TGOler immer wieder einfache Tore. Dementsprechend deutlich fiel bereits der Halbzeitstand aus: 22:12.

    In Halbzeit zwei waren die Gäste aufgrund des deutlichen Rückstandes nur noch auf Schadensbegrenzung aus. Weil Osthofen aber auch im zweiten Durchgang konsequent in Angriff und Abwehr spielte, vergrößerten die Gastgeber ihren Vorsprung minütlich. Herbert nahm die Überlegenheit seiner Mannschaft zum Anlass, fleißig zu rotieren. Dem Spielfluss im Angriff und der Kompaktheit in der Abwehr taten die Wechsel jedoch keinerlei Abbruch.

    Und auch die unkonventionelle Maßnahme des Coaches, den Zwei-Meter-Hünen Alexander Italo als vordersten Deckungsspieler einzusetzen, funktionierte. Alzey produzierte zahlreiche Fehler, die Osthofen konsequent bestrafte. Am Ende siegte die TGO deutlich mit 44:29, eine Überraschung, wie auch Trainer Frank Herbert nach Schlusspfiff gestand: "Ich bin erstaunt, dass wir das Spiel so deutlich gewonnen haben. Aber wir haben die Weichen früh auf Sieg gestellt."

     

    TG Osthofen:

    Seelig, Heck, Eusterholz (4), Pfaff (2), Klimavicius (6), Strack (2), Popple (6), Reichelt (8), Italo, Seitz, Gasz, Kulaszewicz (5), Vuletic (3), Aul (4), Sturm (4)

     

    geschrieben/Florian Stenner

    Veröffentlicht am 24.02.2015 von Carsten Eckelmann

  • Bericht Wochenblatt: "Wir haben heute ein Ausrufezeichen gesetzt"

    TGO gewinnt das Spitzenspiel gegen Budenheim mit 40:23 (20:10)

    "Wir haben heute ein Ausrufezeichen gesetzt"

    9. Februar 2015, 13:08 Uhr

    "Die Abwehr war unglaublich stark. Vor dem Tor haben wir die Ruhe bewahrt und so einen Sieg geholt, der in dieser Höhe sicherlich nicht zu erwarten war", sagte der Trainer der TG Osthofen, Frank Herbert, mächtig stolz ob des beeindruckenden 40:23 (20:10)-Heimerfolgs seiner Mannschaft gegen die Sportfreunde Budenheim II.

    Osthofen - Die junge Gästemannschaft reiste als Tabellendritter an, der die TGO im Hinspiel noch besiegen konnte. In der Wonnegauhalle hatte die Oberligareserve der Sportfreunde jedoch keine Chance, zu stark präsentierten sich die Gastgeber in Angriff und Abwehr.

    Nach ausgeglichenen Anfangsminuten stellte die Herbert-Sieben früh alle Weichen auf einen Heimsieg im Spitzenspiel der Rheinhessenliga. Schlüssel zum Sieg war dabei von Anfang an die Defensive. Der Innenblock der 6:0-Abwehr um Florian Reichelt (7) und Alexander Italo offenbarte kaum eine Lücke, die flinken Angreifer wie Alex Eusterholz (7) und Christian Kulaszewicz (6) bestraften die Budenheimer Ballverluste konsequent. Über 11:7 setzte sich die Herbert-Sieben bis zur Halbzeitpause auf 20:10 ab. Obwohl Budenheimer zahlreiche Defensivvarianten ausprobierte, bekamen die Gäste den TGO-Angriff nie in den Griff. Ob Manndeckung oder offensive 4:2-Deckung, Leo Vuletic (2) und Co präsentierten immer eine passende Antwort auf die Budenheimer Taktikkniffe.

    Nach dem Seitenwechsel setzten die Sportfreunde sogar zwischenzeitlich einen siebten Feldspieler ein, um die drohende Niederlage abzuwenden. Aber auch damit kamen die Gastgeber klar und zogen immer weiter davon. In der 59. Spielminute war es dann Florian Reichelt, der das viel umjubelte 40. Heimtor erzielte. Dass es sich dabei um einen Tempogegenstoß handelte, war keine Überraschung. In der Schlussviertelstunde liefen die Osthofener nämlich Konter um Konter. Die eigentlich so starken Budenheimer versuchten mit Anspielen an den Kreis zum Torerfolg zu kommen, scheiterten jedoch an der massierten TGO-Abwehr.

    So siegten die Osthofener am Ende deutlich mit 40:23. Ein kleiner Schönheitsfleck war lediglich eine folgerichtige, aber mehr als überflüssige, rote Karte gegen TGO-Torhüter Thorsten Heck (29.) Dieser hatte sich zu einem Schubser gegen einen Budenheimer hinreißen lassen, welchen die Schiedsrichter richtigerweise mit Rot bedachten.

    Können die TGOler ihre Form nun über die zweiwöchige Fastnachtspause hinweg konservieren, läuft im Aufstiegskampf (siehe Tabelle) alles auf ein alles entscheidendes Spiel zwischen Osthofen und Worms heraus. "Wir haben heute ein Ausrufezeichen gesetzt", meinte Frank Herbert mit Blick auf die restliche Saison.

    TG Osthofen:

    Heck, Seelig, Eusterholz (7), Gasz (2), Aul (1), Pfaff, Italo (1), Kulaszewicz (6), Zellmer (4), Seitz (1), Vuletic (2), Popple (1), Reichelt (7), Klimavicius (8)

     

    Florian Stenner / Wochenblatt

    Veröffentlicht am 09.02.2015 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofen gewinnt bei SG Saulheim II


    Handball: TG Osthofen gewinnt bei SG Saulheim II

    SAULHEIM - (fst). Als vermeintlich schwerstes Aufwärtsspiel der restlichen Rheinhessenliga-Saison hatte Osthofens Trainer Frank Herbert die Aufgabe bei der SG Saulheim II bezeichnet. Seine Mannschaft hat diese Hürde erfolgreich genommen – die TG Osthofen siegte am Sonntag mit 31:28 (15:11). Dabei musste die TGO mit Kapitän Manuel Pfaff und Youngster Eric Popple auf zwei wichtige Spieler im Innenblock verzichten, die normalerweise auch in der Offensive am Kreis für Betrieb sorgen.

    Im Angriff wurden sie durch Tobias Aul (2) ersetzt. Im Innenblock agierten Alexander Italo und Florian Reichelt, wobei vor allem letzterer maßgeblichen Anteil am Sieg seiner Mannschaft hatte. Reichelt erzielte bemerkenswerte 16 Treffer, sieben davon per Strafwurf. Der Spieler des Spiels konnte den Fehlstart seiner Mannschaft allerdings nicht verhindern. Weil die Herbert-Sieben in der Abwehr zu Beginn unorganisiert war, legte Saulheim vor (1:4). Diesem Rückstand liefen die Gäste bis Mitte der ersten Halbzeit hinterher. „Wir haben uns von der sehr robusten Gangart der Gastgeber nicht beeindrucken lassen“, so Herbert, der mit der Einwechslung von Spielmacher Leo Vuletic (5) dann die richtige Maßnahme ergriff. Denn der ehemalige Saulheimer und seine Mannschaftskollegen legten in der Folge einen 8:0-Lauf hin. Dank dieses Zwischenspurts gingen die TGOler mit einer 15:11-Führung in die Halbzeitpause.

    Nach dem Seitenwechsel knüpfte die TGO an die überzeugen Leistung der Schlussphase in Durchgang eins an und hielt Saulheim auf Distanz. Immer wieder netzte Florian Reichelt, der laut Herbert seine bisher beste Saisonleistung ablieferte. Erst als die Partie bereits entschieden war (31:24, 56.), schlich sich bei Osthofen der Schlendrian ein. Die Gastgeber betrieben Ergebniskosmetik. Nach dem 31:27-Sieg gab sich Herbert kämpferisch: „Wir bleiben damit wohl als einzige Mannschaft der HSG Worms auf den Fersen. Und die HSG muss noch zu uns!“

    Veröffentlicht am 03.02.2015 von Carsten Eckelmann

  • Bericht Wochenblatt: HSG Worms gewinnt Rheinhessenliga-Derby

    33:27-Heimsieg der Wormser Handballer über die TG Osthofen / Nikolaus-Dörr-Halle: Zu wenig Platz für die zahlreichen Handball-Fans

    HSG Worms gewinnt Rheinhessenliga-Derby und erobert Tabellenspitze

    13. Januar 2015, 11:40 Uhr

    Ein jubelnder und vor Glück die Fäuste ballender Trainer Gerd Zimmermann und eine sich selbst als "Spitzenreiter" und "Derby-Sieger" feiernde Mannschaft auf der einen Seite, und eine Mischung aus Wut und Enttäuschung bei Fans, Trainer und Spielern auf der anderen. Das ist das Resultat eines packenden und umkämpften Rheinhessenliga-Derbys zwischen der HSG Worms und der TG Osthofen. Am Ende des Duells um die Vormachtstellung in der Region und der damit verbundenen Tabellenführung in der Rheinhessenliga waren es die Gastgeber aus Worms, die einen 33:27 (13:15)-Heimsieg über den nun ehemaligen Tabellenführer aus Osthofen bejubelten.

     

    Worms - Bis zum erlösenden Schusspfiff wartete auf die HSG Worms allerdings ein hartes Stück Arbeit. Osthofen agierte wachsam und aggressiv in deren 6:0-Verteidigung, im Angriff suchten die Gäste schnell den Torabschluss. Und weil die Truppe von Trainer Frank Herbert den Gegner damit in den Anfangsminuten überraschte, liefen die Wormser zunächst einem Rückstand hinterher.

    Erst in der siebten Spielminute glückte den HSGlern, die wie bereits so oft vor der Winterpause mit den Markert-Brüdern und Fabian Russ im Rückraum aufliefen, der Ausgleich (3:3). Im darauffolgenden Angriff war es dann Markus Metzdorf (2), der die Gastgeber erstmalig in Führung warf.

    Eine kleine Genugtuung für den Rückraumspieler, deutete Gerd Zimmermann im Vorfeld der Partie doch noch an, dass er und Jochen Schloß aufgrund der Neuzugänge nicht mehr eine solch tragende Rolle im Wormser Spiel einnehmen würden, wie noch in den Jahren zuvor. Weil die gefürchtete Markert-Achse im ersten Durchgang nicht wie gewohnt funktionierte und Osthofen mit großem Kampf dagegen hielt, setzte sich Worms im ersten Durchgang höchstens auf drei Tore ab (12:9, 24.). Die 6:0-Abwehr der HSGler wackelte dabei ein ums andere Mal gewaltig und offenbarte Lücken.

    TGO mit überraschender Halbzeitführung

    Die Schwächen in der Abwehr waren es dann auch, die das Halbzeitergebnis binnen weniger Minuten auf den Kopf stellten. Die TGO bestrafte nämlich in den Minuten vor dem Pausenpfiff Wormser Flüchtigkeitsfehler in Angriff und Abwehr, drehte das Spiel durch einen 5:0-Lauf und ging mit einer 13:15-Führung in die Pause. Das Osthofener Publikum war außer sich, die Spieler euphorisiert. In Worms waren dagegen auf und abseits des Feldes alle sichtlich damit beschäftigt, die überraschende Schlussphase zu verarbeiten.

    Gerd Zimmermann, im Vergleich zu seinem Trainerkollegen Frank Herbert mit einer vergleichsweise ruhigen und gelassenen Vorstellung an der Seitenlinie, ließ seine Energie dann wohl erst im Kabinentrakt frei. Seine Mannschaft zeigte jedenfalls nach Wiederanpfiff ein anderes Gesicht. Aus einer offensiven 3:2:1-Deckung heraus, mit Top-Torjäger Denis Markert (12) in vorderster Front, engte man die Wirkungskreise von Osthofens Rückraum-Akteuren wie Orintas Klimavicius (6) oder Leo Vuletic (3) gekonnt ein, erzwang so Ballverluste und bestrafte diese durch schnelles Umkehrspiel.

    Drei Zeitstrafen für die TGO: "Das war der Knackpunkt"

    Darüber hinaus kassierte Osthofen in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit gleich drei Zeitstrafen, sodass die Herbert-Truppe zwischenzeitlich nur noch mit drei Feldspielern auf dem Platz stand. "Das war natürlich der Knackpunkt", konstatierte Osthofens Coach, der mit ansehen musste, wie Worms die Überzahl ausnutze und aus dem Rückstand eine Führung machte (17:16, 33.). Neben Dauerbrenner André Ermisch (6) und Denis Markert war es dann bis zum Abpfiff vor allem Fabian Markert (8), der für Osthofens Abwehr nicht mehr zu halten war. Aus allen Positionen des Rückraums ging einem Gegner vorbei un netzte ein.

    "Ich habe ihm schon so oft gesagt, dass ihn aus dem Rückraum keiner halten kann. Schön, dass er es im Derby endlich richtig umgesetzt hat", so das Lob des Bruders Denis. Eines Tabellenführers würdig ließ sich Worms bis zum Schlusspfiff die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und baute die Führung kontinuierlich aus – 33:27 der Endstand.

    Osthofens Frank Herbert fand nach dem Spiel nur schwer Worte für das, was kurz nach Wiederanpfiff passiert war. "Wir haben im ganzen Spiel keinen einen Siebenmeter bekommen. Das kann doch nicht sein", monierte Herbert, der im zweiten Durchgang aber auch die Durchschlagskraft seiner Mannschaft vermisste. Sieger-Coach Gerd Zimmermann sagte nach Schlusspfiff: "Wir haben das Spiel in der Abwehr gewonnen. Jeder hat dazu beigetragen, dass wir nun die Tabellenführung übernommen haben, auch wenn das noch lange keine Vorentscheidung ist."

    Nikolaus-Dörr-Halle: Zuschauerkapazitäten reichen nicht aus

    Bei aller Freude über den Derbysieg müssen sich die Verantwortlichen der HSG Worms im Hinblick auf kommende Duelle gegen die TGO, aber vor allem für den nicht unwahrscheinlichen Fall des Aufstiegs in die Oberliga Rheinland-Saar, mit einem akuten Problem beschäftigen: Das Derby hat gezeigt, dass die Zuschauerkapazitäten in der Nikolaus-Dörr-Halle schnell an ihre Grenzen stoßen. Bereits eine Stunde vor Anpfiff verweigerten die Zuständigen den Handball-Fans den Einlass in die Halle, weil keine Sitz und Stehplätze mehr frei waren. Hunderte Fans mussten deshalb noch während sich die Mannschaften aufwärmten den Heimweg antreten.

    Eine Ausweichstätte wäre wohl die Halle im Bildungszentrum. Allerdings herrscht dort striktes Harz-Verbot, was wohl nicht mit dem Spiel der Mannschaft zu vereinbaren wäre. "Dass nicht alle Zuschauer das Spiel sehen konnten, das tut der HSG unglaublich leid. Ins BIZ auszuweichen wäre verständlicherweise nicht machbar gewesen, da die Nikolaus-Dörr-Halle unsere Trainingshalle ist. Bei einem Wechsel ins BIZ wäre einem Auswärtsspiel gleich gekommen. Wir bitten um Entschuldigung und werden uns Gedanken machen, wie wir das in Zukunft regeln", kommentiert der sportliche Leiter der HSG, Hans-Karl Böhnert, die Ereignisse.

    HSG Worms:

    M. Palzer, P. Stumpf (beide Tor), C. Drees, F. Russ 2, S. Walther, J. Schloß 2, A. Ermisch 6, B. Ströning, C. Bleser, D. Marker 12/4, F. Markert 8, M. Metzdorf 2, C. Augst 1,

    TG Osthofen:

    S. Montino, T. Heck (beide Tor), A. Eusterholz 3, P. Gasz 2, D. Strack 1, A. Italo, C. Kulaszevicz 5, M. Zellmer 1, L. Vuletic 3, F. Reichelt 3, E. Popple 1, O. Klimavicus 6, M. Pfaff 2

    Veröffentlicht am 13.01.2015 von Carsten Eckelmann

  • Bericht Wochenblatt: "Wir wollen konzentriert und fokussiert weiter arbeiten"

    Die TG Osthofen überwintert als Tabellenführer / Ziel ist der Gewinn der Meisterschaft / Am 11. Januar Spitzenduell gegen Lokalrivalen HSG Worms

    "Wir wollen konzentriert und fokussiert weiter arbeiten"

    22. Dezember 2014, 13:17 Uhr

    Obowhl den Wonnegauern Handballern das in der vergangenen Saison auserkorene Ziel des Meisterschaftsgewinns verwehrt blieb, hatten sie dieses Vorhaben auch mit Beginn der neuen Spielzeit nie aus den Augen verloren. "Wir wollen die Meisterschaft und den Aufstieg in die Oberliga", verkündete Trainer Frank Herbert noch vor Rundenbeginn.

     

    Osthofen - Momentan, so scheint es zumindest, ist alles im grünen Bereich, denn die TGO überwintert als Tabellenführer in der Rheinhessenliga. Dennoch ist Herbert mit der Leistung seiner Truppe nicht vollends zufrieden. "Wir sind zwar auf einem guten Weg, kassieren aber immer noch zu viele Tore und nutzen unsere eigenen Möglichkeiten einfach nicht konsequent genug aus." Und wenn man den Anspruch auf den Titel habe, müsse jeder im Team dieses Ziel auch mit der nötigen Einstellung verfolgen.

    Während die Auftaktpartie Ende September nach einem 32:27-Heimsieg gegen den zweiten Anzug der Spielgemeinschaft Saulheim ergebnistechnisch noch nach Maß verlief, kritisierte Herbert dennoch die eigene Chancenverwertung. "Das haben wir nicht gut gemacht und müssen daran in den Trainingseinheiten gezielter arbeiten."

    Im anschließenden Duell gegen die Sportfreunde Budenheim II folgte jedoch der erste herbe Rückschlag. Mit 20:25 kassierte die TGO ihre bisher einzige, aber im Kampf um die Meisterschaft durchaus ärgerliche, Niederlage. "Wir müssen uns hier an die eigene Nase fassen", sagte Herbert rückblickend. Manko sei zudem in der gesamten Runde, dass er noch nie über seinen kompletten Kader habe verfügen können. "Wir sind noch nie in unserer Bestbesetzung aufgelaufen, da wir aufgrund vieler verletzungsbedingter Ausfälle stets improvisieren mussten und es dadurch zu Abstimmungsproblemen insbesondere im Innenblock gekommen ist."

    Doch Ausreden suchte der Trainer hierin keineswegs. "So ist das eben. Wir müssen das Beste daraus machen." Eric Popple gehe beispielsweise eine ebenso tolle Entwicklung wie Alex Eusterholz, lobte Herbert, der seine Klasse mehr und mehr unter Beweis stelle. Auch Nachwuchstalent Florian Sturm spiele bisher eine gute Runde. "Das ist ein ehrgeiziger junger Mann, der jede Menge Potenzial hat."

    Anfang November verlor die TGO jedenfalls im Viertelfinale des Rheinhessenpokals gegen die Oberligatruppe aus Budenheim mit 29:35 und schied aus dem Wettbewerb aus. "Dennoch sehe ich die Niederlage nicht als Rückschlag", beschrieb Herbert. Vielmehr sei das Spiel richtungswesend gewesen, denn man habe gerade in der zweiten Spielhälfte bemerkt, dass man dem höherklassigeren Verein auf absoluter Augenhöhe begegnet sei. "Wir haben nach diesem Spiel auf jeden Fall einen Schritt nach vorne gemacht, denn man hat gesehen, dass wir gar nicht so weit weg waren."

    Dass er hierbei mit seiner Einschätzung richtig lag, zeigte die Mannschaft darauffolgend in der Liga. Die TGO feierte einen 40:20-Kantersieg über den HSV Sobernheim. "Das war unsere bisher beste Saisonleistung", konstatierte Herbert.

    Ende Oktober fiel Kapitän Manu Pfaff nach einem Meniskuseinriss aus. "Das war für uns alle ein herber Rückschlag", erinnerte sich Herbert zurück und ergänzte: "Er fehlt uns in der Abwehr sehr, denn er bringt einen unbändigen Willen und die nötige Einstellung mit." Nach erfolgreicher Operation aber nehme Pfaff schon wieder am Lauftraining teil. Wann er jedoch wieder vollends zurück kommen werde, sei derzeit noch unklar. "Wir machen ihm diesbezüglich überhaupt keinen Druck", versicherte der TGO-Coach.

    Weitere fünf Siege folgten, ehe zum Jahresabschluss Mitte Dezember ein 47:21-Kantersieg über den TV Nieder-Olm 2 vor heimischem Publikum gefeiert werden durfte. Eusterholz steuerte alleine 14 Tore bei. Was also bleibt bisher?

    Acht Siege bei nur einer Niederlage, Tabellenplatz eins und das Ziel, in den verbleibenden 13 Begegnungen stets als Sieger vom Platz gehen zu wollen. Einen Strich durch diese Rechnung könnte der TGO schon am 11. Januar der Lokalrivale HSG Worms machen. "Wir wollen genau wie Worms den Sieg." Doch Herbert sehe, ohne die Favoritenrolle einem anderen zuschreiben zu wollen, die HSG schon im Vorteil. "Ich bin Realist. Worms hat eine hervorragende Bilanz vorzuweisen. Ich sehe sie momentan durchaus etwas besser als uns."

    Zudem blicke er dem Spitzenduell besorgt entgegen, denn die Vorbereitung werde alles andere als optimal verlaufen. Die Wonnegauhalle sei in der Winterpause für den Trainingsbetrieb gesperrt, weswegen er und seine Mannschaft in andere Hallen ausweichen müssten. "Das stellt sich jeder Trainer sicherlich anders vor und ist ein klarer Nachteil, denn das bedeutet für uns alle eine Menge an Mehraufwand." Das Ganze sei deshalb für Herbert völlig unverständlich, "da doch alle die Meisterschaft wollen. Dann aber müssen die Verantwortlichen auch für die nötigen Rahmenbedingungen sorgen." Nichtsdestotrotz werde man versuchen, konzentriert und fokussiert weiter zu arbeiten. Letztendlich läge es nun an ihm, an den nötigen Stellschrauben zu drehen und gegebenenfalls auch die Trainingsinhalte zu verändern, um das auserkorene Ziel verwirklichen zu können.

    Eines aber scheint ungeachtet der Dinge klar zu sein: Langweilig dürfte es in der Rheinhessenliga beim Kampf um die Meisterschaft nicht werden. In diesem Sinne: Auf eine gute zweite Spielhälfte.

    Veröffentlicht am 02.01.2015 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: Auswärtssieg der TG Osthofen in Bretzenheim


    Handball: Auswärtssieg der TG Osthofen in Bretzenheim
    Von Florian Stenner

    OSTHOFEN - (fst). Nach einer komplizierten Knieverletzung hat Tane Seitz bei seinem Pflichtspieldebüt im Trikot der TG Osthofen brilliert. Im Rheinhessenliga-Duell bei der SG Bretzenheim steuerte der Neuzugang vom TV Eich sieben Tore für seinen neuen Verein zu dessen deutlichem 36:22 (13:9)-Auswärtssieg bei.

    Anders als in vielen Spielen zuvor war die TG Osthofen in Bretzenheim von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Zur Freude von Trainer Frank Herbert schlug sich die Osthofener Überlegenheit bereits nach wenigen Minuten auch im Ergebnis nieder. Über 4:1 setzte sich die Mannschaft schnell auf 11:6 ab. Bretzenheim wollte den Osthofener Spielfluss durch eine Manndeckung gegen Spielmacher Leo Vuletic (1) stören. Weil die SG aber nicht die erste Mannschaft mit dieser Idee war, zeigte sich die Herbert-Sieben unbeeindruckt von dem Bretzenheimer Schachzug. Immer wieder nutzte die Achse zwischen Daniel Strack (7) im Rückraum und Eric Popple (8) am Kreis geschickt die aus der Manndeckung resultierenden Freiräume aus. Dass eine Entscheidung nicht bereits zur Pause gefallen war, lag einzig und allein an der Chancenauswertung der TGOler (13:9, 30).

    Aber auch dieses Manko legte die Mannschaft mit Beginn der zweiten Halbzeit ab. Nachdem Bretzenheim zwischenzeitlich auf 13:15 verkürzt hatte, kam die TGO-Offensive ins Rollen. Zu den beiden Torgaranten Strack und Popple gesellte sich ab der 48. Minute nämlich auch Seitz hinzu. Dieser netzte bei acht Wurfversuchen stolze sieben Mal. „Ein überragendes Comeback“, attestierte ihm sein Coach, der mit Blick auf das Handball-Jahr 2015 andeutet: „Er hat gezeigt, dass mit ihm ist zu rechnen.“

    Spitze im Visier

    Sollte die TGO auf den 36:22-Erfolg bei der SG Bretzenheim in der kommenden Woche gegen den Tabellenletzten aus Nieder-Olm einen weiteren Sieg folgen lassen, überwintern die Handballer aus dem Wonnegau auf dem ersten Tabellenplatz. Allerdings hat die TG Osthofen ein Spiel mehr hinter gebracht sich als die Konkurrenz aus Budenheim und Worms...

    Veröffentlicht am 11.12.2014 von Carsten Eckelmann

  • Bereicht WZ: TG Osthofen übernimmt die Spitze


    Handball: TG Osthofen übernimmt die Spitze

    GONSENHEIM - (fst). Zumindest für eine Woche dürfen sich die Handballer der TG Osthofen als Tabellenführer der Rheinhessenliga bezeichnen. Während die Konkurrenz aus Budenheim und Worms am Wochenende spielfrei hatte, ging es für die Mannschaft von Trainer Frank Herbert zum HC Gonsenheim. Dort siegten die TGOler nach mittlerweile fast traditionellen Anlaufschwierigkeiten mit 38:26 (20:15) souverän.

    Nach einem 2:5-Rückstand kämpfte sich Osthofen langsam aber sicher in die Partie und glich beim Spielstand von 5:6 erstmals aus. „Die Abwehr war zu passiv“, bemängelte Herbert. Bis Mitte der ersten Halbzeit blieben die Tore weiterhin gerecht verteilt (10:10), ehe die TGO sich durch einen kurzen Zwischenspurt auf 13:10 absetzte. Dabei musste Herbert wie in den vergangenen Wochen unter anderem auf Kapitän Manu Pfaff und Neuzugang Alexander Italo verzichten. Darüber hinaus fiel Rückraumspieler Florian Reichelt kurzfristig aus und auch der zuletzt äußerst treffsichere Orintas Klimavicius (5) ging angeschlagen in die Partie. In Gonsenheim übernahm deshalb insbesondere Matthias Zellmer (3) im Deckungszentrum die Verantwortung und war zudem Schaltstelle für schnelle Osthofener Gegenstöße. Zur Pause führte Osthofen unter anderem dank eines gut aufgelegten Zellmers mit 20:15.

    Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Handballer aus dem Wonnegau nach guten Start auf sieben Tore ab. Kaum waren die Weichen auf Sieg gestellt, kam „viel Sand ins Getriebe“. So beschrieb Herbert zahlreiche Ballverluste und unvorbereitete Abschlüsse im Angriff. Der Tabellenfünfte wusste die Osthofener Schwächephase allerdings nicht zu bestrafen, verkürzte lediglich auf 20:24. Angeführt von Peter Gasz (6), der vom Trainer ein Sonderlob einheimste, fing sich Osthofen schnell wieder und setzte sich Stück für Stück ab: „Er hatte eine enorme Durchschlagskraft im Rückraum und war unser bester Spieler“, so Herbert. Weil sich der Neuzugang jedoch eine Zerrung im Oberschenkel zuzog, droht er für das bevorstehende Auswärtsspiel in Bretzenheim auszufallen.

    Veröffentlicht am 02.12.2014 von Carsten Eckelmann

  • Bereicht WZ: TG Osthofen gewinnt Heimspiel gegen Büdesheim


    Handball: TG Osthofen gewinnt Heimspiel gegen Büdesheim

    OSTHOFEN - Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Das dachten sich am Wochenende wohl auch die Handballer der TG Osthofen. Denn die TGOler knackten im Rheinhessenliga-Duell mit Grün-Weiß Büdesheim zum dritten Mal in Folge die 40-Tore-Marke auf den Punkt genau. 40:33 (19:17) lautete der Endstand nach 60 umkämpften Spielminuten in der Wonnegauhalle.

    In der Trainingswoche hatte Osthofens Trainer Frank Herbert noch vor dem Tabellenachten gewarnt. Er sollte mit seiner Einschätzung richtig liegen, wie vom Anpfiff weg deutlich wurde. Eigentlich wollte die Herbert-Sieben nämlich aus einer offensiv agierenden 3:2:1-Deckung heraus den Gegner zu Fehlern und Ungenauigkeiten im Aufbauspiel zwingen. Dieses Vorhaben funktionierte allerdings nur bedingt. Zwar war für den Büdesheimer Angriff im Zentrum kaum ein Durchkommen, jedoch verlagerten die Gäste ihr Angriffsspiel geschickt. Immer wieder liefen Büdesheimer Außenspieler an den Kreis ein oder ein Rückraumspieler brachte sich als zweiter Kreisläufer in Position. Mit diesen variablen Angriffen kamen die Gastgeber nicht zurecht und mussten ein Gegentor nach dem anderen hinnehmen. „In der Abwehr sind uns zu viele individuelle Fehler unterlaufen“, bemängelte Frank Herbert. Zufrieden war der Coach wiederum mit der Offensivleistung seiner Truppe. Weil auch die TGO Tor um Tor markierte, gingen die Teams mit einem 19:17 in die Kabine.

    Aufgrund des knappen Spielstandes sah sich Herbert in der Pause gezwungen, die Defensive umzustellen. Aus einer offensiven 3:2:1 wurde daher eine defensive 6:0-Deckung. Mit dieser Umstellung hatten die Gäste anfangs große Probleme, da das Reißen von Lücken sich nun schwieriger gestaltete. Die Ballverluste von Grün-Weiß häuften sich also, während die erfolgreichen Tempogegenstöße der Osthofener sich mehrten. Bis zur 45. Spielminute gelang es den Handballern aus dem Wonnegau, sich einen Acht-Tore-Vorsprung zu erspielen (30:22). Ungeachtet des deutlichen Rückstandes gab sich Büdesheim jedoch nie auf. Weil aber Osthofens Spielmacher Leo Vuletic (4) seine Nebenleute immer wieder gekonnt in Szene setzte, ließen die TGOler bis zum Schluss nichts mehr anbrennen. 40:33 der Endstand.

    Frank Herbert und seinen Spielern sah man die Erleichterung nach Abpfiff deutlich an. Der Trainer resümierte: „Man muss Büdesheim Respekt zollen. Sie waren ein richtig unangenehmer Gegner. Ohne Pfaff und Italo sind doch einige Lücken in der Abwehr deutlich geworden.“

    TG Osthofen: Heck, Seelig, Eusterholz (6), Gasz, Aul (1), Strack (7), Sturm, Kulaszewicz (4), Zellmer (3), Kühling, Vuletic (4), Reichelt (7), Popple (1), Klimavicius (7).

    Veröffentlicht am 26.11.2014 von Carsten Eckelmann

  • Bereicht W1:Osthofen fährt 40:32 -Auswärtserfolg über die HSG Zotzenheim

    Osthofen fährt 40:32 (18:15)-Auswärtserfolg über die HSG Zotzenheim/Sankt Johann/Sprendlingen ein

    "Haben noch viel Luft nach oben"

    17. November 2014, 10:47 Uhr

    Vergangenen Sonntag fuhr die TGO durch einen 40:32-Auswärtserfolg über die HSG Zotzenheim/Sankt Johann/Sprendlingen die nächsten wichtigen Zähler im Kampf um die Meisterschaft ein.

    Zotzenheim/Osthofen - Trotz des Sieges sah man dennoch im Anschluss an die Begegnung einen nicht vollends zufriedenen Wonnegauer Trainer. "Die Anzahl der Gegentore war viel zu hoch, aber das müssen wir uns selbst zuschreiben", monierte Frank Herbert. Man habe teilweise zu leichtfertig in der Defensive agiert und müsse dringend die Leistungsschwankungen innerhalb eines Spiels abstellen. "Deshalb haben wir noch viel Luft nach oben."

    Insgesamt gesehen habe sich die HSG als der erwartet schwere Gegner erwiesen, meinte Herbert, die mit den beiden oberligaerfahrenen Spielern Schneider und Doderer, dem Torschützenkönig der vergangenen Saison Götzmann, dazu Faust, Haas und dem treffsicheren Kilz über eine hervorragende Stammsechs verfügen würde.

    Herbert selbst musste mit Spielbeginn auf Tane Seitz, Alexander Italo, Benny Kühling und Manu Pfaff verzichten. Seine Truppe kam sichtlich schwer in die Partie und lief bis zur Mitte der ersten Hälfte permanent hinterher. Nach einem 7:9 Rückstand gelang es der TGO durch einen starken 4:0-Lauf jedoch, mit 11:9 in Führung zu gehen, die sie bis zur Pause auch nicht mehr abgab.

    Die beste Phase der Partie hatten die Gäste unmittelbar nach dem Wiederanpfiff. Binnen zehn Minuten zogen auf 28:19 davon. Konsequente Defensivarbeit und daraus resultierende und eiskalt ausgenutzte Gegenstöße sorgten für die Vorentscheidung. Und wenngleich sich die Wonnegauer den Sieg nicht mehr nehmen ließen, erwies sich die HSG auch im weiteren Verlauf als ein weiter munter mitspielender Ligarivale. Peter Gasz feierte nach seiner Verletzungspause ein gelungenes Debüt, Leo Vuletic, Orintas Klimavicius und Christian Kulaszewicz glänzten über die gesamte Partie hinweg mit einer starken Leistung.

    Eine bittere Pille aber blieb: Nach drei Spielminuten zog sich Alex Eusterholz nach einem Zusammenprall eine Knieverletzung zu, und musste durch den A-Jugendlichen Florian Sturm auf Rechtsaußen ersetzt werden. Für die TGO geht der Ligaalltag am kommenden Sonntag weiter. Dann ist in der Wonnegauhalle Grün Weiß Büdesheim zu Gast. Anwurf der Partie ist um 18 Uhr.

    TG Osthofen:

    Thorsten Heck, Niclas Seelig – Alex Eusterholz, Peter Gasz (4), Tobias Aul (1), Daniel Strack (5/4), Florian Sturm (3), Christian Kulaszewicz (4), Matthias Zellmer (5), Leo Vuletic (7), Florian Reichelt (1), Eric Popple (2), Orintas Klimavicius (8)

    Veröffentlicht am 18.11.2014 von Carsten Eckelmann

  • Bericht Wochenblatt:Osthofen landet 40:20 (18:9)-Kantersieg über den HSV Sob


    Osthofen landet 40:20 (18:9)-Kantersieg über den HSV Sobernheim
    "Die bisher beste Saisonleistung"

    11. November 2014, 11:49 Uhr

    Vergangenen Sonntag watschten die Wonnegauer Handballer die Gästetruppe aus Sobernheim überaus deutlich mit 40:20 ab. Dementsprechend gab es nicht nur zufriedene Gesichter bei den heimischen Fans und der Mannschaft, sondern natürlich auch bei TGO-Trainer Frank Herbert, der im Anschluss an die Begegnung von der bisher besten Saisonleistung seiner Truppe sprach.

    Die Hausherren mussten auf Manu Pfaff, Peter Gasz und den langzeitverletzten Tane Seitz verzichten, weswegen Herbert erneut gezwungen war, den Mittelblock umzubauen. Mit Spielbeginn entwickelte sich eine recht zähe, aber zunächst ausgeglichene Partie. Nach zehn Minuten hatten die Liga-Kontrahenten jeweils drei Bälle im gegnerischen Kasten versenkt.

    Erst im weiteren Verlauf kam der TGO-Express allmählich in Fahrt und setzte sich mit gut funktionierendem Umschaltspiel von Abwehr auf Angriff nach dem Zwischenstand von 7:3 bis zur Pause auf 18:9 ab. Grundlage für die deutliche Führung war eine ordentliche Abwehr- und Torhüterleistung (Thorsten Heck). Gleichzeitig zwangen die Hausherren die Gäste mit einer aktiven Abwehr immer wieder ins Zeitspiel.

    Nach dem Seitenwechsel hütete Niclas Seelig den TGO-Kasten, der jedoch erneut etwas Anlaufschwierigkeiten hatte. Dennoch behielt die Truppe weiterhin deutlich die Oberhand. In der 46. Spielminute wechselte Herbert den kompletten Block aus, brachte sechs neue Spiele, die postwendend richtig Tempo machten. Dabei zeichneten sich vor allem Christian Kulaszewicz und der A-Jugendliche Florian Sturm im Gegenstoß aus. Doch wenngleich Herberts Rechnung einerseits aufging, musste er andererseits sichtlich verärgert die rote Karte für Alexander Italo hinnehmen.

    Der hatte sich in der 58. Minute durch ein Stoßen mit der Brust an seinem Gegenspieler revanchiert, der ihm zuvor mit beiden Fäusten gegen den Hals geschlagen hatte. "Natürlich bin ich sauer", wetterte Herbert, denn pikanterweise habe der Schiedsrichter das Foul des Gästespielers überhaupt nicht geahndet. Nichtsdestotrotz spielte die TGO die Partie, in der sich jeder in die Torschützenliste eintragen konnte, souverän zu Ende.

    Am kommenden Sonntag geht es im Kampf um die nächsten Zähler zur HSG Zotzenheim / Sankt Johann / Sprendlingen. Anpfiff ist um 15:30 Uhr.

    TG-Osthofen:

    Thorsten Heck, Niclas Seelig – Alex Eusterholz (2), Tobias Aul (2), Daniel Strack (3), Alexander Italo (1), Florian Sturm (2), Christian Kulaszewicz (6), Matthias Zellmer (4), Benny Kühling (1), Leo Vuletic (5), Florian Reichelt (8/1), Eric Popple (1), Orintas Klimavicius (5)

    Veröffentlicht am 11.11.2014 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: Pokal TG Osthofen scheitert an Oberligist SF Budenheim


    Pokal: TG Osthofen scheitert an Oberligist SF Budenheim
    Von Florian Stenner

    OSTHOFEN - Die Handballer der TG Osthofen sind im Viertelfinale des HVR-Pokals ausgeschieden. Gegen den Oberligisten Sportfreunde Budenheim unterlagen die gastgebenden Osthofener mit 29:35 (13:18). Trotz der Niederlage zeigte sich TGO-Trainer Frank Herbert zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die sich nun voll und ganz auf den Kampf um den Aufstieg in die Oberliga konzentrieren kann. „Wir haben unser Potenzial angedeutet“, so Herberts Eindruck nach 60 Pokalminuten.

    Dabei legten die Handballer aus dem Wonnegau einen alles andere als gelungenen Start hin. Weil die Sportfreunde in einer offensiven 4:2-Abwehrformation agierten, kam der TGO-Angriff nicht ins Rollen. Die Herbert-Sieben machte Fehler um Fehler, und die Sportfreunde fuhren einen Konter nach dem anderen, was zum 1:6-Zwischenstand nach neun Minuten führte. In einer Auszeit stellte Herbert seine Mannschaft aber erfolgreich auf die ungewohnt offensive Deckung des Gegners ein. Angeführt durch den wurfstarken Orintas Klimavicius (3) kämpfte sich die TGO auf 5:7 heran.

    Für die Wende reichte es an diesem Abend jedoch nicht. Zur Halbzeitpause lagen die ersatzgeschwächten Gastgeber, die unter anderem ohne Manuel Pfaff und Peter Gasz antraten, wieder mit 13:18 in Rückstand. Und auch nach dem Seitenwechsel stemmten sich die TGOler zwar mit aller Kraft, aber doch vergeblich gegen das Pokalaus. Am Ende unterlagen die Gastgeber mit 29:35.

    „Ein Schritt nach vorne“

    Gegenüber der bisherigen drei Auftritte in der Rheinhessenliga habe die Mannschaft jedoch laut Trainer Frank Herbert „auf jeden Fall einen Schritt nach vorne gemacht“. Nun gilt es in den Augen der Verantwortlichen, die positiven Aspekte aus dem Spiel gegen Budenheim in den Ligabetrieb mitzunehmen. Denn: „Ziel und Anspruch am Sonntag gegen Bad Sobernheim ist ein Heimsieg“, untermauert Herbert die Ambitionen. Am vierten Spieltag hofft der Trainer zudem auf einen Einsatz von Neuzugang Peter Gasz. Für Kapitän Manuel Pfaff kommt das Duell gegen Bad Sobernheim allerdings wohl noch zu früh.

    TG Osthofen: Heck, Seelig; Eusterholz (1), Aul, Strack (5), Italo, Sturm (1), Kulaszewicz (3), Zellmer (4), Kühling (1), Vuletic (2), Reichelt (1), Popple (4), Klimavicius (7).

    Veröffentlicht am 06.11.2014 von Carsten Eckelmann

  • „Wollen vor der HSG stehen“


    „Wollen vor der HSG stehen“

    Von Florian Stenner

    TG OSTHOFEN Handball-Rheinhessenligist möchte Wormser in neuer Saison überflügeln

    OSTHOFEN - Im Wonnegau war man bei den Handballern der TG Osthofen nicht zufrieden mit dem Verlauf der abgelaufenen Rheinhessenliga-Saison 2013/2014. Denn in dieser reichte es am Ende nur für Tabellenplatz vier. Der Trainer der Ersten Mannschaft, Frank Herbert, sprach sogar von einer „Seuchensaison“. Diese haben Spieler und Trainerteam wenige Wochen vor Beginn der neuen Runde jedoch hinter sich gelassen: „Wir haben die entsprechenden Lehren gezogen und möchten mit einer neu formierten Mannschaft durch Fleiß und harte Arbeit am Ende vor der HSG Worms und möglichst ganz oben in der Tabelle zu stehen“, gibt Herbert in der Saisonvorbereitung die Ziele aus.

    Sollte die TGO am Ende der neuen Handballsaison tatsächlich in der Tabelle vor der Konkurrenz aus der Nibelungenstadt landen, dürfte dieser Umstand gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar sein. Denn beide Mannschaften werden im Kampf um den Aufstieg als Favoriten gehandelt. Um dieser Rolle gerecht zu werden, hat die HSG ihren Kader mit einigen Neuzugängen verstärkt. Gleiches gilt aber auch für das Team von Frank Herbert, der mit seiner Mannschaft in die dritte Saison als Trainer geht. Dass die selbstgesteckten Ziele im Hinblick auf die neue Runde durchaus ambitioniert sind, dessen ist sich der Coach bewusst. Aufgrund eines deutlichen Umbruchs meint der Trainer: „Bis Automatismen greifen, wird es noch einige Zeit dauern.“ Drei Spieler aus dem festen Rheinhessenligakader, sowie zwei Spieler aus dem erweiterten Kreis der ersten Mannschaft, haben die TG Osthofen verlassen. Herbert sieht darin einen „Substanzverlust, den es aufzufangen galt, zumal speziell die Abgänge von Torwart Sebastian Montino und Kapitän Patrick Bitsch Lücken hinterlassen haben.“ Um die aufgegriffenen Lücken zu schließen, bastelten der Trainer sowie Herren-Ressortleiter Carsten Eckelmann über Wochen hinweg an Verstärkungen. Dabei wurden die beiden TGO-Verantwortlichen nicht nur in Rheinhessen fündig, sondern auch im Ausland. So dürfen sich die Osthofener Handballfreunde im ersten Saisonspiel, das am 28. September in heimischer Halle gegen die SG Saulheim II stattfinden wird, auf zahlreiche bekannte und neue Gesichter freuen.

    Aus der Oberliga sicherten sich die TGOler die Dienste von Spielmacher Leo Vuletic (SG Saulheim), der sich nach einer mehrwöchigen Hängepartie für die Rückkehr zu seinem Heimatverein entschied. „Mit dem exzellenten Spielmacher soll unser Spiel mehr Strukturen bekommen“, so der Coach über seinen neuen Routinier. Vom benachbarten TV 1888 Eich lotste die TGO den wurfgewaltigen Rückraumspieler Tane Seitz in den Wonnegau. Auch dieser erhält von Herbert nur Worte des Lobes: „Durch seine überragende Trainingsbeteiligung macht er eine richtig gute Entwicklung. Besonders sein Antizipationsverhalten in der Abwehr gefällt mir sehr gut.“ Des weiteren schlossen sich Peter Gasz, der zuletzt in Ungarn spielte und insbesondere die Defensive stabilisieren soll, sowie Alexander Eusterholz (TuS Dansenberg) und Sven Grasser (SF Budenheim) der TGO an. Nach einem Jahr in der zweiten Mannschaft kehrt zudem Benni Kühling wieder zurück ins Team, ebenso wie der gesundheitlich wieder voll hergestellte Florian Reichelt, den Herbert ebenfalls zu den Neuen zählt.

    Um trotz einiger personeller Veränderungen im Kampf um den Aufstieg und gegen den Rivalen aus Worms gewappnet zu sein, möchte Frank Herbert in der neuen Saison mit neuen Varianten in Abwehr und Angriff spielen. Sein Rezept lautet: „Die Kunst wird es sein, gegen vermeintlich schwache Mannschaften nicht zu patzen und in den Topspielen die optimale Leistung zu bringen. Wir gehen es an.“

    Veröffentlicht am 10.09.2014 von Carsten Eckelmann

  • Wer kommt bei den Herren 1 als Neuzugang? 2.0

    Wer kommt bei den Herren 1 als Neuzugang? 2.0

    Ich hatte ja in der ersten Ankündigung mitgeteilt, das wir am 21.08.2014 die Neuzugänge der Presse vorstellen werden.

    Da wir uns aber noch mitten in den Ferien befinden und die Mannschaft derzeit nicht komplett ist, 2 Spieler sind aktuell im Urlaub, haben wir diesen Termin auf den 02.09.2014 verschoben.

    Daher bitte ich euch noch um etwas Geduld.

    Aber einige Neuigkeiten vorweg:

    - Wir können zu den bisherigen 3 Neuzugängen noch einen weiteren Zugang vermelden. Ein ehemaliger Osthofener, den es in jungen Jahren in die weite Deutsche Handballwelt getrieben hat, mit Einsätzen bis in die 1. Liga, ist wieder zu uns zurückgekehrt. Wir freuen uns natürlich sehr darüber, das gerade Spieler die in Osthofen das Handballspielen erlernt haben wieder zu uns zurückkehren.

    - Wir konnten die Privatbrauerei Sander als Sponsor gewinnen. Neben dem bisher bekannten Eichbaum wird ab der kommenden Saison zu den Spielen auch Sander-Bier ausgeschenkt.

    - Alle TGO Handball Mitglieder können beim Injoy Worms, zu speziellem Kondition, trainieren. Nähere Info´s daüber demnächst auf der Homepage oder direkt im Injoy Worms

    Wer es bis zum Saisonstart am 28.09.2014 nicht mehr abwarten kann, ist herzlich Eingeladen am 06.09.2014 zum Testspiel der Herren 1 in die Wonnegauhalle zu kommen. Anpfiff 17.00 Uhr

    Carsten Eckelmann

    Resortleiter Herren

    Veröffentlicht am 22.08.2014 von Carsten Eckelmann

  • Wer kommt bei den Herren 1 als Neuzugang?

    Wer kommt bei den Herren 1 als Neuzugang?

    Ich will euch noch eine Weile auf die Folter spannen.
    Nur so vielvorweg.
    Die Mannschaft befindet sich nach der ersten Vorbereitungsphase, vom 15.5.2014 - 24.07.2014, nun in einer verdienten 2-wöchigen Pause. Ab dem 12.08.2014 beginnt dann die zweite und finale Vorbereitungsphase.

    Frank Herbert hat die Jungs in den letzten 2 Monaten ordentlich schwitzen lassen und dabei auch eine Reihe von neuen Trainingsmethoden, die er vom DHB-Lehrgang mitgebracht hat, ins Training eingebunden.
    Auch wurde keine Rücksicht auf die heißen Junitage genommen.
    Alle ziehen super mit, es nicht zu vergleichen mit der Vorbereitung 2013/2014.

    Auch die bisherigen Vorbereitungsspiele haben unseren Trainer überzeugt und die von ihm gesetzten Erwartungen erfüllt.

    Als erster Neuzugang wurde Tane Seitz vom TV Eich schon in der Presse erwähnt, Tane hat sich super in die Mannschaft integriert und Frank Herbert ist vom jungen Rückraumspieler ganz begeistert.

    Die A-Jugendlichen Flo Sturm und Christian Saul, die letzte Saison schon mit ordentlichen Leistungen in der 1.Mannschaft überzeugten, gehen Ihren Weg weiter und sind fester Bestandteil des Teams.

    Auch ein Teil des jüngeren Jahrgangs der A-Jugend, allen voran Luca Steinführer und Jan Keller trainieren bei den 1. Herren abwechselnd mit, um auch hier den Weg der Integration junger Eigengewächse weiter zu gehen.

    Unsere 2 weiteren Neuzugänge, deren Namen wir aus vertraglichen Gründen ;-)))) noch nicht bekannt geben dürfen, wurden ebenfalls von der Mannschaft super aufgenommen und werden das Team in allen Belangen mit ihren bisherigen 2. und 3.Liga Erfahrungen, die Sie über Jahre gesammelt haben, verstärken.

    Die Planungen sind derzeit aber noch nicht abgeschlossen. In den kommenden Tagen werden weiter Gespräche mit Spielern geführt und man weiß, evtl. sieht man ab September das ein oder andere bekannte Osthofener Gesicht, das Erfahrungen bei höherklassigen Verein gesammelt hat, wieder auf dem Spielfeld der Wonnegauhalle!!!!

    Auch wirtschaftlich konnten wir weitere Partner gewinnen, die von der TGO und den von uns eingeschlagenen Weg überzeugt und begeistert sind.
    Mit dem Optikgeschäft Mehrblick und der Firma Rheno Systembau werden neben den bisherigen Sponsoren Primus Apotheke und Timepartner, ab September weitere Partner das Trikot der Herren 1 schmücken.
    Unser mittlerweile langjähriger Premium-Partner Timepartner hat seine Option für ein weiteres Jahr gezogen und wird uns sicherlich auch zukünftig nicht nur wirtschaftlich sondern auch materiell unterstützen, sodass auch in der kommenden Bundesligasaison wieder Heerscharen von jungen TGO-Spielern/-innen in den Genuss kommen werden, die Rhein-Neckar-Löwen zu besuchen.

    Aber auch hier sind die letzten Gespräche noch nicht beendet, sodass wir hoffentlich noch den ein oder anderen Sponsor vorstellen können.

    Die Vorstellung der Mannschaft und der Neuzugänge findet am 21.08.2014 statt.

    Carsten Eckelmann
    Resortleiter Herren

    Veröffentlicht am 09.08.2014 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofen mit Problemen gegen Budenheim II

    Handball: TG Osthofen mit Problemen gegen Budenheim II

    Von Florian StennerOSTHOFEN - (fst). „Den jungen Mann im Tor hätten wir nach diesem Spiel heute vielleicht ganz gerne hier behalten“, meinte Osthofens Trainer Frank Herbert mit einem Augenzwinkern nach dem Spiel seiner Mannschaft gegen die Sportfreunde Budenheim II. Denn der junge Jannik Gippert brachte die Heim-Sieben mit seinen teils überragenden Paraden zeitweise an den Rand der Verzweiflung. Zwar siegten die TGOler im letzten Heimspiel der Saison mit 29:24 (16:12), jedoch fiel der Widerstand der Gäste stärker aus, als es viele in der Wonnegauhalle vor dem Spiel erwartet hatten.

    Dabei legten die Osthofener einen Traumstart hin. Angeführt vom treffsicheren Rückraumspieler Orintas Klimavicius (9) zogen die Gastgeber zunächst auf 6:1 (9.) davon. Doch Budenheim reagierte früh und nahm Klimavicius bis zum Spielende in Manndeckung, um dessen Wirkungskreise einzuengen. Somit war der Osthofener Spielfluss von der einen auf die andere Minute dahin. Die Gäste fanden besser ins Spiel und waren vor allem darauf bedacht, das Tempospiel der TGO zu verhindern. Dennoch ging es für die Handballer aus dem Wonnegau mit einer 16:12-Führung in die Pause.

    Doch nach Wiederanpfiff war es dann soweit: Die Stunde von Budenheims Torhüter Jannik Gippert war gekommen. Aus welcher Lage auch immer der Ball aufs Tor kam, der junge Mann hatte bei jedem Wurf seine Finger im Spiel. Der Höhepunkt einer glänzenden Torwartleistung kam zwischen der 40. und 45. Minute: Zunächst parierte Gippert einen Siebenmeter von Eric Popple (3), ehe er anschließend gleich zwei Mal in Folge ein Tempogegenstoß-Tor der TGO akrobatisch vereitelte. Osthofen wackelte in der Folge, ohne jedoch zu Fallen. Trotz zahlreicher Fehlwürfe brachten die Gastgeber den Sieg am Ende über die Zeit- – 29:24 der Endstand. Frank Herbert resümierte: „Wir waren heute unglaublich fahrlässig im Abschluss. Trotzdem war es wichtig, dass wir dieses Spiel zum Heim-Abschluss gewonnen zu haben.“

    Für Torwart-Routinier Sebastian Montino sowie Kapitän Patrick Bitsch war der Sieg gegen Budenheim zugleich der letzte Auftritt in der Wonnegauhalle. Beide beenden nach der Saison ihre Laufbahn. Seymour Warzecha wird ebenfalls ab der kommenden Saison nicht mehr Kader der TG Osthofen zählen, denn diesen zieht es zum TV Nierstein.

    Veröffentlicht am 08.04.2014 von Carsten Eckelmann

  • Bericht Wochenblatt: Osthofen mit 29:24 (16:12)-Erfolg über die SF Budenheim

    Osthofen mit 29:24 (16:12)-Erfolg über die SF Budenheim II / Am Samstag letzte Partie gegen den HSV Sobernheim

    TGO fährt fünften Sieg in Folge ein

    Mit dem fünften aufeinander folgenden Sieg im gleichzeitig letzten Heimspiel der laufenden Saison verabschiedeten sich die Wonnegauer Handballer von ihrem Publikum.

    Osthofen - Die Truppe von Trainer Frank Herbert schlug vergangenen Sonntag den zweiten Anzug der Sportfreunde aus Budenheim mit 29:24. Es war das von Herbert bereits im Vorfeld erwartet schwere Spiel, zumal dem Verantwortlichen mit den Ausfällen von Spitzenspieler Florian Reichelt, Daniel Strack und Benny Kühling drei wertvolle Alternativen im Rückraum nicht zur Verfügung standen. Und die fehlten augenscheinlich im zweiten Durchgang, als die Gäste trotz des Rückstandes nochmals ordentlich auf das Gaspedal traten.

    Mit Beginn der Partie aber kamen wohl erst einmal die Sportfreunde mächtig ins Schwitzen, nachdem sie von dem TGO-Express förmlich überrollt wurden. Nach glänzendem Start und 6:1-Führung (fünf Tore von Orintas Klimavicius) schienen die Hausherren nach Belieben zu treffen. Auch der A-Jugendliche Newcomer Christian Saul verkaufte sich gut. Herberts Truppe hielt den Druck im weiteren Spielverlauf zunächst aufrecht und zog über 11:5 (15. Spielminute) bis auf 15:7 auf und davon. Das Ding war eigentlich gelaufen – dachte man jedenfalls.

    Nachdem die Budenheimer den Torjäger Klimavicius enger in die Zange genommen hatten, geriet das Osthofener Angriffsspiel etwas ins Stocken, zumal in dieser Phase des Spiels drei Mal in Unterzahl agiert werden musste. Trotz des Durchhängers nahmen die Hausherren beim Stande von 16:12 noch immerhin einen Vier-Tore Vorsprung mit in die Pause.

    In dem zweiten Durchgang entwickelte sich schließlich ein zerfahrenes Spiel, in dem die Gäste permanent das Tempo verschleppten und auf Fehler der TGO warteten, die ihrerseits eher nur noch mit einer unglaublichen Abschlussschwäche in Erscheinung trat.

    "Wir hatten Chancen für zwei Spiele", sagte Herbert verärgert. Es sei schon fahrlässig gewesen, was an Abschlüssen auf das gegnerische Tor liegen geblieben sei. Garant, die Führung dennoch behaupten zu können, war Keeper Sebastian Montino, der in gewohnt routinierter Manier seinen Kasten weitgehend sauber hielt. Budenheim war jedenfalls beim 21:19 und 25:23 dran, allerdings bewahrte die TGO in diesen kritischen Phasen die Ruhe und wusste nachzulegen.

    Am Ende sei der 29:24-Sieg eine Energieleistung seiner dezimierten Mannschaft gewesen, konstatierte Herbert. Eric Popple, der bereits zuvor bei der zweiten Mannschaft aushalf, biss ebenso auf die Zähne wie der angeschlagene Christian Kulaszewicz.

    Schon am Samstag geht es schließlich im letzten Spiel der Saison gegen den HSV Sobernheim. Dann kann Herberts Truppe das halbe Dutzend an aufeinander folgenden Siegen voll machen. Patrick Bitsch, Sebastian Montino (beide Laufbahnende) und Seymour Warzecha (nächste Spielzeit TV Nierstein) werden hier jedenfalls zum letzten Mal im TGO-Dress auflaufen. Anpfiff der Partie ist um 19:30 Uhr.

    TG-Osthofen:

    Sebastian Montino - Seymour Warzecha (1), Benedikt Beckerle (2), Manuel Pfaff (2), Tobias Aul (1), Patrick Bitsch (2), Christian Saul (1), Christian Kulaszewicz (4), Matthias Zellmer (4), Christoph Müller, Lukas Pfaff, Eric Popple (3), Orintas Klimacvicius (9)

    Veröffentlicht am 08.04.2014 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofen gewinnt klar bei HSG Zotzenheim

    Rheinhessenliga: TG Osthofen gewinnt klar bei HSG Zotzenheim

    ZOTZENHEIM - (fst). Trotz einer dünnen Personaldecke siegte die TG Osthofen im Rheinhessenliga-Auswärtsspiel bei der HSG Zotzenheim mit 24:15 (14:9). Obwohl Osthofen zahlreiche Ausfälle zu verzeichnen hatte – unter anderem Florian Reichelt und Senkrechtstarter Eric Popple – setzten sich die TGOler in einem Spiel „auf schwachem Niveau“, wie Trainer Frank Herbert sagte, ohne große Mühe durch.

    Die Wonnegauer stellten Zotzenheim mit einer offensiven Deckungsvariante vor Probleme, zogen über 3:1 auf 10:4 davon, was nichts daran änderte, dass Herbert klagte: „Wir hatten immense Schwächen im Abschluss.“ Ein Sonderlob verteilte Herbert aber auch an Zotzenheims Torhüter Benjamin Ilsen, der zahlreiche Würfe entschärfte. Den Gastgebern fehlte jedoch oftmals die Durchschlagskraft, weshalb die mögliche Wirkung der Torwartleistung verpuffte. Zur Pause (9:14) machte sich das Fehlen von Torjäger Heiko Götzmann auf HSG-Seite bemerkbar.

    Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig. Lediglich Osthofens Linksaußen Matthias Zellmer beeindruckte mit acht Toren bei neun Versuchen. Mitte der zweiten Halbzeit erwischte Osthofen eine starke Phase, in der sich die TGOler binnen weniger Minuten von 16:12 auf 21:12 absetzten. Insbesondere in dieser Phase war auf Osthofens Torwartroutinier Sebastian Montino Verlass, der mit starken Paraden sein Tor vernagelte. Neben einer guten Torwartleistung sah Frank Herbert aber nur wenig Gutes.

    Veröffentlicht am 01.04.2014 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofen stürzt den Spitzenreiter Saulheim II

    Handball: TG Osthofen stürzt den Spitzenreiter Saulheim II

    OSTHOFEN - Den Handballern der TG Osthofen ist im Rheinhessenliga-Spitzenspiel ein echter Coup gelungen. Die Mannen von TGO-Trainer Frank Herbert besiegten in der Wonnegauhalle den Spitzenreiter SG Saulheim II mit 32:19 (16:9), der damit auf Rang zwei abrutschte.

    „Das war so nicht zu erwarten“, freute sich Herbert, der die in seinen Augen beste Saisonleistung seiner Mannschaft bestaunen durfte. Trotz zahlreicher Ausfällte, unter anderem von Torwart Thorsten Heck und Topspieler Florian Reichelt, überzeugten die Handballer aus dem Wonnegau von Beginn an. Die 6:0-Verteidigung um den „bärenstarken Sebastian Montino im Tor“, so Herbert, machte dem Spitzenreiter das Leben schwer. 25 Minuten dominierten die gut eingestellten TGOler die Oberliga-Reserve der SG Saulheim und erspielten sich eine 14:6-Führung. In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit konnten die Gäste aufgrund einiger Unkonzentriertheiten noch einmal herankommen – Pausenstand: 16:9.

    Nach dem Seitenwechsel fand die Herbert-Sieben, die bis zu diesem Zeitpunkt ohne Auswechslung agierte, wieder zurück in die Spur. Angeführt von Spielmacher Christian Kulaszewicz (5) lief der Ball wie am Schnürchen durch die Osthofener Angriffsreihen. Und zur Freude des Trainers wurden die Angriffe meist konsequent zu Ende gespielt und erfolgreich abgeschlossen. Saulheim fand dagegen kaum ein Durchkommen gegen den Osthofener Innenblock um Routinier Manuel Pfaff. „Wir haben den torgefährlichen Rückraum stets kontrolliert“, stellte Herbert zufrieden fest.

    Osthofens Angriff war hingegen kaum zu halten. Insbesondere Tobias Aul (2) und Benedikt Beckerle (4) sorgten im zweiten Durchgang für viel Wirbel. Am Ende war für Herbert jedoch die Abwehrleistung entscheidend für den 32:19-Heimsieg: „Wir sind unter 20 Gegentoren geblieben, das sagt alles über die Abwehr- und Torhüterleistung.“

    Veröffentlicht am 25.03.2014 von Carsten Eckelmann

  • Bericht Wochenblatt: Torfestival in der Wonnegau-Halle

    Osthofen bezwingt GW Büdesheim 42:34 (20:13) / Am Sonntag wartet Saulheim 2

    Torfestival in der Wonnegau-Halle

    18. März 2014, 16:02 Uhr

    Vergangenen Sonntag fuhren die Wonnegauer Handballer gegen die DJK Grün Weiß Bingen Büdesheim nach einem 42:34-Heimerfolg den nächsten Zweier ein. Trotz des Sieges aber zeigte sich Trainer Frank Herbert im Anschluss an die Begegnung nicht vollends zufrieden: "Die Rückwärtsbewegung und das Abwehrverhalten war gegen Ende des Spiels von meiner Truppe unzureichend. 34 Gegentore sind einfach zu viel."

    Osthofen - Die Hausherren mussten zu Spielbeginn verletzungsbedingt auf Florian Sturm und Lucas Pfaff verzichten. Daniel Strack, beruflich verhindert, konnte sein Team ebenso wenig unterstützen. Und dennoch entwickelte sich eine zunächst recht eindeutige Angelegenheit. Mit einer 3:2:1-Abwehr setzte sich Osthofen über 6:5, 10:5 bis auf 15:7 ab.

    Wenngleich spielerisch alles nach Plan zu laufen schien, musste Trainer Herbert bereits nach etwa einer viertel Stunde Spitzenspieler Florian Reichelt aufgrund einer Verletzung aus der Partie nehmen. "Das war bitter für uns", kommentierte der Trainer kurz und knapp. Büdesheim, von Anbeginn in der Rolle der Underdog, zeigte sich kämpferisch und spielte couragiert weiter mit. Der Einsatz lohnte sich jedenfalls, denn Fehler im TGO-Abschluss wurden zu Tempogegenstößen genutzt, weswegen sich die Hausherren nicht deutlicher absetzen konnten.

    Herbert stellte seine Truppe Mitte der ersten Halbzeit auf eine 6:0 Abwehr um, die anschließend wesentlich kompakter wirkte. Routinier Thorsten Heck zeigte einmal mehr seine Klasse im Tor. Er hatte wesentlichen Anteil daran, dass die Wonnegauer Handballer einen recht komfortablen Sieben-Tor-Vorsprung (20:13) mit in die Pause nehmen konnten. Im zweiten Durchgang nahmen die Gäste Orintas Klimavicius und Christian Kulaszewicz in die Zange und spielten mit Manndeckung gegen die beiden.

    "Diese Situation aber haben wir ganz gut gelöst", sagte Herbert. Von wesentlich größerer Tragweite aber war in der 40. Spielminute der Ausfall von Thorsten Heck, der nach einem Kopftreffer aus dem Spiel genommen werden musste. Für ihn kam Sebastian Montino, der sich gut einfügte. "In den letzten 15 Minuten wurde Sebastian von seinen Vorderleuten völlig im Stich gelassen", zeigte sich Herbert enttäuscht.

    Dennoch gelang es, die Führung weiter auszubauen. Der größte Vorsprung betrug beim Stande von 33:19 satte 14 Tore. Büdesheim aber steckte nach wie vor nicht auf und erzielte, wenngleich es bei reiner Ergebniskosmetik blieb, Tor um Tor. Endstand: 42:34.

    "Ich bin mit der zweiten Hälfte überhaupt nicht zufrieden", resümierte Herbert. Man habe hier überhastet und teilweise unvorbereitet abgeschlossen. Dennoch gab es am Ende auch Worte des Lobes. "Mein Kompliment geht an Christian Kulaszewicz, Benedikt Beckerle und Eric Popple. Sie haben eine tolle Leistung gezeigt."

    Am Sonntag geht die Punktejagd weiter. Die TGO empfängt mit der SG Saulheim 2 den nächsten Ligarivalen. Anwurf der Partie ist um 18 Uhr in der Wonnegauhalle.

    TG-Osthofen:

    Thorsten Heck/Sebastian Montino – Seymour Warzecha (1), Benedikt Beckerle (6), Tobias Aul (6), Manuel Pfaff, Patrick Bitsch (6), Christian Kulaszewicz (9/4), Florian Reichelt (3), Eric Popple (4), Orintas Klimavicius (7)

    Veröffentlicht am 20.03.2014 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: Herbert von Fehlern genervt

    Herbert von Fehlern genervt

    TGO-MÄNNER Trainer nach Sieg beim Schlusslicht nicht begeistert

    BRETZENHEIM - (fst). Nach der bitteren Niederlage im Rheinhessenliga-Spitzenspiel gegen Bodenheim mussten die Handballer der TG Osthofen gegen die SG Bretzenheim ran. Beim Tabellenschlusslicht siegten die TGOler trotz einiger Ausfälle mit 35:26 (16:10).

    Da Trainer Frank Herbert unter anderem auf Abwehrchef Manu Pfaff und Rückraumspieler Benny Kühling verzichten musste, begannen die Gäste mit einer veränderten Anfangsaufstellung. Trotz dieser Umstellungen startete die TGO-Sieben gut. Über 4:0 setzten sich die Gäste schnell auf 8:2 ab, womit „die Partie schon fast gelaufen war“, so Herbert. Denn das Schlusslicht zeigte nur wenig Gegenwehr.

    Doch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit ließen die Handballer aus dem Wonnegau die Zügel schleifen. Unverständlich und fahrlässig, wie Herbert kritisierte: „Wir haben uns der Spielweise des Gegners leider völlig angepasst. Das darf einer Spitzenmannschaft einfach nicht passieren.“ Dementsprechend unattraktiv war das ungleiche Duell für die Zuschauer: Vergebene Torchancen und Ballverluste in der Vorwärtsbewegung sorgten für Unzufriedenheit beim Osthofener Coach. Zufrieden zeigte sich Herbert dagegen mit der Leistung von Torwart Sebastian Montino, der sich durch starke Paraden auszeichnete. Halbzeitstand: 16:10.

    In der zweiten Halbzeit gönnte Herbert seinem Torwart eine Pause und brachte Thorsten Heck. Dieser musste zu Beginn des zweiten Durchgangs mitansehen, wie Bretzenheim auf 16:20 verkürzen konnte – ein Weckruf für die Gäste. Denn im weiteren Verlauf setzten sich die Osthofener kontinuierlich ab und vergrößerten den Vorsprung zeitweise auf elf Tore. Mit dem am Ende deutlichen 35:26-Erfolg war der Trainer aber nur wenig zufrieden: „Wir dürfen uns nicht blenden lassen. Unsere Zahl an Fehlern war viel zu hoch, da ist noch viel Luft nach oben vor dem Derby gegen Worms. So können wir uns da nicht präsentieren.“ Erfreulicher war für den Trainer dagegen die Rückkehr von Kapitän Patrick Bitsch, der vier Tore zum Auswärtssieg beitrug.

    Veröffentlicht am 19.02.2014 von Carsten Eckelmann

  • Bericht Wochenblatt: "Wir haben zum Teil fahrlässig gehandelt"

    Osthofen bezwingt Bretzenheim mit 35:26 (16:10) / Am Sonntag Lokalderby gegen die HSG Worms

    "Wir haben zum Teil fahrlässig gehandelt"

    18. Februar 2014, 13:49 Uhr

    Wenngleich die TGO vergangenen Sonntag die Spielgemeinschaft TSG/DJK Mainz-Bretzenheim mit 35:26 in die Schranken verwies und somit die letzte Rückrundenschlappe gegen den TV Bodenheim wieder wettmachte, konnte Trainer Frank Herbert mit der gezeigten Leistung seiner Truppe nicht wirklich zufrieden sein.

    Trotz des 35:26-Erfolgs gegen Bretzenheim war TGO-Trainer Frank Herbert nicht zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft: "Die Zahl an Fehlern von unserer Seite war viel zu hoch. Hier ist noch viel Luft nach oben."

    Osthofen - Die Wonnegauer starteten ohne den erkrankten Manuel Pfaff sowie die beiden verletzten Benedikt Beckerle und Lucas Pfaff. Zudem half Benny Kühling in der zweiten Herrenmannschaft aus. Doch trotz dieser Ausfälle startete die Herbert Truppe nicht minder schlecht und begann zunächst durchaus vielversprechend und spielbestimmend.

    Schnell gingen die Osthofener mit 4:0 in Führung und konnten sich im weiteren Verlauf der Partie gar auf 8:2 absetzen. Somit schien einem Sieg bereits nach der Hälfte des ersten Durchgangs nichts mehr im Weg zu stehen – eigentlich hätte man sie nur noch ordentlich zu Ende spielen müssen.

    Doch, was folgte, war ein Satz mit x, denn daraus wurde, jedenfalls so schnell, nix. "Wir haben plötzlich die Zügel schleifen lassen, und für dieses fahrlässige Verhalten habe ich überhaupt kein Verständnis", sagte nach dem Spiel Herbert sichtlich verärgert. Eine nicht erklärbare Konzentrations- und Abschlussschwäche habe sich offenbart, die gleichzeitig Bretzenheim zur Aufholjagd nutzte.

    Die rochen nämlich Lunte und spielten fortan munter nach vorne, und nutzen dabei viele leichtfertig vergebene Bälle im TGO-Angriff. "Wir haben uns leider der biederen Spielweise des Gegners angepasst und gleichzeitig ein unzureichendes Überzahlspiel gezeigt", wetterte Herbert weiter, lobte jedoch die Leistung in den ersten 30 Minuten von Torhüter Sebastian Montino, der als Lichtblick eine wichtige Stütze gewesen sei.

    Zwar hatte sich die TGO zur Pause einen komfortablen Sechs-Tore Vorsprung erarbeitet, der aber dennoch auf ziemlich wackeligen Beinen zu stehen schien. Auch im zweiten Durchgang tat man sich sichtlich weiter schwer einen Rhythmus gegen die Mainzer zu finden. Die jedenfalls kämpften sich Tor um Tor auf bis zu 16:20 heran.

    Dann plötzlich zündete der TGO-Express wieder, als sei er aus dem Winterschlaf erwacht. Kontinuierlich setzen sich die Wonnegauer ab, bauten ihren Vorsprung im weiteren Verlauf zweitweise auf elf Tore aus und ließen sich am Ende einen doch sehr eindeutigen Sieg nicht mehr nehmen. Warum also zeigte sich Herbert trotz des Erfolgs nicht vollends glücklich?

    Man dürfe sich vom Ergebnis nicht blenden lassen, sagte der TGO-Coach, der nämlich schon die nächste anstehende Partie im Blick habe. "Die Zahl an Fehlern von unserer Seite war viel zu hoch. Hier ist noch viel Luft nach oben." So dürfe man sich keinesfalls am kommenden Sonntag gegen den Lokalrivalen HSG Worms präsentieren. An fehlender Spielpraxis jedenfalls sollte es der Mannschaft nach der Partie gegen Bretzenheim nicht fehlen.

    "Alle kamen zum Einsatz", erklärte Herbert, der sich gleichzeitig erfreut über das Comeback des wieder genesenen Kapitäns Patrick Bitsch zeigte. Am Sonntag also kommt es zum Lokalderby gegen den Wormser Ligarivalen. Anwurf der Partie ist um 18 Uhr in der Wonnegauhalle.

    TG-Osthofen:

    Sebastian Montino/ Thorsten Heck – Seymour Warzecha, Florian Sturm (1), Daniel Strack (3), Tobias Aul (6), Patrick Bitsch (4), Christian Kulaszewicz (1), Matthias Zellmer (5), Florian Reichelt (6), Eric Popple (6), Orintas Klimavicius (3)

    Veröffentlicht am 19.02.2014 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofen verspielt Führung gegen TV Bodenheim

    Handball: TG Osthofen verspielt Führung gegen TV Bodenheim

    Von Jürgen JaapOSTHOFEN - Die TGO-Trommler-Kids trommeln und schreien sich die Seele aus dem Leib: „Defense, Defense!“ Über 400 Zuschauer beider Lager bibbern mit den Ihren in der Wonnegauhalle. Trainer, Spieler und Betreuer sind angespannt wie Flitzebogen. Es ist höchste Zeit für das Spitzenspiel der Handball-Rheinhessenliga der Herren. TG Osthofen versus TV Bodenheim. Der Dritte fordert den Ersten. 25:23 steht es neun Minuten vor dem Ende des Spiels. Der Favoritensturz scheint möglich, doch Bodenheim legt einen furiosen Endspurt hin. 27:30 lautet das Endresultat – nach einem 11:13 zur Pause.

    „Das war sehr, sehr ärgerlich“, vergräbt Eric Popple erst einmal sein Gesicht in einem den Schweiß aufsaugenden Handtuch. „Uns es tut auch weh“, gesteht der beste Spieler der Partie. Eric Popple hätte zum Helden eines wirklich guten und die Zuschauer gefangen nehmenden Spiels werden könne. Hätte. „Eric hat in den letzten zwei Jahren eine fantastische Entwicklung genommen“, lobte sein Trainer Frank Herbert den Kreisläufer, Konterspieler und darüber hinaus bärenstarken Abwehrrecken völlig zu Recht. „Schade nur“, ergänzt Frank Herbert sichtlich enttäuscht, gerade Eric wäre dieser Sieg heute zu gönnen gewesen.“

    In der Tat. was Popple an der Seite des ebenfalls herausragend agierenden Manuel Pfaff in der TGO-Abwehr an „Drecksarbeit“ leistete, war schon bemerkenswert. Bemerkenswert auch laut Frank Herbert, dass „mein Team trotz vieler unglücklicher Schiedsrichter-Entscheidungen gegen uns nie aufsteckte“. Den Zwei-Tore-Rückstand beim Seitenwechsel machte speziell das Duo Florian Reichelt, der auf der Spielmacher-Position mächtig viel Verantwortung übernahm, und Eric Popple, der die gescheiten Pässe von Reichelt zu insgesamt neun Treffern eiskalt verwertete, bald wett. 18:18 stand es Mitte der zweiten Hälfte, ehe die Wonnegauer noch eine Scheibe drauf legten.

    Bis kurz vor Schluss schien auch ob einer kämpferisch und spielerisch klasse auftrumpfenden Heimmannschaft alles denkbar. „Wir haben uns dann allerdings selbst geschlagen“, sah Frank Herbert seine Sieben im Überschwang der Offensiv-Bemühungen im zweiten Durchgang ein ums andere Mal in Konter laufen. Binnen vier Minuten ging so der schöne 25:23-Vorsprung flöten. Bodenheim drehte das Match auf 25:27, um wenig später „Auswärtssieg, Auswärtssieg“ zu skandieren. Frank Herbert hatte in diesem Moment einige Osthofener Spieler aufzurichten. „Die waren kein bisschen besser als wir“, munterte er seine Jungs auf. Ein wenig abgezockter und auch glücklicher vielleicht – aber nicht besser.

    TG Osthofen: Heck, Montino; Warzecha (2), Beckerle, Strack (3/3), Manuel Pfaff, Aul, Saul, Kulaszewicz (1), Zellmer (1), Kühling (3), Reichelt (4), Popple (9/1), Klimavicius (4).

     

    Veröffentlicht am 11.02.2014 von Carsten Eckelmann

  • Bericht Wochenblatt: "Wir haben den Favoriten ordentlich geärgert"

    Knappe 27:30 (11:13)-Niederlage der TG Osthofen gegen Tabellenführer Bodenheim / Am Sonntag gegen Mainz-Bretzenheim

    "Wir haben den Favoriten ordentlich geärgert"

     

    Im vierten Spiel der laufenden Rückrunde kassierten die TGO-Handballer in der restlos ausverkauften Wonnegauhalle gegen den Spitzenreiter TV Bodenheim vergangenen Sonntag eine knappe 27:30-Niederlage. Die Zuschauer sahen eine hochkarätige Begegnung, in der zwei absolut ebenbürtige Kontrahenten auf Augenhöhe um den Sieg kämpften, den am Ende die Truppe aus dem Landkreis Mainz-Bingen für sich verbuchen konnte.

    Osthofen - Trainer Frank Herbert musste krankheits- beziehungsweise verletzungsbedingt auf Kapitän Patrick Bitsch sowie Lucas Pfaff verzichten, und dennoch konnten sich die Hausherren, wohl vorangetrieben durch die frenetischen Anfeuerungsrufen der eigenen Fans, zu Beginn auf 5:2 absetzen.

    Dank einer kompakt stehenden 6:0-Abwehr sicherte sich die TGO einen ständigen Zwei- bis Drei-Tore Vorsprung. Großen Anteil hieran hatte sicherlich auch der bärenstarke Innenblock um Florian Reichelt, Eric Popple, Manuel Pfaff und Matthias Zellmer. Beim Stand von 10:10 waren die Bodenheimer erstmals gleichgezogen, und nutzten gegen Ende der ersten Halbzeit die Abschlussschwäche von Herberts Truppe mittels konsequent umgesetzter Tempogegenstöße eiskalt zu ihren eigenen Gunsten aus. Pausenstand: Osthofen 11, Bodenheim 13.

    Offener Schlagabtausch in der zweiten Hälfte

    Im zweiten Durchgang lieferten sich die beiden Ligakonkurrenten einen regelrecht offenen Schlagabtausch. Die TGO blieb dran und übernahm beim Stand von 15:14 erstmals in der zweiten Hälfte wieder die Führung, die sie bis zum 25:23 weiter inne hatte. Dann zündeten die Gäste ein wahres Feuerwerk und erzielten vier Tore in Folge. Der Spielverlauf Ende des zweiten Durchgangs sei dem Ersten sehr ähnlich gewesen, analysierte Herbert nach der Begegnung. "Wir vergeben vorne, und Bodenheim bestraft unsere Fehlwürfe knallhart mit eigenen Toren."

    Zwar habe er am Ende versucht, alles in die Waagschale zu werfen und mit offener Manndeckung zu spielen, aber "leider waren wir damit erfolglos." Um Bodenheim zu schlagen, müsse einfach alles passen. "Wir haben das Spiel im Angriff aus den Händen gegeben und in den entscheidenden Phasen zu wenig Durchschlagskraft gezeigt", stellte Herbert fest.

    "Bodenheimer Abwehr vor große Probleme gestellt"

    Und dennoch – die TGO hatte, wohlgemerkt nach der überaus deutlichen 21:37- Hinrunden-Klatsche, diesmal Moral bewiesen und den Spitzenreiter an den Rand einer Niederlage gehabt. Und das wusste auch Frank Herbert mehr als zu schätzen und konstatierte: "Die Revanche ist uns zwar nicht geglückt, aber das war ein großartiger Kampf. Meine Truppe hat gezeigt, dass sie zu den Spitzenteams der Liga gehört." Eric Popple habe sich überragend in Angriff und Abwehr eingebracht, und auch die Leistung von Benedikt Kühling sei erfreulich gewesen. "Er ist ein echter Gewinn für uns", sagte Herbert. Noch ein weiterer, weil nicht der einzige, Wehrmutstropfen blieb: "Wir haben den Favoriten ordentlich geärgert und die Bodenheimer Abwehr vor große Probleme gestellt."

    Der Ligaalltag geht schon am kommenden Sonntag weiter. Dann müssen die Wonnegauer gegen die Spielgemeinschaft TSG/DJK Mz-Bretzenheim 1 ran. Anpfiff der Partie ist um 18 Uhr.

    TG-Osthofen: Sebastian Montino/Thorsten Heck – Seymour Warzecha 2, Benedikt Beckerle, Daniel Strack (3/3), Manuel Pfaff, Tobias Aul, Saul, Christian Kulaszewicz (1), Matthias Zellmer (1), Benedikt Kühling (3), Florian Reichelt (4), Eric Popple (9/1), Orintas Klimavicius 4

    Veröffentlicht am 11.02.2014 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofen überholt Lokalrivalen HSG Worms

    OSTOFEN - (fst). Während der Lokalrivale aus Worms sein Rheinhessenligaspiel nicht erfolgreich gestalten konnte, war die TG Osthofen siegreich. Dank eines 37:21 (17:10)-Heimsieges gegen den HSV Bad-Sobernheim zogen die TGOler damit in der Tabelle an der HSG Worms vorbei und rangieren nun auf Platz drei.

    Die Gäste aus Bad Sobernheim waren der Mannschaft von TGO-Trainer Frank Herbert von Beginn an unterlegen. Bezeichnend für die Kräfteverhältnisse war, dass die Gäste lediglich einmal in Führung lagen – und zwar weil sie das erste Tor des Spiels erzielt hatten. Danach übernahm Osthofen die Spielkontrolle, jedoch wirkte alles zu Beginn noch etwas „zäh“, wie der Trainer die Anfangsphase beschrieb. Dennoch setzten sich die Gastgeber, die unter anderem ohne den erneut verletzten Topspieler Florian Reichelt auskommen mussten, in den Folgeminuten schrittweise ab. Zur Halbzeitpause führten die TGOler bereits mit 17:10.

    Nach dem Seitenwechsel nahm Herbert einige Umstellungen vor. So agierte Osthofen im zweiten Durchgang mit einer offensiven 3:2:1-Formation mit dem großgewachsenen Orintas Klimavicius auf der vordersten Deckungsposition. Durch diese offensive Abwehrformation provozierten die Gastgeber zahlreiche Ballgewinne durch Fehlpässe der Gäste-Sieben. Mit dieser Maßnahme festigen die TGOler jedoch nicht nur die eigene Abwehr, sondern erhielten auch die Möglichkeit, ihre Geschwindigkeitsvorteile im Angriff auszunutzen.

    Da Bad Sobernheim kaum noch Land in der zweiten Halbzeit sah, setzte Herbert seinen kompletten Kader gegen die überforderten Gäste ein. Neben Linkshänder Christian Saul, der sich noch im ersten A-Jugendjahr befindet und am Wochenende mit zwei Toren seinen Einstand in der ersten Mannschaft feierte, machte auch Florian Sturm (3) auf sich aufmerksam. Sturm erzielte das Tor des Tages: Nach einem weiten Pass von Torhüter Sebastian Montino nahm der junge Linkaußen den Ball in der Luft an und brachte noch vor der Landung das Spielgerät im Tor unter. Ebenfalls nicht zu stoppen war Osthofens Kreisläufer Tobias Aul, der insgesamt zehn Treffer zum 37:21-Heimsieg beisteuerte. Trainer Herbert zeigte sich äußerst zufrieden mit der Leistung seines Teams, hob aber dennoch einige Einzelspieler heraus: „Tobias Aul befindet sich seit Jahresbeginn in einer tollen Verfassung. Aber auch unsere beiden Torhüter Sebastian Montino und Thorsten Heck haben stark gespielt.“

    Veröffentlicht am 04.02.2014 von Carsten Eckelmann

  • Bericht Wochenblatt: Osthofen weiter auf dem Vormarsch

    37:21(17:10)-Sieg über den HSV Bad-Sobernheim / Spitzenreiter Bodenheim wartet am Sonntag

    Osthofen weiter auf dem Vormarsch

    4. Februar 2014, 12:54 Uhr

    Die TG Osthofen marschiert derzeit in der Rückrunde der Rheinhessenliga von Sieg zu Sieg. Den dritten in Folge machte die Truppe von Trainer Frank Herbert vergangenen Sonntag nach einem 37:21-Kantersieg über den HSV Bad-Sobernheim klar. Damit zog die TGO zum ersten Mal in der laufenden Saison am Lokalrivalen HSG Worms auf den nunmehr dritten Tabellenrang vorbei, die ihrerseits gegen den HC Gonsenheim gepatzt hatten.

    Osthofen - Wie bereits im Vorfeld der Begegnung angekündigt, musste TGO-Trainer Herbert auf Florian Reichelt, Patrick Bitsch, Lukas Pfaff und Benedikt Beckerle verzichten. Vielleicht auch diesem Umstand geschuldet, verfolgten die Zuschauer zunächst eine etwas zähe Partie, in der es den Wonnegauern nur recht langsam gelang, sich nach den Zwischenständen von 4:2, 4:4, 8:5 bis zur Pause schrittweise auf 17:10 abzusetzen.

    Von Beginn stellte Herbert die Abwehr um und spielte in einer 3:2:1-Formation zunächst mit Orintas Klimavicius, später dann mit Matthias Zellmer in der Spitze. "Wir wollten dadurch Ballgewinne provozieren und uns im Zentrum festigen, was uns auch weitestgehend gelang", erklärte der Coach. Aufgrund der im späteren Verlauf recht einseitig, dominant geführten Partie konnte Herbert viele personelle Wechsel vornehmen, wodurch letztendlich alle Spieler zum Einsatz kamen und sich erfolgreich einbringen konnten.

    Linkshänder Christian Saul, der im ersten Jahr A-Jugend spielt, krönte sein Rheinhessenliga-Debüt mit zwei Toren. Linksaußen Florian Sturm, ebenfalls noch Jugendspieler, gelang kurz vor der Pause nach Abwurf von Sebastian Montino im Gegenstoß ein Kempator, als er den Ball in der Luft annahm und versenkte – sicherlich das schönste und spektakulärste Tor dieses Handballabends. Sehr zu Herberts Freude machte auch Eric Popple eine tolle Figur. "Er strotzt vor Einsatzbereitschaft und ist vielseitig einsetzbar."

    Im zweiten Durchgang konzentrierten sich die Hausherren auf die eigene Defensive, infolgedessen die Gäste aus dem Landkreis Bad Kreuznach bei ihren Abschlussversuchen nahezu chancenlos blieben. Auf der anderen Seite dagegen funktionierte das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff tadellos. Kreisläufer Tobias Aul wies bei zehn Wurfversuchen zehn Tore und somit eine 100 prozentige Trefferquote auf. Auch er befände sich seit Jahresbeginn in einer tollen Verfassung, lobte Herbert. Zu guter Letzt konnten alle Sieben-Meter verwandelt werden. Kurzum Es lief ganz einfach an diesem Abend, und trotz der Verletzungsmisere, die Herbert im Vorfeld etwas Kopfschmerzen bereitete, war es ein durchaus gelungener und hoch verdienter Sieg.

    Nächsten Sonntag kommt es dann in der Wonnegauhalle zu einem Spitzenduell, denn die TGO erwartet mit dem TV Bodenheim den derzeitigen Tabellenführer. Anwurf ist um 18 Uhr.

    TG-Osthofen:

    Sebastian Montino/Thorsten Heck – Seymour Warzecha (2), Florian Sturm (3), Daniel Strack (5/5), Manuel Pfaff (2), Tobias Aul (10), Christian Saul (2), Christian Kulaszewicz 2, Matthias Zellmer (2), Eric Popple (6/1), Orintas Klimavicius (3)

    Typisierungsaktion

    Der 33-jährige Raphael Hügel ist an Blutkrebs erkrankt. Deshalb organisiert die TGO am Sonntag eine Typisierungsaktion in der Wonnegauhalle. Einen Teil der Einnahmen aus dem zeitgleich stattfindenden Spitzenspiel gegen den TV Bodenheim werde gespendet, informierte Carsten Eckelmann, Ressortleiter Herren. Zudem stelle der Sponsor TimePartner zwei interessante Preise zur Verfügung, die in der Halbzeit (gegen 18:30 Uhr) zugunsten der Aktion versteigert werden.

    Es handelt sich hierbei zum einen um ein Original-Trikot des Handballprofis der Rhein-Neckar Löwen Oliver Roggisch, welches er beim EHF Europa-Pokal Sieg 2013 getragen hatte. Zum Anderen können zwei Karten für "Den Tag des Handballs" in der Commerzbank Arena mit einem Meet and Greet mit Oliver Roggisch ersteigert werden. Auf regen Andrang und Unterstützung hoffen die Verantwortlichen. Die Registrierungsaktion beginnt zeitgleich mit dem Anwurf um 18 Uhr.

    Veröffentlicht am 04.02.2014 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofen gewinnt in Gonsenheim

    Handball: TG Osthofen gewinnt in Gonsenheim

    GONSENHEIM - (fst). Der erste Auswärtssieg im neuen Jahr könnte für die TG Osthofen noch teuer werden. Denn trotz des 34:27 (15:15)-Erfolges beim HC Gonsenheim hat Trainer Frank Herbert große Sorgen. Grund hierfür ist weniger die schwache erste Halbzeit seiner Mannschaft, sondern die erneute Verletzung von Topspieler Florian Reichelt. „Florian hat sich in der Endphase am Knie verletzt. Das ist ganz bitter. Es droht wohl eine Pause“, so Herbert. Bis zu seiner Auswechselung hatte der Rückraumspieler mit seinen neun Toren maßgeblichen Anteil am Osthofener Sieg.

    Ohne Lucas und Manuel Pfaff sowie einem angeschlagenen Thorsten Heck auf der Bank hatte Osthofen in der ersten Halbzeit große Mühe. Zwar geriet die TGO nach dem 0:1 bis zur Pause nicht noch einmal in Rückstand, aber eine deutliche Führung gelang den Gästen nicht. Der Trainer bemängelte: „Das war eine ganz schwache Abwehrleistung im ersten Durchgang. Keine Einstellung, fehlendes Zweikampfverhalten, Abstimmungsprobleme und dazu ungewohnt viele technische Fehler und Fehlwürfe im Angriff.“ Trotzdem war Osthofen die tonangebende Mannschaft, Gonsenheim hielt jedoch dagegen. Angeführt vom gut aufgelegten Heck-Vertreter im Tor der TGO, Sebastian Montino, ging Osthofen mit einem 15:15 in die Halbzeitpause.

    Nach dem Wiederanpfiff dauerte es bis zur 38. Minute (18:18), bis die Gäste begannen sich abzusetzen. Gonsenheim kam mit der neuen Abwehrformation, einer offensiven 3:2:1-Deckung, nicht zurecht und machte Fehler. Die TGO agierte mit mehr Zugriff auf die Gegenspieler und kam auch im Angriff immer mehr ins Rollen. Allen voran die Achse um Reichelt im Rückraum und Matthias Zellmer am Kreis sorgten für ständige Unruhe in der Abwehr der Gastgeber. Über 23:19 setzen sich die TGOler auf 27:22 ab, sodass das Spiel früh entschieden war. Aufgrund der Reichelt-Verletzung hatten die Osthofener jedoch nur wenig Grund zur Freude über den 34:27-Auswärtserfolg.

    Veröffentlicht am 30.01.2014 von Carsten Eckelmann

  • Bericht Wochenblatt: TGO-Handballer behalten weiße Weste

    Rheinhessenliga: Osthofen feiert 34:27-Erfolg über HC Gonsenheim / Sonntag gegen HSV Sobernheim / Reichelt verletzt

    TGO-Handballer behalten weiße Weste

    28. Januar 2014, 15:30 Uhr

    Auf den ersten Streich folgte vergangenen Sonntag der Zweite. Somit bleibt die TGO in der Rückrunde bisher ihrer Linie treu, denn mit dem 34:27-Erfolg gegen den HC Gonsenheim fuhr die Truppe von Trainer Frank Herbert den nächsten Zweier ein.

    Osthofen - Mit viel Respekt reisten die Wonnegauer in den Ortsbezirk der Landeshauptstadt. Verzichten musste Herbert auf Lucas und Manuel Pfaff. Zudem war Routinier Thorsten Heck angeschlagen, konnte aber aufgrund der Spielverlaufs geschont werden. Bei zwei Siebenmetern stand er dennoch im Tor und konnte einen davon abwehren.

    Dennoch sprach Herbert im Anschluss an die Partie von einem Arbeitssieg, denn die Hausherren hielten lange Zeit auf absoluter Augenhöhe dagegen. Dementsprechend spannend ging es in der Sporthalle Am Großen Sand zur Sache. Bis zur Pause konnte sich keiner der Kontrahenten gewinnbringend absetzen, und mit einem 15:15-Remis ging zunächst nach 30 Minuten in die Spielerkabinen.

    Sichtlich unzufrieden mit dem ersten Durchgang zeigte sich im Anschluss an die Partie der Cheftrainer: "Das war eine ganz schwache Abwehrleistung. Uns haben die Einstellung und das Zweikampfverhalten gefehlt."

    Abstimmungsprobleme und überdies ungewohnt viele technische Fehler und Fehlwürfe im Angriff hätten ihr Übriges zu dem Zwischenstand beigetragen. "Da hatten einige wohl die Begegnung auf die leichte Schulter genommen", war Herbert überzeugt. Dementsprechend rappelte es in der Halbzeit erst einmal.

    Eine Standpauke habe er erteilt, und siehe da, die hatte anscheinend gesessen. Wie verwandelt und mit einer taktischen Umstellung auf eine 3:2:1-Abwehr begann die TGO-Maschine wieder zu funktionieren. Der HC konnte zwar in den Anfangsminuten nach Wiederanpfiff beim Stande von 18:18 noch dagegen halten, dann aber setzten sich die Gäste ab.

    In der zweiten Spielhälfte habe man mehr Zugriff auf die Gegenspieler gehabt und diese somit zu vermehrten Fehlern verleitet. Benedikt Beckerle und Matthias Zellmer lieferten in dieser spielentscheidenden Phase eine hervorragende Leistung in der Abwehr ab, Tobias Aul wusste am Kreis zu glänzen. Keeper Sebastian Montino stellte ebenso seine Klasse unter Beweis.

     

    "Er war ein ganz starker Rückhalt", lobte Herbert. Spitzenspieler Florian Reichelt konnte den Trainer mit seiner Treffsicherheit im Angriff überzeugen, musste allerdings in der Endphase aufgrund einer Knieverletzung aus dem Spiel genommen werden. "Das ist ganz bitter für uns", stellte der TGO-Coach fest. Man müsse die Diagnose abwarten, doch die lasse auf nichts Gutes hoffen. "Ihm droht wohl eine Pause."

    Doch ungeachtet dieser schlechten Aussichten geht das Tagesgeschäft weiter. Am Sonntag erwartet die Truppe von Frank Herbert den HSV Sobernheim. Anwurf ist um 18 Uhr in der Wonnegauhalle.

    TG-Osthofen: Sebastian Montino/Thorsten Heck – Seymour Warzecha, Benedikt Beckerle (1), Daniel Strack (2), Tobias Aul (6), Patrick Bitsch (5), Christian Kulaszewicz (3), Matthias Zellmer (3), Florian Reichelt (8/4), Eric Popple (4/2), Orintas Klimavicius (1)

    Veröffentlicht am 30.01.2014 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofen feiert Kantersieg in Rheinhessenliga

    Handball: TG Osthofen feiert Kantersieg in Rheinhessenliga

    Von Jürgen JaapOSTHOFEN - Auswärtsfrust wird in Windeseile zur Wonnegau-Lust. Mit einer in jeder Beziehung ausgezeichneten Leistung zerlegte die TG Osthofen in der Anfangsphase der Handball-Partie der Rheinhessenliga die HSG Zotzenheim vor 200 begeisterten Fans in der Wonnegauhalle geradezu. Bereits nach einer Viertelstunde war der nächste Heimsieg dieser Saison bei einer 17:5-Führung bereits so gut wie unter Dach und Fach. Über 25:11 zur Pause gelang den Männern von TGO-Coach Frank Herbert ein nie gefährdeter 50:29-Kantersieg, der dem Hallensprecher bereits nach 30 Minuten ein „Oh lala, TGO“ entlockte.

    Motivation, Spielfreude, Taktik, Kampfkraft: Alles passte bei der TGO. Und wenn dann auch noch ein passender „Dosenöffner“ für die Gästeabwehr in Person von Orintas Klimavicius gekonnt die Strippen zieht, sieht alles kinderleicht aus. „Wir haben Wiedergutmachung für die bittere Auswärtspleite in Saulheim betrieben“, ließ TGO-Kapitän Patrick Bitsch wissen. Nehmen wir Klimavicius zum Beispiel. Fünfmal zeigte das Rückraumass seine typische Bewegung: Im linken Rückraum das Leder in Besitz nehmen, drei schnelle Schritte nach rechts, hochsteigen, mit dem rechten Wurfarm ins lange Eck zielen, kurz jubeln, ab zurück in die Abwehr. „Stark, bärenstark“, fand Frank Herbert die richtigen Worte für die Leistung seines Haupttorschützen.

    Haupttorschützen? Nein, dieses Mal schlüpften in diese Rolle die ebenfalls überragend agierenden Daniel Strack als Spielmacher und Linksaußen Patrick Bitsch mit jeweils acht Buden. Überhaupt: Alle Mann der TGO von Keeper Thorsten Heck und Siebenmeter-Killer Jan-Niklas Seelig bis hin zu den beiden Mittelblockern Eric Popple und Florian Reichelt ließen sich nicht hängen.

    „Ich sagte der Mannschaft nach der Niederlage in Saulheim, wir eiern rum oder wir ziehen das nun durch“, hatte es laut Frank Herbert eine klare Ansage gegeben. Eine Ansage, die das Team um Patrick Bitsch nur zu gut verstand. „50 Tore haben die Fans schon ewig nicht zu sehen bekommen“, frohlockte der Kapitän. Und eine derart spielfreudige TGO-Sieben auch nicht.

    TG Osthofen: Heck, Montino, Seelig; Warzecha, Beckerle (3), Strack (8/1), Aul (4), Bitsch (8), Kulaszewicz (6), Zellmer (3), Lucas Pfaff (3), Reichelt (4/1), Popple (4), Klimavicius (7).

    Veröffentlicht am 18.12.2013 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofen hat Saison noch nicht abgehakt

    Handball: TG Osthofen hat Saison noch nicht abgehakt

    Von Florian StennerBUDENHEIM - . Die Handballer der TG Osthofen dürfen sich über einen gelungenen Jahresabschluss in der Rheinhessenliga freuen. Mit 41:29 (17:12) siegte Osthofen bei SF Budenheim II deutlich. Von Beginn an wurden die Gäste aus Osthofen dabei ihrer Favoritenrolle gerecht. Mit viel Tempo setzten die TGOler überforderte Gastgeber unter Druck, erzielten Tor um Tor (9:3, 14.). Doch nach einem „konzentrierten Beginn“, wie TGO-Trainer Frank Herbert die Anfangsphase beschrieb, ließen die Osthofener durch fahrlässige Abwehrfehler Budenheim noch einmal in die Partie zurückkommen. Zu allem Überfluss verletzte sich in dieser Phase auch Abwehrspezialist Eric Popple am Knie. Jedoch bügelte der stark aufgelegte Thorsten Heck im Tor den einen oder anderen Fehler seiner Vorderleute durch spektakuläre Paraden aus. Somit konnte Budenheim die Osthofener Probleme nicht bestrafen, sodass die TGO mit einer komfortablen 17:12-Führung in die Pause ging.

    In Halbzeit zwei machten die Gäste dann früh alles klar. Dank einer konzentrierten Angriffsleistung zog die Sieben von Trainer Frank Herbert schnell davon. Besonders in den Fokus spielte sich der immer stärker werdende Florian Reichelt (14), der seine schwere Verletzung überstanden zu haben scheint. Er traf aus nahezu jeder Position und aus jeder Lage das Tor der Gastgeber. Obwohl die TGO gleich drei Siebenmeter vergab, war das Endergebnis dennoch deutlich: 41:29.

    Herbert freute sich über die Leistungssteigerung seiner Mannschaft in den vergangenen Wochen und zog ein kleines Zwischenfazit vor der Winterpause: „Trotz der acht Verlustpunkte hat die Mannschaft zuletzt ein klares Zeichen gesetzt, dass die Runde noch nicht gelaufen ist, zumal alle Spitzenmannschaften noch in Osthofen spielen müssen. Dem verpatzten Start mit den Niederlagen in Bingen und Bodenheim, als wir bis auf Klimavicius ohne unsere etatmäßige Rückraumbesetzung antreten mussten, laufen wir weiter hinterher.“

    Veröffentlicht am 18.12.2013 von Carsten Eckelmann

  • Bericht Wochenblatt: TG Osthofen feiert krönenden Jahresabschluss

    41:29-Kantersieg über die SF Budenheim II / Rückrunde startet am 19. Januar

    TG Osthofen feiert krönenden Jahresabschluss

    17. Dezember 2013, 15:02 Uhr

    So und nicht anders stellt man sich sicherlich seinen Jahresabschluss vor, denn mit einem deutlichen 41:29-Sieg deklassierte die Truppe von Trainer Frank Herbert vergangenen Samstag die "Zweite" der Sportfreunde aus Budenheim.

    Osthofen - Sichtlich Grund zur Freude hatte deshalb der TGO-Coach, der nach anfänglichen Startschwierigkeiten zu Saisonbeginn nun konstatierte: "Wir kommen immer besser ins Rollen." Beruflich verhindert war zu Spielbeginn der zuletzt stark aufspielende Rechtsaußen Patrick Bitsch.

    TGO von Beginn an druckvoll

    Doch ungeachtet dessen, gingen die Wonnegauer Gäste nach dem Torfestival eine Woche zuvor gegen die HSG Zotzenheim auch gegen die Truppe aus dem Landkreis Mainz-Bingen von Anbeginn äußerst druckvoll und hoch motiviert zu Werke. Schnell erarbeitete sich die TGO nach einem Blitzstart eine 3:0-Führung, die sie über 5:1 auf 9:3 weiter ausbauen konnte.

    Dass aber nicht alles Gold war, das glänzte, zeigte sich unmittelbar danach, denn Herbert monierte im weiteren Verlauf eine zu fahrlässig agierende Abwehr. Plötzlich verlor man, wohl auch bedingt durch Eric Popples Knieverletzung nach einem Sturz, den Zugriff, wodurch nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Manuel Pfaff plötzlich der gesamte Innenblock gesprengt war.

    Im zweiten Teil der ersten Spielhälfte habe man weniger dominant agiert und sich haarsträubend in der Deckung präsentiert, sagte Herbert. Doch auf Routinier und Torhüter Thorsten Heck war einmal mehr Verlass. Er rettete die Führung der TGO fast im Alleingang. Heck wurde im zweiten Durchgang von Sebastian Montino ersetzt, und es wirkte, als hätten seine Teamkameraden die deutlichen Worte von Herbert in der Pause verstanden.

    Im Angriff ging es wieder wesentlich konzentrierter zur Sache, und schnell waren die ursprünglichen Kräfteverhältnisse wieder hergestellt. Mit einer offensiveren Deckung wurden die Budenheimer zu Fehlern verleitet. Das Konzept jedenfalls ging auf. Den größten Vorsprung verzeichnete die TGO beim Stande von 39:25. Aufgrund der komfortablen Führung konnte Herbert all seine Akteure einsetzen.

    Gegner zu Fehlern gezwungen

    Erwähnenswert sei an dieser Stelle die herausragende Leistung von Spitzenspieler Florian Reichelt, der seinen Torhunger aus nahezu allen Positionen stillte.

    Und wenn es läuft, läuft es eben. Kurz vor Schluss schloss Christian Kulaszewicz mit einem schön anzuschauenden Kempa Trick, benannt nach dem Handballspieler Bernhard Kempa, ab. Bei diesem Spielzug wird der Ball auf einen in Richtung des Tores springenden Spieler gepasst, der ihn in der Luft fängt und dann sofort, ohne weitere Bodenberührung, auf das Tor wirft. Doch Trainer wären nicht Trainer, wenn sie sich vollends zufrieden zeigen würden. "Leider haben wir erneut drei Siebenmeter liegen lassen." Die TGO spielte die Partie souverän zu Ende und kletterte um einen Platz in der Tabelle, auf den nunmehr vierten Rang, nach oben.

    Herberts Zuversicht ist zurück

    Bei Frank Herbert ist nun nach dem holprigen Saisonbeginn, aber aufgrund einer mittlerweile konstanten Leistung seiner Truppe die Zuversicht zurück gekehrt. "Trotz der vier Niederlagen hat die Mannschaft ein Zeichen gesetzt, dass die Runde noch gelaufen ist", wenngleich man nach dem verpatzten Start mit den Pleiten in Bingen und Bodenheim, als man bis auf Klimavicius ohne die etatmäßige Rückraumbesetzung antreten mussten, weiter hinterher laufe.

    Einen Vorteil aber sieht der TGO-Cheftrainer eindeutig auf seiner Seite: "Alle Spitzenmannschaften müssen noch in Osthofen spielen." Bis zum 19. Januar ist aber erst einmal Schluss. Dann nämlich geht es für die Truppe aus der Wein- und Sektstadt im Herzen des Wonnegau beim Rückrundenbeginn gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen II.

    TG-Osthofen:

    Thorsten Heck/Sebastian Montino – Seymour Warzecha (1), Benedikt Beckerle (2), Daniel Strack (4/1), Tobias Aul (3), Christian Kulaszewicz (5), Matthias Zellmer (5), Lukas Pfaff, Carsten Landgraf (1/1), Florian Reichelt (14/1), Eric Popple (1), Orintas Klimavicius

    Veröffentlicht am 18.12.2013 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofen bezwingt Nieder-Olm II

    Handball-Rheinhessenliga: TG Osthofen bezwingt Nieder-Olm II

    11.11.2013 - OSTHOFEN

    Von Jürgen Jaap

    Das anstehende Lokalderby im Hinterkopf, einen robusten Gegner vor der Brust und zwei Punkte fürs Selbstvertrauen und die Psyche fest auf dem Plan. Derlei Gedanken schob der Osthofener Trainer Frank Herbert zwar weitestgehend vehement beiseite: „Nein, nein, das Derby ist heute überhaupt kein Thema, dafür ist die Regionalliga-Reserve des TV Nieder-Olm viel zu stark.“ Also gut, TV Nieder-Olm II erwies sich bis zur Pause beim 13:10 für Osthofen tatsächlich als erwartet schwer verdaulicher Brocken. Als aber die Wonnegauer in Durchgang zwei richtig ins Laufen kamen, hatte der Gast nicht mehr viel zuzusetzen. Am Ende stand ein deutliches 31:22 auf der Anzeigetafel zu lesen.

    Lesen wollte wohl auch HSG-Trainer Hans-Karl Böhnert als einer von etwa 200 Zuschauern droben auf der Tribüne der Wonnegauhalle ein wenig im Matchplan der TGO für das nächste Woche anstehende Wormser Lokalderby der Handball-Rheinhessenliga bei der HSG Worms. Einige Zeilen dürften ihm dabei bekannt vorgekommen sein. Wie etwa das stets wiederkehrende Kreuzen von Ex-HSGler Orintas Klimavicius. Immer wieder schob sich der schlanke Riese über die linke Rückraumposition nach innen. Auch wenn Frank Herbert „außen bleiben, außen bleiben“ forderte. Der Zug in die Mitte, zwei schnelle Schritte nach rechts, ein elegantes Abheben und ein kraftvoller Armzug aus der zweiten Etage: Das liegt Orintas Klimavicius scheinbar im Blut. Sechs seiner insgesamt acht Tore erzählte das TGO-Rückraumass auf diese Art und Weise.

    Und das war auch zunächst ganz wichtig, denn Nieder-Olm zeigte sich bissig. „Ein bisschen zu bissig für meinen Geschmack“, befand Frank Herbert das starke Zupacken der Gästeabwehr als „deutlich zu körperbetont“. Acht Zwei-Minuten-Strafen gab‘s vom guten Schiedsrichtergespann dafür. Die nutzte die TGO im zweiten Durchgang konsequent aus, um ab der 45. Minute das bis dahin spannende Spiel binnen kurzer Zeit zu entscheiden.

    Bis zum 28:18 (55.) dürfte sich Hans-Karl Böhnert vor allem noch eines vermerkt haben: Der lange verletzte Florian Reichelt ist wieder zurück. Und wie! Im Mittelblock der TGO-Abwehr ohnehin bereits seit ein paar Wochen eine Bank, hatte der kräftige Rückraumspieler auch vorne wieder seine durchschlagenden Momente. „Er ist wieder im Kommen“, konnte sich Frank Herbert an sieben Treffern seines Angreifers erfreuen.

    Dass der erneut klasse pariende Thorsten „Hecker“ Heck im TGO-Tor seiner Mannschaft speziell in den schweren ersten Minuten ein großer Rückhalt war, ist man in Osthofen ja fast schon gewohnt. Auch die pfeilschnellen Konterspieler Patrick Bitsch und Mathias Zellmer gehören zum TGO-Matchplan wie der Dom zu Worms. Wenig Neues also für Hans-Karl Böhnert, aber doch eine Erkenntnis, die Frank Herbert bekräftigte: „Das Match gegen die robusten Nieder-Olmer war eine sehr gute Einstimmung auf das Lokalderby nächste Woche.“

    TG Osthofen: Heck, Montino; Warzecha, Beckerle, Strack (3), Manuel Pfaff, Aul (2), Bitsch (5), Kulaszcewicz (2), Zellmer (3), Lucas Pfaff, Reichelt (7/2), Popple (1), Klimavicius (8).

    Veröffentlicht am 13.11.2013 von Carsten Eckelmann

  • Bericht Wochenblatt: TG Osthofen zerlegt die SG MZ-Bretzenheim mit 40:23

    TG Osthofen zerlegt die SG MZ-Bretzenheim mit 40:23 (20:10)

    29. Oktober 2013, 10:56 Uhr

    Vergangenen Sonntag fuhr die TG-Osthofen gegen das Tabellenschlusslicht SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim vor heimischem Publikum nach einem überlegenen 40:23-Endstand (20:10) einen wichtigen Sieg ein.

     

    Osthofen - Dennoch ließ im Anschluss an die Begegnung Trainer Frank Herbert die Kirche im Dorf: "Der Sieg war Pflicht und sollte nicht überbewertet werden", wenngleich er hinzufügte, dass er dennoch gut für die Moral gewesen sei.

    Die Hausherren kamen gut in die Begegnung und gingen mit 1:0 in Führung. Dann aber verloren sie kurzzeitig die Linie und gerieten mit 1:4 in Rückstand. Erst beim Stand von 6:6 war man wieder auf Augenhöhe angekommen, um anschließend beim Stand von 10:8 mit einem grandiosen 6:0-Lauf auf und davon zu ziehen.

    Entscheidend hierfür war sicherlich die vorangegangene Auszeit in der 15. Minute. Herbert griff in die taktische Trickkiste und stellte die Deckung von einer 6:0- auf eine 5:1-Formation um, und dieser Kniff sollte sich auch bezahlt machen. Dadurch habe man den Rhythmus der Gäste maßgeblich gestört und zudem Ballverluste provoziert, sagte der Coach.

    Im zweiten Durchgang kam der TGO-Express zunächst etwas ins Stocken und es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, wenngleich die Hausherren mit 30:19 noch immer ein dickes Polster inne hatten. Es schien, als wollte das Team auf die "zweite Luft" sparen, um in der Schlussphase erneut mit Volldampf davon zu ziehen.

    Herausragend und mit einer tollen Durchschlagskraft zeigten sich Neuzugang Orintas Klimavicius aus der zweiten Reihe, ebenso Allrounder Eric Popple, der im Spiel Eins-gegen-Eins kaum aufzuhalten war. Tobias Aul glänzte mit hoher Effektivität, und auch der wiedergenesene Benedikt Beckerle spielte mit viel Dynamik in Abwehr und Angriff. Die TGO-Keeper Sebastian Montino sowie Thorsten Heck waren je eine Spielhälfte im Einsatz und zeigten ebenso starke Leistungen.

    In den Auftaktbegegnungen der laufenden Saison musste Herbert verletzungsbedingt ständig auf wichtige Spielmacher verzichten. Umso erfreulicher für den Verantwortlichen war nun sicherlich die Tatsache, gegen die Mainzer, bis auf Florian Reichelt, auf den gesamten Kader zurückgreifen zu können. Durch die Mitwirkung von Christian Kulaszewicz und Daniel Strack habe das Aufbauspiel eine ganze andere Qualität bekommen, lobte Herbert. Nach anfänglichen, ständigen Hiobsbotschaften aus personeller und sportlicher Sicht blickte der Verantwortliche nun wesentlich zuversichtlicher drein und meinte selbstbewusst: "Die Saison ist noch nicht vorbei. So allmählich finden wir zu alter Stärke zurück."

    Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Am 10. November empfangen die Wonnegauer im fünften Pflichtspiel der Saison, erneut vor heimischem Publikum, den TV Nieder-Olm 2. Dazwischen allerdings liegt eine einwöchige Spielpause, die Herbert dazu nutzen will, weiter effektiv mit seinen Jungs zu trainieren.

    TG-Osthofen:

    Sebastian Montino, Thorsten Heck – Seymour Warzecha, Benedikt Beckerle (2), Daniel Strack (4/2), Manuel Pfaff (3), Tobias Aul (5), Patrick Bitsch (3/1), Christian Kulaszewicz (1), Matthias Zellmer (3), Lukas Pfaff (3), Florian Reichelt (1), Eric Popple (7), Orintas Klimavicius (8)

    Veröffentlicht am 30.10.2013 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: Kantersieg für TG Osthofen gegen Bretzenheim

    Handball: Kantersieg für TG Osthofen gegen Bretzenheim

    28.10.2013 - OSTHOFEN

    Von Jürgen Jaap

    Jetzt kann die Saison 2013/2014 in der Rheinhessenliga für die Handballer der TG Osthofen aber mal so richtig los gehen. Ein ob zahlreicher Verletzungen doch eher schwacher Start in die neue Spielzeit mit zwei Niederlagen aus drei Partien soll laut Frank Herbert schnell zu den Akten gelegt werden.

    „Ich bin auf das Spiel heute richtig gespannt“, sagte der TGO-Coach kurz vor dem Anpfiff gegen die SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim. Die Anspannung bei Frank Herbert wischte sein Team vor gut 200 Zuschauern in der Wonnegauhalle bereits in der ersten Hälfte beiseite. 20:10 stand es beim Pausengang. Ein 40:23-Kantersieg über den Tabellenletzten aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt deutet an: Mit der TGO ist in den kommenden Wochen zu rechnen.

    Bis der in den Herbstferien „runderneuerte“ Wonnegauer Handball-Motor allerdings auf Touren kam, dauerte es ein wenig. Der Hauptgrund für das anfängliche Stottern im TGO-Getriebe trug ein Trikot mit der Nummer eins. Florian Körber steckte da drin. Zum besten Mann auf dem Platz avancierte der Gäste-Torwart in der ersten Viertelstunde. Reihenweise bissen sich die TGO-Angreifer an Florian Körber die Zähne aus.

    Zeit also für eine Auszeit und eine Umstellung der 6:0-Abwehr auf die aggressivere 5:1-Variante. „Das brachte uns ins Spiel“, rekapitulierte Frank Herbert. Und wie! Aus einem 7:7 machten die Wonnegauer binnen zehn Minuten ein 16:8. Immer wieder stibitzte ein vorgezogener TGO-Akteur den Mainzern das Spielgerät – und ab ging die Reise über Eric Popple, Patrick Bitsch oder Lucas Pfaff. „Eric kann ich ja sowieso überall hinstellen“, lobte Frank Herbert den schnellen Rückraumspieler und kompromisslosen Abwehrrecken nicht zu Unrecht.

    Ein prima Spiel machte neben Popple allerdings auch der lang aufgeschossene Orintas Klimavicius. Kaum zu bremsen war der Neuzugang von der HSG Worms. „Die in der dreiwöchigen Pause einstudierten Spielzüge klappen einwandfrei“, freute sich der TGO-Coach über insgesamt acht Treffer von Klimavicius vorwiegend aus dem linken Rückraum.

    Klar, mit der SG Mainz-Bretzenheim kam natürlich auch der passende Gegner zur rechten Zeit in die Wonnegauhalle. Weitere 20 Tore kassierte das in allen Belangen unterlegene Schlusslicht der Liga in Durchgang zwei. Selbst Florian Körber musste sich nun der immer wieder mit Macht anrennenden Osthofener Tormaschine beugen. „Wer der Gegner ist, war mir heute eigentlich egal“, sah Frank Herbert sein Team in einer gewissen Bringschuld. „Wir waren unserem treuen Publikum einfach einen klaren Sieg schuldig.“ Genau den gab es auch. Und weil Lucas Pfaff fast mit der Schlusssirene noch die magische 40-Tore-Grenze knackte, gab es denn auch von den Rängen stehende Ovationen für eine wieder erstarkte TG Osthofen.s

    TG Osthofen: Heck, Montino; Warzecha, Beckerle (2), Strack (5/2), Manuel Pfaff (3), Aul (3), Bitsch (3), Kulaszewicz (1), Zellmer (3), Lucas Pfaff (4), Reichelt (1), Popple (7), Klimavicius (8).

    Veröffentlicht am 29.10.2013 von Carsten Eckelmann

  • Bericht Wochenblatt: Die TGO präsentiert vier Neuzugänge für den Rückraum

    Meisterschaft und Pokalgewinn im Visier

    Die TGO präsentiert vier Neuzugänge für den Rückraum

    Vergangenen Dienstag stellten Carsten Eckelmann, Ressortleiter Herren, zusammen mit Regionalleiter Thomas Dick in den Räumlichkeiten des Hauptsponsors Timepartner vier Neuzugänge vor, die den Kader um Trainer Frank Herbert im Rückraum weiter verstärken und gleichzeitig dabei helfen sollen, die ambitionierten Ziele des Vereins für die kommende Saison zu verwirklichen.

    Osthofen-Denn die sind nicht von schlechten Eltern und lauten: Meisterschaftgewinn, Aufstieg in die Oberliga sowie der Gewinn des Rheinhessenpokals, der, nebenbei, vergangenen Dezember im Endspiel gegen den späteren Meister HSG Rhein-Nahe Bingen knapp verfehlt wurde. Es sind ehrgeizige Ziele, die dennoch realistisch erscheinen. Schließlich konnte die von Herbert selbst gesteckte Messlatte der letzten Saison, im oberen Tabellendrittel mitzuspielen, nicht nur erreicht, sondern mit dem am Ende erzielten zweiten Tabellenplatz sogar noch getoppt werden, und dass trotz der vielen verletzungsbedingten Ausfälle unter anderem von Spitzenspieler Florian Reichelt und Christian Kulaszewicz.

    Nun gelang es der Vereinsführung, mit dem 25-jährigen Carsten Landgraf, Christian Rack (21 Jahre) und Orintas Klimavicius (20 Jahre) drei junge und gleichzeitig frühere Jugendspieler der TGO wieder für die Mannschaft zu gewinnen. Rack und Klimavicius kehren beide von der HSG Worms zurück. Landgraf spielte letzte Saison in der zweiten Mannschaft der TGO. Klimavicius habe die Leistung des TGO-Teams während der inzwischen abgelaufenen Saison gespannt verfolgt.

    "Die Mannschaft spielt aus einer stabilen Deckung schnelles Handball nach vorne", schwärmte der Neuzugang. Last not least stößt mit dem 19-jährigen Furkan Tok der vierte neue Spieler hinzu, der in der letzten Saison bereits Oberligaluft mit seinem Team des VTV Mundenheim schnuppern konnte. Aufgrund seiner Erfahrung könne er auf allen drei Rückraumpositionen variabel eingesetzt werden, verriet Eckelmann und erklärte weiter, dass man sich langfristig mit den talentierten Neuzugängen eine zweite starke Truppe im Rückraum aufbauen wolle.

    Um die gesteckten Saisonziele schließlich zu erreichen, wird aktuell bis zu vier Mal pro Woche trainiert. "Und das sehr hart. Ich bin froh, derzeit nicht mit den Spielern tauschen zu müssen", scherzte Eckelmann augenzwinkernd. Aber wie sagt man doch so schön: Ohne Fleiß kein Preis.

    Von: Stefan Lubojansky

    Bild: Die Knipser

    Veröffentlicht am 06.06.2013 von Carsten Eckelmann

  • TGO-Trainer Frank Herbert blickt auf die vergangene Saison zurück

    TGO-Handball-Trainer Frank Herbert blickt auf die vergangene Saison zurück / Ligakrone weiter im Visier

    "Haben beste Atmosphäre in der Liga"

    15. Mai 2013, 10:25 Uhr

    Was war das für ein Jahr – die TGO um Trainer Frank Herbert durchlebte eine spannende Saison mit Höhen und Tiefen sowohl in spielerischer als auch personeller Hinsicht.

    Osthofen -Am Endes sprang ein zweiter Tabellenplatz hinter der HSG Rhein-Nahe Bingen heraus. Grund genug, einen Blick zurück in die nunmehr zu Ende gespielte Saison 2012/2013 zu wagen. Mit Frank Herbert hat das TGO-Team einen erfahrenen Mann an der Spitze. Der 47-jährige war selbst 25 Jahre aktiver Handballer beim TSV Viernheim sowie der Eintracht Herrnsheim, musste sich dann vor etwa fünf Jahren aufgrund einer Knieverletzung vom aktiven Sport zurückziehen und wechselte in die Trainerrolle. In dieser Funktion arbeitete er bei der HSG Zotzenheim, kam in der letzten Saison schließlich zur TGO und übernahm dort die erste Mannschaft.

    Knappe Finalniederlage

    Von seinem bisherigen Verein brachte er nicht nur Julius Liebisch und Patrick Bitsch gleich mit, sondern stülpte dem TGO-Team auch noch ein neues Spielkonzept über. Schnelles Umschalten von Angriff auf Abwehr lautete die Devise – und die Mannschaft machte mit, fand sich im Training sehr schnell mit dem System zurecht. Folge: Ein Saisonauftakt nach Maß. Herberts Truppe siegte gegen Bodenheim, gewann anschließend acht weitere Pflichtspiele in Folge und führte daraufhin die Tabelle an.

    Im Dezember stand schließlich das Finale im Rheinhessenpokal gegen den Mit Titelfavoriten HSG Rhein-Nahe Bingen an. Die TGO unterlag zu Hause vor 750 Zuschauern knapp mit 20:22. Doch viel schlimmer als die Niederlage erwies sich die Verletzung von Florian Reichelt, die er sich in dieser Partie zugezogen hatte. Befund: Kreuzbandriss. "Schlimmeres gibt es für einen Handballer nicht", kommentierte daraufhin Herbert. Klar war, dass Reichelt, bis zu diesem Zeitpunkt Top-Torschütze in der Liga, lange Zeit ausfallen würde.

    Ein Verlust, den auch die gesamte Mannschaft erst einmal kompensieren musste. Reichelt wurde im März operiert und befindet sich zurzeit im Reha-Training. Zum Saisonstart im September werde er aber noch nicht fit sein, ist sich der Trainer sicher.

    Im weiteren Verlauf der Liga fuhr das Team nach einem Unentschieden gegen Nieder-Olm Ende Januar zwei Pflichtspiel-Niederlagen in Folge gegen die HSG Rhein-Nahe sowie den TV Bodenheim ein und verlor daraufhin auch die Tabellenführung. Der Ausfall Reichelts machte sich also bemerkbar. "Florian ist eben ein Ausnahmespieler und schwer zu ersetzen. Er gehört sicher zu den Besten der Liga", lobte Herbert.

    Großes Verletzungspech

    In der Rückrunde musste der Teamchef dann zusätzlich auf Christian Kulaszewicz verzichten, der aufgrund von Leistenproblemen der Mannschaft ab Mitte Februar nicht mehr zur Verfügung stand. Auch Benny Kühling fiel berufsbedingt häufig aus, wodurch die komplette Erstbesetzung im Rückraum Mitte aus der Hinrunde neu besetzt werden musste. Diese Chancen nutzten Benedikt Beckerle, Lukas Pfaff und Matthias Zellmer. Sie spielten sich in der Rückrunde in das Team – und das mit Erfolg.

    Im zweiten Durchgang verbuchte die TGO nämlich nur eine einzige Niederlage im letzten, aber bedeutungslosen Saisonspiel vergangenen Samstag, erneut gegen die HSG Rhein-Nahe. Letztgenannte seien auch verdient Meister, lobte der TGO-Coach anerkennend. "Sie haben eine konstant gute Leistung gezeigt."

    Spannende Derbys

    Rückblickend blieben dem Strategen Herbert die Lokalderbys gegen die HSG Worms in guter Erinnerung. Es sei das einzige Derby dieser Art in der Liga, welches immer für Spannung und Brisanz gesorgt habe. "Die Halle hat sowohl im Hin-als auch Rückspiel förmlich gebebt." Im gleichem Atemzug nannte er aber auch die gute Stimmung bei den Heimspielen.

    "Die Atmosphäre in unserer Wonnegauhalle ist die attraktivste der Liga und wir haben die meisten Zuschauer", verkündete Herbert. Und auch wenn Trainer nur schwer zufrieden zu stellen sind, könne er gerade aufgrund der vielen personellen Ausfälle mit dem Endergebnis seines Teams ganz gut leben, schmunzelte er.

    In der neuen Saison muss Herbert den Weggang von Leistungsträger Julius Liebisch und Marius Stumm verkraften. Liebisch wechselt zum Oberligisten TV Nieder-Olm, Stumm, studientechnisch bedingt, nach Nierstein. Gerne hätten er und die Vereinsverantwortlichen Liebisch gehalten. "Unter dem sportlichen Gesichtspunkt kann ich aber seine Entscheidung verstehen", gestand Herbert.

    TGO kein Titelfavorit?

    Ob seine Mannschaft dennoch in der Saison Topfavorit auf den Titel sei? Diese Rolle weist Herbert erst einmal von sich. "Unsere Truppe ist im Vergleich zum letzten Jahr durch den Weggang von Liebisch und Stumm geschwächt. Diesen Verlust müssen wir erst einmal auffangen."

    Diesbezüglich schaue man sich derzeit auf dem Spielermarkt um. Aus dem eigenen Nachwuchs sei der erst 20-jährige Eric Popple die größte Überraschung gewesen. "Er hat den größten Schritt nach vorne gemacht." Lobende Worte gab es zudem für Torhüter Thorsten Heck, der eine überragende Saison gespielt habe.

    Herbert und sein Team genießen aktuell nach elf Monaten Handball am Stück die Pause im Mai. Danach werde weiter trainiert, um in der ab September beginnenden nächsten Saison erneut den Kampf um die Ligakrone anzugehen.

     

    Bericht: Stefan Lubojansky

    Veröffentlicht am 16.05.2013 von Carsten Eckelmann

  • WZ-Bericht: Vizemeister Osthofen feiert Kantersieg im letzten Heimspiel

    Vizemeister: Osthofen feiert Kantersieg im letzten Heimspiel

    30.04.2013 - OSTHOFEN

    (fst). Der zweite Platz und damit die Vizemeisterschaft in der Rheinhessenliga geht an die Handballer der TG Osthofen: Im letzten Heimspiel der Saison siegten die TGOler gegen TV Nieder-Olm II deutlich mit 38:29 (19:9).

    Die Gastgeber überrannten die anfänglich überforderten Gäste förmlich: Aus einer aggressiven 6:0-Deckung heraus spielte Osthofen mit hohem Tempo in Richtung Nieder-Olmer Tor und führte nach wenigen Minuten bereits 5:0. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit nahmen die Gastgeber kein Tempo raus und bauten ihren Vorsprung bis zur deutlichen Pausenführung von 19:9 aus. Neben dem starken Innenblock der TGO glänzte dabei besonders Torhüter Thorsten Heck, dem Osthofens Trainer Frank Herbert nachher eine „Galavorstellung“ attestierte.

    Auch nach dem Seitenwechsel ließen die TGOler – trotz einiger Wechsel – nichts mehr anbrennen. Zwar zeigte sich Nieder-Olm in der Offensive verbessert, doch Osthofens Tormaschine wussten die Gäste nicht zu stoppen. Immer wieder erkämpften sich die Gastgeber den Ball in der Abwehr und konterten erfolgreich, meist in Person von Rechtsaußen Patrick Bitsch (14) abgeschlossen. Auch Julius Liebisch (8), Osthofens treffsicherster Angreifer der laufenden Saison, verabschiedete sich standesgemäß in der Wonnegauhalle: Er wechselt zum Oberligateam des TV Nieder-Olm. Am Ende siegte Osthofen mit 38:29 und Herbert zog bereits in kleines Saisonfazit: „Mit dem zweiten Platz war nach den verletzungsbedingten Ausfällen nicht zu rechnen.“ Es sei „der Weiterentwicklung vieler Spieler geschuldet, womit die Ausfälle kompensiert werden konnten“.

    Veröffentlicht am 30.04.2013 von Carsten Eckelmann

  • WZ-Bercht: Herbert baut TG Osthofen um und gewinnt

    Rheinhessenliga: Herbert baut TG Osthofen um und gewinnt

    23.04.2013 - BUDENHEIM

    (fst). Die Handballer der TG Osthofen haben den zweiten Rang in der Reinhessenliga gefestigt. Während Verfolger TV Bodenheim bei TV Nieder-Olm II unterlag, fuhren die Wonnegauer im Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Budenheim einen 33:31 (18:17)-Sieg ein. Allerdings mussten die TGOler dazu an ihre Leistungsgrenze gehen.

    „Es war die erwartet schwere Partie“, wie Osthofens Trainer Frank Herbert auf das Auswärtsspiel zurückblickte. Seine Spieler hatten von Beginn an Probleme in der Defensivarbeit. Zu passiv verteidigten die Gäste den Budenheimer Rückraum. Deshalb fanden die Gastgeber schnell ins Spiel und lieferten ein Duell auf Augenhöhe (9:9, 15.). Als im Anschluss auch die Osthofener Offensive einen Durchhänger hatte, gerieten die TGOler sogar mit 10:15 in Rückstand.

    Als Folge dessen stellte Herbert seine Abwehr um und ließ noch vor der Halbzeit mit einer offensiven 3:2:1-Formation verteidigen. Die Gastgeber kamen mit der neuen Deckungsvariante nicht zurecht, und Osthofen drehte die Partie bis zur Pause in eine 18:17-Führung (18:17).

    Auch nach dem Seitenwechsel hatte Budenheim seine Mühe gegen die offensive Deckung der TGO, die laut Herbert „den Rückraum Budenheims besser kontrollierte“. Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit nutzte Osthofen die Probleme der Gastgeber aus und übernahm das Kommando im Spiel. Die knappe Führung wurde konstant gehalten, und Budenheim kam nicht mehr zum Ausgleich. Zwar konnten die Wonnegauer nicht frühzeitig für eine Vorentscheidung sorgen, aber dennoch brachte die TGO den Sieg recht souverän über die Runden. Frank Herbert zollte dem Gegner deshalb auch Respekt für dessen Leistung: „Kämpferisch hat uns Budenheim alles abverlangt. Es war eine sehr intensive und harte Auseinandersetzung.“

    Veröffentlicht am 23.04.2013 von Carsten Eckelmann

  • WZ-Bericht: TG Osthofen fährt Kantersieg gegen Zotzenheim ein

    Handball: TG Osthofen fährt Kantersieg gegen Zotzenheim ein

    15.04.2013 - OSTHOFEN

    Von Jürgen Jaap

    Benedikt Beckerle und Patrick Bitsch rauschen ab, Julius Liebisch und Marius Stumm kreuzen und steigen hoch, Daniel Strack dirigiert und passt, Sebastian Montino hält und Frank Herbert stellt ein. In erster Linie die individuelle Klasse ist es, welche die Handballer der TG Osthofen von denen der HSG Zotzenheim/St. Johann/ Sprendlingen unterscheidet. Das Match der Rheinhessenliga geriet deshalb schnell zu einer sehr einseitigen Angelegenheit. 20:10 hieß es zur Pause. Bereits da war wohl so ziemlich jedem der gut 150 Zuschauer in der Wonnegauhalle bewusst, dass ein Kantersieg wie das 47:26 ins Haus steht.

    Torwart Thorsten „Hecker“ Heck hatte es seinen jüngeren Kollegen mit einem „gleich Vollgas“ vor dem Anpfiff von der Spielerbank ins Gebetbuch geschrieben. Das wirkte. Osthofen drückte speziell in Person der schnellen Außen Benedikt Beckerle, Patrick Bitsch und Julius Liebisch das Gaspedal bis zum Anschlag durch. Zunächst gab‘s ob des hohen Anfangstempos zwar manchen technischen Fehler im Aufbauspiel. Lange brauchte der TGO-Motor aber nicht, um auf Betriebstemperatur zu drehen.

    „Wir haben mein früheres Team gar nicht erst zur Entfaltung kommen lassen“, sah TGO-Coach Frank Herbert seine Truppe sofort auf Kurs. Ein Kurs, der schon nach zehn Minuten zu einer beruhigenden 8:3-Führung führte, die von den Wonnegauern bis zur Pause über 16:7 (22.) auf zehn Tore zum 201:10 anwuchs. Ziemlich ratlos wirkten die Gäste aus dem Kreis Bingen auch nach dem Wechsel.

    „Wir konnten schon sehr früh mal einige Varianten in Angriff und Abwehr ausprobieren“, nahm Frank Herbert das Meisterschaftsspiel gegen die HSG Zotzenheim/St. Johann/ Sprendlingen fortan als Test für die schweren Aufgaben zum Ende der Saison. In der von Eric Popple und Manuel Pfaff glänzend organisierten 6:0-Abwehr agierte man nun verstärkt im offensiveren 3:2:1-System.

    Das provozierte viele Ballverluste der individuell durch die Bank weg unterlegenen Gäste. Und ab ging die Post. „Julius Liebisch ist ja ohnehin seit der Rückrunde in Topform“, befand Frank Herbert. Doch nicht allein Liebisch mit seinen insgesamt 13 Treffern überzeugte den Trainer. Da war noch Benedikt Beckerle, der ein ausgezeichnetes Spiel ablieferte. „Er ist auch im Training immer mit Feuereifer bei der Sache“, lobte Frank Herbert seinen Linksaußen.

    Feuer ins Spiel der TGO brachte darüber hinaus erneut „Rückraum-Bomber“ Marius Stumm. Meist ziemlich spektakulär zappelte die Lederkugel im Netz, wenn Marius Stumm abzog. So war es kaum verwunderlich, dass Bingen im zweiten Durchgang unterging. 31:15 (40.), 39:20 (50.) und 47:26 (60.) heißen die Hausnummern einer klasse Vorstellung der TGO. „Da kann man wirklich nicht meckern“, gab‘s denn auch von Trainer Frank Herbert kaum etwas zu bemängeln.

    TG Osthofen: Montino, Gutland; Warzecha (4), Beckerle (5/1), Strack (4/2), Manuel Pfaff, Aul (6/1), Liebisch (13), Zellmer, Bachmann (1), Stumm (8), Popple, Bitsch (5), Lucas Pfaff (1).

    Veröffentlicht am 15.04.2013 von Carsten Eckelmann

  • Bericht Wochenblatt: TGO empfängt die HSG Zotzenheim

    Sieg aus Hinrunde soll wiederholt werden / Reichelt und Kulaszewicz fallen aus

    TGO empfängt die HSG Zotzenheim

    10. April 2013, 14:43 Uhr

    Nach einer nun vierwöchigen Spielpause geht es am Sonntag in der Wonnegauhalle um 18 Uhr im Kampf um die Ligakrone gegen die HSG Zotzenheim, die das Team um Trainer Frank Herbert in der Hinrunde deutlich mit 37:17 besiegen konnte. Das für den vergangenen Sonntag geplante Spiel gegen den TV Alzey wurde von Seiten der Rheinhessen abgesagt und somit mit einem Sieg für die TGO gewertet.

    Zuletzt musste Herberts Team immer wieder krankheitsbedingt Spielerausfälle kompensieren. Aber nach zuletzt sechs Pflichtspielsiegen in Folge schien die taktische Mannschaftsumstellung dennoch durchaus gelungen.

    "Da hilft kein Jammern. Aber wir haben bereits gezeigt, dass wir die Probleme auffangen können und letzten Endes auch müssen", sagte Herbert. Verletzungsbedingt muss er aber immer noch auf Spitzenspieler Florian Reichelt und Christian Kulaszewicz verzichten, ebenso kann Benny Kühling am Sonntag nicht auflaufen. Somit fehle die komplette Erstbesetzung des Rückraums aus der Vorrunde. Trotzdessen sei wichtig, schnell wieder den eigenen Rhythmus zu finden und sich nicht vom behäbigen Aufbauspiel des Gegners einlullen zu lassen, kommentierte der Trainer weiter.

    Doch die HSG ist nicht zu unterschätzen. Schließlich befindet sich das Team im Kampf um den Klassenerhalt, hat sich zudem in der Rückrunde personell verstärkt. "Ich bin der Meinung, der Verbleib der HSG in der Liga scheint absolut machbar. Immerhin helfen hierbei einige meiner ehemaligen Schützlinge", schmunzelte Herbert. Geschenke verteilen, das werde es jedoch nicht geben.

    Gemeinsam mit Julius Liebisch und Patrick Bitsch sei es ein Aufeinandertreffen mit dem ehemaligen Verein, bei dem am Ende die TGO als Sieger vom Platz gehen wird, verkündete Herbert selbstbewusst vor dem Spiel.

    Von: Stefan Lubojansky

    Veröffentlicht am 12.04.2013 von Carsten Eckelmann

  • Bericht Wormser Wochenblatt: Kantersieg gegen Büdesheim mit 46:34(22:14)

    Kantersieg gegen Büdesheim mit 46:34(22:14)

    Bericht Stefan Lubojansky

    Kurze Spielpause wird zur Regeneration genutzt

    Im nunmehr fünften aufeinander folgenden Spiel ging das Team um Trainer Frank Herbert auch gegen die GW Büdesheim als Sieger vom Platz und stellte erneut seine Dominanz auf dem Spielfeld unter Beweis. Am Ende war es ähnlich hoher Sieg wie aus dem Hinspiel, das die TGO vergangenen November mit 44:29 gewann. Diesmal hieß es nach dem Schlusspfiff 46:34 – ein Ergebnis, welches Herbert in dieser Höhe kaum erwarten konnte, schließlich musste er noch immer auf Spitzenspieler und Toptorjäger Florian Reichelt verzichten, ebenso fehlten Christian Kulaszewicz und Benny Kühling. Gesundheitlich angeschlagen gingen Manu Pfaff und Benedikt Beckerle in die Partie.

    Von Beginn an zeigten sich beide Teams sehr angriffslustig, den besseren Start jedoch hatten die Gäste. Schnell rissen sie das Ruder an sich und gingen mit 1:3 in Führung. Völlig unbeeindruckt hielt die TGO dagegen, konnte die Partie drehen und zog langsam aber sicher davon, um schließlich mit einem souveränen 22:14 in die Halbzeit zu gehen. Trotz des hohen Rückstandes aber ließ Büdesheim sich nicht hängen und kämpfte sich immer wieder heran. In der besten Phase des Gästeteams war beim Stande von 31:27 in der 47. Minute ein Ausgleich in greifbarer Nähe. Die Irritation im TGO-Team bemerkte auch Herbert und nahm eine Auszeit. Wie wachgerüttelt schien sein Team danach wieder zurück auf dem Platz, um mit einer 5:0 Serie erneut auf und davon zu ziehen. „In dieser schwierigen Phase tat sich erfreulicherweise Linkshänder Seymour Warzecha im Rückraum besonders hervor“, lobte der TGO-Teamchef. Und gelobt für ihre Leistung wurden nach dem Spiel auch Julius Liebisch, Patrick Bitsch aber auch Tobias Aul für seine Treffsicherheit am Kreis, wenngleich es, wie für einen Trainer üblich, noch etwas Kritik gab. Ihm habe zum Teil die Durchschlagskraft im Rückraum gefehlt, die jedoch mit viel Tempo kompensiert werden konnte.

    Am Ende jedenfalls war es mit 46:34 ein überragender Sieg, und einmal mehr konnte Herbert mit seinem Team jubeln. Mit dem Sieg in der Tasche gibt es nun für die Mannschaft Zeit, sich gesundheitlich zu kurieren. „Die kurze Spielpause wird uns allen guttun“, gestand Herbert. Nach Ostern schließlich geht es am 6. April im Saisonendspurt weiter im Kampf um die Ligakrone – diesmal gegen den TV Alzey.

    Aufstellung:

    TGO: Montino/Heck; Warzecha 4, Beckerle, Strack 4/2, M. Pfaff, Aul 6, Bitsch 8/2, Liebisch 14, Zellmer 3/1, Bachmann 1, Stumm 3, L. Pfaff 2, Popple 1.

    Veröffentlicht am 20.03.2013 von Carsten Eckelmann

  • Bericht Wormser Wochenblatt: TGO eilt zum vierten Sieg in Folge

    TGO eilt zum vierten Sieg in Folge

    von Stefan Lubojansky

    Thorsten Heck im Tor erneut überragend / GW Büdesheim wartet

    Das Team um Trainer Frank Herbert hat aktuell zweifelsfrei einen Lauf. Trotz andauernder Personalprobleme fährt dessen Mannschaft nach überlegenem Spiel gegen Tabellenschlusslicht SG Bretzenheim den nunmehr vierten Sieg in Folge ein.

    Dabei plagen den Verein noch immer die Ausfälle vieler Stammspieler. Das Lazarett summiert sich auf nunmehr fünf Aktive, darunter Spitzenspieler und Toptorjäger Florian Reichelt, Christian Kulaszewicz, Hagen Gutland, Eric Popple und Lucas Pfaff. Tobias Aul stand gegen Bretzenheim aus privaten Gründen erst in der zweiten Halbzeit seiner Mannschaft zur Verfügung. Zudem konnten Daniel Strack, Benedikt Beckerle und Thorsten Heck nur angeschlagen auflaufen. „Alles andere als eine gute Voraussetzung“, äußerte sich vor Beginn des Herbert besorgt über seinen Rumpfkader. Doch anstatt auf Sparflamme zu spielen zeigte die TGO in Bretzenheim sehr schnell, wer der Herr im Ring ist. Nach sehr starkem Beginn und einer 5:0 Führung brach das Spiel im Angriff der TGO jedoch kurzzeitig etwas ein, gute Chancen wurden leichtfertig vergeben. Die Gelegenheit nutze die gegnerische Mannschaft, hielt mit Moral ordentlich dagegen und konnte beim Stande von 8:10 sogar fast aufschließen.

    In der Mitte der ersten Hälfte nahm Trainer Herbert Torhüter Sebastian Montino aus dem Spiel, der an seinen Kollegen Thorsten Heck übergab. Und dieser Coup sollte sich als überaus glücklich erweisen. Thorsten Heck, nach dem Spiel gegen Saulheim vom Teamchef deutlich lobend für seine Leistung hervorgehoben, zeigte auch gegen Bretzenheim erneut eine klasse Leistung. Ganze 16 Glanzparaden gingen auf sein Konto. Mit diesem sicheren Rückhalt fand auch die gesamte Mannschaft wieder zu ihrem souveränen Spiel zurück und zog nach einem 6:0 Lauf auf 8:16 davon. Halbzeitstand: 9:16.

    Mit neuem taktischem Spiel, einer offensiven Deckungsvariante, gingen die Bretzenheimer in die zweite Hälfte. Jedoch erweis sich auch dieses Spiel nicht vom erwünschten Erfolg gekrönt. Näher als das 16:22 zur Mitte der zweiten Spielzeit kamen die Hausherren nicht mehr heran. In der 47. Minute nahm Herbert eine Auszeit, in Folge dessen das Spiel seines Teams eine deutlichere Linie zurück gewann. Am Ende sei es eine klare Angelegenheit trotz schwacher Chancenverwertung gewesen, urteilte Ressortleiter Herren Carsten Eckelmann nach dem Spiel. Die TGO gewann überlegen 20:32. Auch Herbert zeigte sich zufrieden, wenngleich er gerade im Angriff und Abschluss noch Luft nach oben sehe. Überrascht waren die Verantwortlichen dennoch von dem deutlichen Ergebnis, zeigten sich aber gleichzeitig realistisch genug, den Spielausgang nicht über zu bewerten, da der Gegner wenig durchschlagskräftig gewesen sei. Am Sonntag geht es zu Hause in der Wonnegauhalle gegen die GW Büdesheim.

    Aufstellung:

    Montino/Heck; Beckerle 2, Strack 7/1, M. Pfaff 2, Bitsch, Liebisch 5, Zellmer 1, Bachmann 1, Kühling 7/1, Stumm 3, Warzecha 1, Aul 3.

    Veröffentlicht am 13.03.2013 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: TG Osthofen weiter in der Verfolgerrolle

    Handball: TG Osthofen weiter in der Verfolgerrolle

    12.03.2013 - BRETZENHEIM

    (fst). Die TG Osthofen bleibt durch einen ungefährdeten 32:20 (16:9)- Auswärtssieg bei der SG Bretzenheim auf Tabellenplatz zwei in der Rheinhessenliga. Um den Aufstieg in die Oberliga zu schaffen, muss die Mannschaft von Trainer Frank Herbert weiter auf Ausrutscher des Tabellenführers aus Bingen hoffen und zugleich keine Punkte mehr abgeben.

    Trotz der Ausfälle einiger Leistungsträger legte die TGO einen Blitzstart hin: Nach wenigen Minuten erspielten sich die Gäste eine 5:0-Führung. Doch Bretzenheim zeigte sich unbeeindruckt vom Start der TGOler und stellte den Anschluss wieder her (10:8, 14.) Deshalb reagierte TGO-Trainer Herbert früh mit einem Torwartwechsel. Für Sebastian Montino kehrte Stammtorhüter Thorsten Heck zurück ins Tor. Dessen Paraden und verbesserte Torabschlüsse sorgten im Anschluss für einen 6:1-Lauf der Wonnegauer. Somit knüpften die Wonnegauer an die dominante Vorstellung der Anfangsminuten an und gingen mit einer komfortablen 16:9-Führung in die Kabine.

    Im zweiten Durchgang versuchten die Gastgeber die Ostofener Offensive durch eine neue Deckungsvariante zu stoppen. Doch trotz einiger vergebener Torchancen ließ Osthofen den Gastgeber nicht mehr ins Spiel kommen. War die Abwehr geschlagen, konnte sich Herbert immer wieder auf den „seit Wochen überragenden“ Heck (16 Paraden) im Tor verlassen. Beim Spielstand von 22:16 (47.) nahm Herbert nochmals eine Auszeit, um „mehr Linie ins eigene Spiel zu bekommen“, so der Coach. Diese Forderung setzen seine Spieler in der Schlussphase um: Tor um Tor zog die TGO davon. Am Ende stand ein, für Herbert, in der Höhe überraschender 32:20-Sieg. Dennoch sieht der Trainer im Hinblick auf die kommenden Wochen Punkte, die man verbessern kann: „Im Angriff und im Abschluss ist bei uns noch viel Luft nach oben.“

    Veröffentlicht am 12.03.2013 von Carsten Eckelmann

  • Wormser Wochenblatt: TGO siegt 41:31(21:13) gegen SG Saulheim 2

    „Sieg in dieser Höhe nicht erwartet“

    TGO siegt 41:31(21:13) gegen SG Saulheim 2 / Dritter Ligasieg in Folge

    Bericht Wormser Wochenblatt von Stefan Lubojansky

    Mit personellen Sorgen musste die TGO vergangenen Sonntag in der Rheinhessenliga zu Hause gegen Saulheim ran. Schon im Vorfeld des Spiels äußerte Trainer Frank Herbert Bedenken. Die Situation bereite ihm Sorgen, schließlich gehe es gegen einen speziell in der Deckung körperlich sehr starken Gegner. Neben Spitzenspieler und Toptorjäger Florian Reichelt fehlten auch Christian Kulaszewicz, Manu Pfaff und Torhüter Sebastian Montino. Dennoch schien die TGO aus den vergangenen zwei Spielsiegen genügend Kraft und Motivation mitgenommen zu haben, um auch gegen Saulheim ordentlich Eindruck zu hinterlassen. „Einen Sieg in dieser Höhe hatten wir gerade aufgrund unserer personellen Probleme nicht erwarten können“, freute sich Herbert.

    Ein Blick auf die ersten Minuten des Spiels hätte zudem anderes erwarten lassen können. Schnell geriet die gastgebende Mannschaft mit 0:2 in Rückstand. Trotz der Anlaufschwierigkeiten fand die TGO schnell ins Spiel zurück und zog mit einer Glanzvorstellung mehr und mehr den ständig hinterher laufenden Saulheimern davon. Zur Pause stand es 21:13 und wohl keiner der anwesenden Zuschauer mochte mehr daran zweifeln, dass das Ding schon gelaufen war.

    Doch anstatt einen Gang zurück zu schalten, trumpfte Herberts Team auch in der zweiten Hälfte weiter auf und baute einen 10-Tore Vorsprung auf. Zum Spielerfolg habe Torhüter Thorsten Heck mit seinen Glanzparaden maßgeblich beigetragen“, lobte Herbert und fügte hinzu, „ich persönlich habe ihn noch nie so gut gesehen.“ In den letzten 10 Minuten wurde Heck durch Hagen Gutland abgelöst, der sich solide einfügte. Ein grandioses Spiel machte der 14-fache Torschütze Julius Liebisch, Youngster Eric Popple und Matthias Zellmer zeigten starke Leistungen im Deckungszentrum. Der angeschlagene Sebastian Montino, Matchwinner in der Vorwoche im Lokalderby gegen Worms, konnte das Geschehen in aller Ruhe von der Bank aus verfolgen. Seine Strategie, aus einer stabilen Deckung bedingungslos auf Gegenstöße zu setzen, habe funktioniert, analysierte der Trainer, wenngleich er im neu formierten Rückraum noch arbeitsbedarf sehe.

    Kurzum: Die TGO steht voll im Saft. Am kommenden Sonntag soll die Show weiter gehen. Dann nämlich geht es zum Tabellenschlusslicht nach Mainz Bretzenheim.

    Aufstellung:

    Heck/Gutland; Strack 2/1, Beckerle 2, Warzecha, Aul 1, Bitsch 6, Liebisch 14, Zellmer 2, Kühling 6/2, Stumm 3, L. Pfaff 1, Popple 4.

    Veröffentlicht am 06.03.2013 von Carsten Eckelmann

  • WZ-Bericht:TG Osthofen gewinnt Derby bei der HSG Worms

    Handball: TG Osthofen gewinnt Derby bei der HSG Worms

    25.02.2013 - WORMS

    Von Jürgen Jaap

    Wechselbad der Gefühle für gut 400 Handballfans in der Nikolaus-Doerr-Sporthalle. Mal hat die TG Osthofen die Nase vorne, dann ist die HSG Worms wieder obenauf. Am Ende setzt sich der leicht favorisierte Gast aus dem Wonnegau im mit Spannung erwarteten Lokalderby der Rheinhessenliga mit 28:23 (11:12) durch.

    Es ist die 37. Minute, als der zur Pause nachnominierte entscheidende Handballer das Feld betritt. Sebastian Montino heißt er, Torwart der TG Osthofen ist er. Bälle entschärfen ist sein Job – und genau das tut er auch. 16:18 lag sein Team zu diesem Zeitpunkt im Hintertreffen. Lange sah es so aus, als könne die HSG Worms den Gästen den nach wie vor sachte glimmenden Traum von der Meisterschaft in dieser Saison endgültig „versauen“.

    Doch speziell Sebastian Montino hatte dagegen etwas einzuwenden. „Saugut“, gratuliert selbst HSG-Kreisläufer Heiko Breth nachher dem gegnerischen Keeper anerkennend. Mit einem halben Dutzend Klasse-Paraden leitete er die Wende ein. „Ja, Montino war ein wichtiger Faktor für unseren Sieg“, bestätigt Frank Herbert. Einen weiteren Grund sah der TGO-Trainer darin, „dass wir im zweiten Durchgang die 3:2:1-Abwehr der HSG aufgebrochen haben.“ Und: „Den Wormsern ging mit zunehmender Spieldauer die Luft aus. Wir waren physisch einfach stärker.“

    Von großer TGO-Stärke bemerkte man allerdings in der ersten Halbzeit wenig. „Unsere Abwehr stand prima, und vorne haben wir die Angriffe mit Geduld vorgetragen“, sah HSG-Coach Hans-Karl Böhnert eine zunächst diszipliniert agierende Heimmannschaft. Hin und her ging es, wobei auf beiden Seiten doch einige technische Fehler passierten. 5:5 (14.), 8:8 (20.) und 11:11 (26.) stand es zwischendurch, ehe die HSG Worms kurz vor und nach der Pause den Turbo in einer – wie man dies für ein Lokalderby fast erwarten darf – hektischen und vom Kampf bestimmten Partie zündete.

    Und weil die Wormser Angreifer nun häufig überhastet und teilweise unmotiviert abschlossen, lief Osthofen über die schnellen Patrick Bitsch und Julius Liebisch einen erfolgreichen Konter nach dem anderen. „Stefan Görtz und Orintas Klimavicius haben uns in dieser spielentscheidenden Phase den möglichen Sieg vermasselt“, wetterte ein sichtlich enttäuschter Hans-Karl Böhnert, der ergänzend anfügte: „Aus unserem Rückraum kam im zweiten Durchgang gar nichts mehr.“

    Osthofen ließ sich nicht zweimal bitten, sagte artig „Danke schön“ – und ballerte in den Schlussminuten über 25:22 (55.) einen 28:23-Auswärtssieg heraus. Ein Ergebnis jedoch, dass den Spielverlauf über die gesamten 60 Minuten sicher nicht wirklich wieder gibt. Die HSG Worms schnupperte lange am Lokalderby-Sieg – bis Sebastian Montino durch diese Rechnung einen ziemlich dicken Strich machte.

    HSG Worms: Hiegele, Bock; Ströning, Stefan Görtz (7), Feil (3), Hübrich (1), Schloß (7/3), Markus Görtz, Ermisch, Schneikert (2), Terhorst, Breth (1), Klimavicius (2).

    TG Osthofen: Heck, Montino; Strack (7/6), Beckerle, Manuel Pfaff (2), Aul (3), Bitsch (4), Liebisch (5), Kulaszewicz, Warzecha (1), Bachmann, Stumm (4), Lucas Pfaff (2), Popple.

    Veröffentlicht am 25.02.2013 von Carsten Eckelmann

  • Bericht Wormser Wochenblatt: Die TGO kann's noch und siegt in Gonsenheim

    von Stefan Lubojansky

    Starke Schlussphase / Lokalderby gegen die HSG Worms steht an

    Es geht doch – nach zwei verlorenen Spitzenspielen gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen sowie gegen den TV Bodenheim holte die TGO um Trainer Frank Herbert in Gonsenheim mit 29:34 (15:18) die ersten Punkte im Kampf um die Ligakrone im neuen Jahr. „Der Sieg kam gerade rechtzeitig. Er motiviert und stärkt uns für das schwere Lokalderby gegen die HSG Worms 1 am kommenden Wochenende“, resümierte Herbert im Anschluss an das Spiel.

    Dabei musste das Team personelle Ausfälle verkraften. Es fehlte der zuletzt stark aufspielende Benny Kühling, der erkrankte Matthias Zellmer sowie Torhüter Sebastian Montino.

    Dabei kam die TGO nur schwer ins Spiel und lief bis zum Stande von 8:7 permanent einem Rückstand hinterher. Nach drei Toren in Folge zum 8:10 konnte das Gästeteam dann in Führung gehen. Der drei Tore-Vorsprung wurde dann bis zur Pause beim Stande von 15:18 gehalten. Dementsprechend zufrieden zeigte sich Ressortleiter Herren Carsten Eckelmann, wobei ihm dennoch einige Abstimmungsprobleme in der Abwehr aufgefallen seien.

    Im zweiten Durchgang brach das Spiel aufgrund überhäufter Fehler im Angriff bei der TGO ein und das Team geriet erneut mit 21:19 in Rückstand, dem es bis in die Schlussphase weiter hinterher laufen musste. Grandios gespielte letzte Minuten mit einem 8:1-Lauf sicherten dem Team schließlich den Sieg. Maßgeblich am Erfolg beteiligt war Kapitän Patrick Bitsch, der in der Endphase kaum zu bremsen war, ebenso Spielmacher Christian Kulaszewicz, der angeschlagen ins Spiel ging aber gerade in den wichtigen Phasen Verantwortung übernahm und noch entscheidende Tore erzielte. Ein vielversprechendes Comeback feierte Marius Stumm. Julius Liebisch erhielt nach drei Zeitstrafen in der 51. Minute die Rote Karte.

    „Unser Mannschaft hat Teamgeist bewiesen und sich nach einer ganz schwachen Angriffsleistung im ersten Teil der zweiten Halbzeit wieder zusammengerauft“, lobte Herbert nach dem Spiel. Das Team sei nun gut gerüstet für das Spiel am 24. Februar um 18 Uhr in der Nikolaus-Dörr Halle gegen die HSG Worms.

    Aufstellung:

    Heck/Gutland; Warzecha 4, Beckerle, Strack 4, M. Pfaff, Aul 2, Bitsch 5/1, Liebisch 6, Kulaszewicz 7/2, Bachmann, Stumm 3, L. Pfaff 1, Popple 2.

    Veröffentlicht am 20.02.2013 von Carsten Eckelmann

  • Bericht WZ: Erleichterung bei TG Osthofen nach erstem Sieg 2013

    Handball: Erleichterung bei TG Osthofen nach erstem Sieg 2013

    19.02.2013 - GONSENHEIM

    Von Florian Stenner

    Osthofen hat den ersten Sieg des Jahres eingefahren und Platz zwei in der Rheinhessenliga behauptet: Vor dem Lokalderby bei der HSG Worms gelang der TG Osthofen die Trendwende im Auswärtsspiel beim HC Gonsenheim durch einen 34:29-Erfolg.

    Nach den verlorenen Spitzenspielen gegen Bingen und Bodenheim kehrten die TGOler am Wochenende in die die Erfolgsspur zurück. In einem umkämpften Spiel hatte zunächst der Gastgeber aus Gonsenheim den besseren Start. Erst beim Spielstand von 7:8 aus sicht der TGO gelang die Wende: Durch einen 3:0-Lauf drehten die Osthofener die Partie. Einmal in Führung wurde diese bis zur Pause auf 18:15 ausgebaut. Doch auch in Gonsenheim wurden die Abstimmungsprobleme in der Abwehr, die schon in den vorherigen Partien für Probleme sorgten, deutlich. Zu allem Überfluss hakte es nach Wiederanpfiff auch im Angriff. Durch zerfahrene, unkonzentrierte Angriffe geriet Osthofen erneut in Rückstand (26:28, 48.). Doch mit einer „grandiosen Endphase“, so TGO-Trainer Frank Herbert, drehten seine Schützlinge das Spiel. Dank eines 8:1-Laufs in den letzten Minuten des Spiels sorgten die Wonnegauer für den ersehnten Befreiungsschlag.

    Dreh-und Angelpunkt zu diesem Zeitpunkt der Partie war Osthofens Spielmacher Christian Kulaszewicz (7), der die Mannschaft durch wichtige Tore mitreißen konnte. Gonsenheim bekam die Offensive der Gäste nicht mehr in den Griff und musste sich letztendlich deutlich geschlagen geben. Nach dem Abpfiff war die Erleichterung über den 34:29-Sieg bei allen Beteiligten groß. Herbert lobte seine Mannschaft für ihren Teamgeist und bilanzierte nach dem Spiel: „Eine unglaubliche Energieleistung der Mannschaft. Der Sieg war wichtig für die Moral und das Selbstbewusstsein.“ Ein Sonderlob ging auch an Patrick Bitsch, Kapitän der TG Osthofen, der als „kämpferisches Vorbild“, so Herbert, „in der Endphase kaum zu bremsen war“.

    Veröffentlicht am 19.02.2013 von Carsten Eckelmann

  • WZ-Bericht: Für TG Osthofen ist der Traum vom Aufstieg geplatzt

    (fst). Keine Wiedergutmachung vor heimischem Publikum: Nach der Niederlage gegen Spitzenreiter Rhein-Nahe Bingen unterlag die TG Osthofen in der Rheinhessenliga nun dem TV Bodenheim. Mit der 29:31 (13:12)-Niederlage ist auch die Hoffnung auf den Aufstieg verpufft.

    Schon früh zeichnete sich ein umkämpftes Spiel ab. Mit Blick auf den routinierten und torgefährlichen Rückraum der Gäste agierten die Gastgeber zunächst mit einer offensiven 6:0-Deckung, die den Gästen in der Anfangsphase auch enorme Probleme bereitete. Doch auch die TGOler ließen ihre gewohnte Treffsicherheit vermissen: Aus dem Rückraum kam zu wenig Druck, sodass häufig der Weg über Kreisläufer Manuel Pfaff gesucht wurde. Und als die Bodenheimer diese Lücken stopften, war Osthofen häufig zu unvorbereiteten Abschlüssen gezwungen, die der starke Gästetorwart Florian Hedderich häufig parierte. Obwohl auch Thorsten Heck im TGO-Tor stark parierte, verringerten die Gäste bis zur Pause den zwischenzeitlichen 8:12-Rückstand auf einen Treffer.

    Nach dem Seitenwechsel versuchte die TGO das Tempo zu verschärfen, doch Bodenheim egalisierte den zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstand bereits nach 36 Minuten. Hauptgrund dafür war weiterhin die Abschlussschwäche, die sich wie ein roter Faden durchs Osthofener Spiel zog. Nach 40 Minuten rächte sich die Fahrlässigkeit im Angriff: Bodenheims Offensive kam ins Rollen und erspielte sich eine 24:20-Fürhung (45.). Selbst das Osthofener Publikum vermochte es nicht mehr, die Gastgeber zum Ausgleich zu treiben. Beim 28:29 schenkten die Wonnegauer die Kugel wegen eines technischen Fehlers wieder her.

    „In den entscheidenden Momenten wurden falsche Entscheidungen getroffen“, analysierte TGO-Trainer Frank Herbert die Offensivleistung seiner Truppe. Und ein wenig ernüchtert: „Mit der Leistung aus dem Spiel gegen Bingen hätten wir heute gewonnen.“

    Veröffentlicht am 30.01.2013 von Carsten Eckelmann

  • Timepartner präsentiert das HVR Pokalfinale der Herren

    Timepartner präsentiert euch einen Zusammenschnitt vom Pokalfinale der Herren HSG Rhein Nahe - TG Osthofen.
    Vielen Dank von dieser Stelle an Thomas Dick von Timepartner dass er diese Ausstrahlung des Spieles im Rhein Neckar Fernsehen in der Sendung 7 Meter ermöglicht hat.

    Das Video findet ihr in voller länge auf der Facebookseite der TG Osthofen Handball e.V.

     

    Veröffentlicht am 23.01.2013 von Carsten Eckelmann

  • Einer geht noch, einer geht noch rein ...

    TG Osthofen – SG Bretzenheim 48:22 (23:11)

    Einer geht noch, einer geht noch rein, hallte es von den Rängen in der Wonnegauhalle!

    Mit dem höchsten Saisonsieg in der laufenden Saison endete das Spiel der 1. Herrenmannschaft gegen Bretzenheim 48:22.

    Bis zur 6. Spielminute begann das Spiel verhalten und so stand es zu diesem Zeitpunkt 2:1 für die TGO. 
    Dann zog die Mannschaft von Trainer Frank Herbert das Tempo an und man erhöhte den Spielstand bis zur 14 Minute auf 11:1 (!).

    Somit war frühzeitig alles klar und das muntere Toreschießen nahm seinen Lauf.
    Bretzenheim hatte gegen die sehr engagierte und bewegliche Abwehr der TGO keine Chance und ein, wiedermal, überragender Thorsten Heck im Tor übernahm den Rest.
    Beim Stand von 16:3 in der 19. Minute begann Frank Herbert bereits durch zu wechseln und hatte somit bis zur Halbzeit dem gesamten Kader gebracht.
    Durch diese Maßnahme war allerdings die Abwehr nicht mehr so sattelfest wie zu Beginn der Partie und Bretzenheim konnte dies zur Ergebniskorrektur zum Pausenstand von 23:11 nutzen.

    Erfreulich war, dass sich die Mannschaft nach der Pause mit dem Ergebnis nicht zufrieden gab und weiter aufs Tempo drückte. Was zu vielen Tempogegenstößen führte. 
    Zu beginn der 2. Halbzeit versuchte Bretzenheim durch einen Manndeckung gegen Reichelt die Angriffswellen der TGO zu stoppen, dies misslang allerdings, da der Gegner auch den Rest der Mannschaft nicht in den Griff bekamen.
    Neben Reichelts 14. Treffer mit einem Rückhandtor am Kreis wurde den Zuschauern noch weitere sehenswerte Tore in Form von Kempatricks (Popple, Zellmer) oder schönen Drehen (Liebisch, Kulaszewicz) geboten.
    Im Angriff hatte Tobias Aul nach seiner Verletzung wieder seine Klasse und Durchsetzungsvermögen am Kreis gezeigt.  
    Neben Thorsten Heck im Tor ( 1. Hz.) konte sich auch Hagen Gutland nach dem Seitenwechsel auszeichnen, der ebenfalls nur 11 Gegentore zuließ und einige Tempogegenstöße einleitete.
    Die zuletzt doch stark beanspruchte Spieler wie Liebisch, Kulaszewicz oder M. Pfaff konnten diesmal „geschont“ werden, da die Breite des Kaders in dieser Partie voll genutzt wurde.

    Die Mannschaft hat das Tempospiel über 60 Minuten durchgezogen und bei einer besserer Chancenverwertung wäre ein höherer Sieg durchaus möglich gewesen.

    Den Zuschauer wurde rasanter Handballsport geboten und die TGO betrieb mit diesem engagierten Auftritt weiterhin Werbung in eigener Sache und zeigt, dass mit ihr zu rechnen ist.

    Tore: Beckerle 3, Strack 2, Pfaff M. 2, Aul 5, Bitsch 1, Liebisch 3, Kulaszewicz 5/1, Zellmer 3, Kühling 5, Pfaff L. 4, Reichelt 14/1, Popple 1.

    Veröffentlicht am 06.11.2012 von Christoph Stauffer

  • Egal wie, Hauptsache gewonnen!

    SG Saulheim 2 – TG Osthofen 25:30 (12:17)

    Frank Herbert hatte seine Jungs richtig eingestellt, die Mannschaft war daher gewarnt.
    Die TGO 7 begannen ganz konzentriert und man konnte sich über 0:4, 2:7 auf zunächst 7:12 absetzen.
    Eine kompakte Abwehrleistung und ein daraus resultierendes starkes Gegenstoßspiel ermöglichten bis zur Pause einen 12:17 Führung gegen eine kampfstarke SG Saulheim, die nie aufgab und wie man aus der Vergangenheit wusste, nicht einfach zu spielen ist.

    Nach einen guten Start nach der Pause und einen Ausbau der Führung auf 15:21 machte sich die mangelnde Durchschlagskraft im TGO-Rückraum bemerkbar.
    Bedingt durch das Harzverbot in der SG Halle kamen daher enorme Probleme auf und die SG konnte zum 19:22 verkürzen.
    Bei diesem Spielstand kam es dann sicherlich zur Schlüsselszene in der Thorsten Heck, mit 2 Paraden, die TGO-Führung halten konnte, ansonsten hätte das Spiel sicherlich kippen können.
    Die TGO legten 2 Tore nach und sorgten somit für die Vorentscheidung.
    In der Endphase, nach einer taktischen Umstellung, verbesserte sich die TGO Angriffsleistung und man konnte die Führung weiter auf 21:28 und am Ende auf 25:30 ausbauen.

    Verlass war erneut auf die gute Deckungsarbeit, sowie im Angriff auf die beiden Außen Liebisch und Bitsch, die jeweils mit 6 Toren erfolgreich waren.

    Auch solche Spiele müssen gewonnen werden und am Ende zählen die 2 Punkte auf der Habenseite.

    Am kommenden Wochenende, Sonntag 04.11. um 18.00 Uhr, geht es zu Hause gegen Bretzenheim.
    Wir freuen uns auf eine zahlreiche Unterstützung in der Wonnegauhalle.

    Spielfilm: 0:4, 2:7, 7:12, 12:15, 12:17(Hz); 15:21, 19:22, 19:24, 21:28, 25:30.

    Tore Osthofen: Beckerle 1, Strack 4/2, Pfaff M. 4. Aul 1, Bitsch 6, Liebisch 6, Kulaszewicz 3, Zellmer 2, Kühling 1, Reichelt 2.

    Veröffentlicht am 30.10.2012 von Carsten Eckelmann

  • TGO zieht dem HSG Drachen alle Zähne

    TG Osthofen - HSG Worms 35:22 (14:12)
    Zum Ende der ersten Halbzeit machten sich die konditionellen Schwächen der Gäste schon bemerkbar!

    Die Trommlerkids hatten sich warm getrommelt, die Halle war ausverkauft  und die Jungs der TGO heiß auf das Derby gegen den Mitmeisterschaftsfavoriten HSG Worms.

    Gleich zu Beginn legte die TGO einen guten Start, zur 4:1-Führung vor einer beeindruckender Zuschauerkulisse hin.
    Die HSG hielt eine Halbzeit dagegen, verschleppte im Angriff zwar permanent das Tempo um das konditionelle Defizit auszugleichen und stand somit oftmals vor Zeitspiel.
    Die beiden Schiedsrichter verstanden es nicht das Zeitspiel nach einer angemessenen Zeit abzupfeifen und ließen somit die Verzögerungen sehr ausgiebig zu.
    Beim 7:7 und 8:8 konnte die HSG nochmals zweimal ausgleichen.
    Am meisten machte der TGO die offensiven HSG-Deckung und der beste Mann der HSG , Torwart Christoph Hiegele, Probleme.
    Allerdings konnte auch er nicht alle Fehler seiner Vorderleute ausbügeln.
    Ende der 1. Halbzeit konnte sich die TGO nochmals leicht absetzen. Zu diesem Zeitpunkt musste auch der bis dahin beste Feldspieler der HSG mit einer Wunde am Kinn das Spielfeld verlassen.
    Was aber nicht allein für die Niederlage der HSG entscheidend war.

    Nach der Halbzeit erhöhte die TGO nochmals das Tempo und somit konnte man sich von der 41.-51. Minute ohne Gegentor, von 18:15 auf 26:15 absetzen.
    Die Entscheidung war somit frühzeitig gefallen, womit nach dem 1. Durchgang schon zu rechnen war.
    Thorsten Heck im TGO-Tor hat wieder einen überragenden Tag erwischt und konnte die wenigen Würfe, die auf das Tor durchkamen, entschärfen.
    Mit einer ganz starke Deckungsleistung nach der Pause und einer Konzentration auf die linke Angriffsseite der HSG konnten die Leistungsträger völlig ausgeschaltet werden.
    Ein Großteil der Metzdorf-Tore fiel erst in der Endphase als das Spiel entschieden war, Ermisch konnte auch keine Akzente setzen, Augst wurde von den Außenspielern au(gst)geschaltet
    und Klimavicius kämpfte lieber mit der Griffigkeit seines Schuhwerks anstatt mit der TGO Abwehr. Somit resignierte Worms bereits nach 45(!) Minuten.
    Zu diesem Zeitpunkt begann dann bei der HSG das übliche wenn sie ins Hintertreffen geraten. Sie verfingen sich in Einzelaktionen, Bleser warf direkt nach seiner Einwechselung meterweit übers Tor und Ströning kämpfte eher mit seinen Aggressionen als mit dem Ball und fand in Manu Pfaff und Florian Reichelt den falschen Gegenspieler. All dies führte wiederum zu leichten Tempogegenstoßtoren der TGO.

    Am Ende kam es dann noch bitterer als Christian Kulaszewicz direkt nach dem Anstoß geradewegs durch die HSG Abwehr aufs Tor zurannte, ohne dass die HSG Spieler im Zurücklaufen überhaupt wahrnahmen was geschah, lag der Ball schon im Tor.

    Frank Herbert: \"Wir haben nach der Pause die Schlagzahl erhöht, aufs Tempo gedrückt, so dass auch einige Abschlüsse über den Tempogegenstoß gelangen\".

    Die Mannschaft hat als Kollektiv in diesem wichtigen Spiel überzeugt, auch wenn wir mit Florian Reichelt den überragenden Individualisten in unseren Reihen hatten.
    Der Sieg war  hochverdient. Mit einem solch deutlichen Ausgang war im Vorfeld allerdings nicht zu rechnen.
    Das war der Lohn für die kontinuierliche Trainingsarbeit der letzten Wochen.

    Ein Wehmutstropfen bleibt allerdings, für Carl May war es endgültig das letztes Spiel für die TGO.
    Carl wird in München studieren und somit nicht mehr als Spieler zur Verfügung stehen. Vor der Partie wurde er vom Vorstand mit einem kleinen Präsent und seinem aktuellen Trikot mit der Unterschrift seiner Mannschaftkollegen verabschiedet, die B-Jugend, die er trainierte, überreichte ihm noch einen Studenten-Fresskorb und ein Bildband damit er sich auch in München an die Zeit in Osthofen erinnern kann. Wobei wir aber auch wissen das Carl, immer wenn es die Zeit erlaubt, bei der TGO vorbeischauen wird.  So wurde auch in der Abschiedsrede der B-Jugend von Jan Scherer prophezeit, dass sie in ein paar Jahren zusammen mit ihm für die TGO auflaufen werden.

    TGO-Tore: Reichelt 11/2, Beckerle 1, Strack 5/2, Pfaff M 2, Bitsch 2/1, Liebisch 4, Kulaszewicz 4, Zellmer 2, Kühling 3, Popple 1.
    HSG: Görtz 2, Schloß 5/2, Ermisch 2, Büscher 1, Ströning 1, Metzdorf 7, Augst 1, Terhorst 2, Klimavicius 1.

    Veröffentlicht am 23.10.2012 von Carsten Eckelmann

  • Das Derby schlechthin in der Rheinhessenliga

    Sonntag, 18 Uhr, Wonnegauhalle Osthofen:
    TG Osthofen – HSG Worms

    Die TGO ist mit 2 Siegen, in einem nicht einfachen Programm zum Rundenbeginn, glänzend in die RHL gestartet.
    An den 3 spielfreien Wochenenden seit dem letzen Ligaspiel hatten wir 2 Pokaleinsätze und sind erfolgreich ins Halbfinale der Pokalrunde eingezogen.
    Somit wurde wenigstens etwas der Spielrhythmus gewahrt, auch wenn die Gegner Ingelheim und HSV Alzey keine allzu großen Hürden darstellten.
    Das Derby gegen Worms erscheint offen. Die HSG verfügt m.E. über den torgefährlichsten Rückraum der Liga und vor allem mit Metzdorf über einen absoluten Goalgetter sowie körperlich sehr präsenten Spieler.
    Daneben strahlen auch Schloss, Klimavicius, Görtz und Schulz enorme Torgefahr aus. Wir sind daher gewarnt, zumal die TGO in der letzten Saison beide Vergleiche verlor.
    Die Aufgabe nehmen wir sehr ernst, die HSG Worms stellt den bislang härtesten Prüfstein in dieser Saison für unsere Mannschaft dar und zählt auch u.a. zum Kreis der Titelanwärter, auch wenn die HSG, wie immer, sich dies nicht auflasten möchte und meist laut Zeitungsberichten die Führungsspieler vor den Partien immer angeschlagen sind.
    In der hoffentlich vollbesetzten Halle müssen wir kühlen Kopf bewahren und unsere Stärken ausspielen. Da ist jeder einzelne gefordert, die Negativserie gegen die HSG zu beenden.
    Zuletzt ein gelungenes Comeback konnte Kreisläufer Tobias Aul feiern, der jedoch im Dienstagtraining wieder Beschwerden im lädierten Fuß verspürte. Benedikt Beckerle musste krankheitsbedingt im Training passen, sollte bis Sonntag aber wieder genesen sein. Respekt vor Torwart Thorsten Heck, der sich trotz permanenter Rückenbeschwerden in den Dienst der Mannschaft stellt, im Rahmen seiner Möglichkeiten trainiert und eine vorbildliche Einstellung zeigt. Gemeinsam mit Hagen Gutland bildet Heck das TW-Gespann gegen Worms. Nicklas Seelig, der fantastisch trainiert macht zwar weiterhin Boden gut, wird aber in der zweiten Mannschaft spielen. Erfreulicherweise zeigte zuletzt auch die Leistungskurve von Rückraumspieler Daniel Strack nach oben, der nach dem Ausscheiden von Marius Stumm und Carl May im Rückraum gefragt ist.
    Ansonsten entscheidet das Abschlusstraining am Donnerstag über die Zusammensetzung des 14er-Kaders für Sonntag.

    Wir hoffen, dass ihr zahlreich in die Wonnegauhalle kommt und freuen uns dieses Jahr wieder auf die Unterstützung der Trommlerkids.

    Bis Sonntag
    ZACK BUMM

    Veröffentlicht am 18.10.2012 von Carsten Eckelmann

  • Sieg im Viertelfinale des Rheinhessenpokal

    HSV Alzey - TG Osthofen 27:46 (11:22)

    Die TGO nahm das Spiel keinesfalls auf die leichte Schulter und legte eine 6:0-Führung nach 5 Minuten vor und sorgte somit frühzeitig für klare Verhältnisse.
    Alzey fand vor einer stattlichen Zuschauerkulisse zunächst kein Mittel gegen die aufmerksame Deckungsarbeit des Rheinhessenligisten.
    Mitte der 1. Halbzeit schlichen sich der Schlendrian, auch aufgrund einiger personeller Wechsel, im Spiel der TGO ein. Alzey konnte dies zur Ergebniskosmetik nutzen.
    Bereits beim 11:22 zur Pause war die Partie entschieden.

    Nach dem Seitenwechsel versuchte es der TVA mit einer Manndeckung gegen Florian Reichelt, die allerdings keinen Erfolg brachte.
    Im Umschalten von Abwehr auf Angriff überzeugte die TGO, jedoch nicht in der Deckung, dort fehlte es, dass ein ums andere mal, an der Konzentration.
    Der angeschlagene TW Thorsten Heck rückte in der 40. Minute für Hagen Gutland zwischen die Pfosten.
    Am Ende stand ein souveräner Erfolg gegen den HSV Alzey zu buche,der HSV spielt zwar zwei Klassen tiefer, ist dort aber Meisterschaftsfavorit.
    Bei der TGO fehlten mit Kapitän Patrick Bitsch und Manuel Pfaff zwei Leistungsträger. Tobias Aul konnte nach seinem Bänderriss ein gelungenes Comeback feiern.
    Eine starke Leistung boten in Abwehr und Angriff die beiden Außenspieler Julius Liebisch und Lucas Pfaff.

    TGO: Gutland/Heck; May 1, Beckerle 1, Strack 2, Aul 5, Liebisch 11, Kulaszewicz 4, Zellmer 2, Bachmann 3, Kühling, Pfaff 5, Reichelt 10/4, Popple 2.

    Veröffentlicht am 16.10.2012 von Carsten Eckelmann

  • Pflichtsieg im Pokal gegen Ingelheim

    Standesgemäßer Erfolg „Pflichtsieg“ / HSG Worms I  verliert überraschend gegen Verbandsligist Bodenheim II 28:32

    HSC Ingelheim - TG Osthofen 26:44 (9:18)

    Nach dem am Vortag die HSG Worms I gegen den Verbandsligisten TV Bodenheim II überraschend mit 28:32 verloren hat wollte man als TGO, ebenfalls bei einem Verbandsligisten, nicht die gleiche Blöße bieten.
    Von Beginn an wurde der HSC Ingelheim als ernster Gegner wahrgenommen, somit ging man konzentriert ins Spiel und konnte sich über 0:4, 3:5 auf 6:15 abgesetzt. Bis zum 6:15 konnte Frank Herbert den ganzen Kader schon einsetzen.
    Mit einer offensiven Deckungvariante wurde der HSC Ingelheim zu Fehlern gezwungen, wodurch dann zügig von Abwehr auf Angriff umgeschaltet werden konnte. Dennoch wurden selbst im eigenen Aufbauspiel einige Fehler gemacht, was gegen einen Verbandsligist sehr ärgerlich ist und einen noch höheren Zwischenstand verhinderte.
    Zur Pause war die Begegnung beim Stand von 9:18 bereits entschieden.
    In der 1.Halbzeit stand Thorsten Heck im Tor.
     
    Nach der Pause wurde die Schlagzahl im Spiel nach vorne noch etwas erhöht, was sich dann auch umgehend in der Zahl der erzielten Tore niederschlug.
    Allerdings konnten einige Deckungsaufgaben nicht erfüllt werden, was zu zu viele Gegentore des Verbandsligisten führte.
    Frank Herbert „das geht eigentlich nicht“.
    Trotz des klaren Sieges ist nicht alles rund gelaufen.
    Nach der Pause wurde mit 2 festen Blöcken gespielt und Mitte der 2. Halbzeit die kompletten Feldspieler gewechselt.
    Im Tor spielte nach der Pause Hagen Gutland. Manuel Pfaff fehlte berufsbedingt, Tobias Aul verletzungsbedingt, er sollte aber nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.
    Bis auf Eric Popple, der aber defensiv überzeugte, konnten sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen.
    Erfreulich der starke Auftritt von Strack und Bitsch.  
    Torschützen: May 3, Beckerle 3, Strack 8/3, Bitsch 9, Liebisch 4, Kulaszewicz 1, Zellmer 2, Bachmann 2, Kühling 2, Pfaff L. 2, Reichelt 8/2.

    Veröffentlicht am 28.09.2012 von Carsten Eckelmann

  • Den Gast vor der Pause aus der Wonnegauhalle gefegt

    Von Klaus Diehl

    Handball-Rheinhessenliga: TG Osthofen I – HC Gonsenheim I 35:22 (21:7) / Temperamentvolle Partie / Pokalspiel in Ingelheim am Donnerstag

    Die TGO-Herren legten vom Anpfiff weg los wie die Feuerwehr und führten nach zwei Minuten auch bereits mit 3:0. Der Gast aus Gonsenheim wusste gar nicht so recht, wie ihm geschah und von ihrem Vorhaben – wie bereits in der letzten Saison zweimal gegen Osthofen die Oberhand zu behalten – waren sie bis zur Pause einige Lichtjahre entfernt.

    Auch ihre taktischen Maßnahmen, Florian Reichelt in Manndeckung zu nehmen und Christian Kulaszewicz an der kurzen Leine zu halten, erwiesen sich als wenig zweckmäßig. Die Gastgeber präsentierten sich in der heimischen Wonnegauhalle bis an die Halskrause motiviert und ließen mit einer variablen und sattelfesten 6:0-Deckung den Mainzer Vorortlern keine Entfaltungsmöglichkeiten. Dazu stand die TGO-Deckung nahezu bombenfest, wobei Routinier Manu Pfaff noch besonders herausragte.

    Dahinter mit Thorsten Heck vor der Pause ein Keeper zwischen den Pfosten, der nicht nur den ersten Siebenmeter der Gäste abwehren konnte, sondern mit weiteren acht Glanzparaden den HCG-Angreifern zusätzlich den Nerv zog. Es war eine rauschende Ballnacht, mit welch flüssigen, schnellen, variablen und gefährlichen Angriffsaktionen über 5:1, 7:2, 8:3 9:4, 14:4 und 14:7 die TGOler bis zur Pause vor einem begeisterten Publikum auf 21:7 davonziehen konnten. Das war schneller und temperamentvoller Handball bester Güte. Allererste Sahne war das, wobei der neue TGO-Trainer allen Feldspielern Einsatzzeiten zukommen ließ, ohne dass dies dem Spiel einen Abbruch bereitetet hätte. So gab auch Gonsenheim bereits Mitte der ersten 30 Minuten die zwecklose Manndeckung gegen Florian Reichelt auf, weil sich diese Maßnahme absolut als unrentabel erwies.

    Mit sichtlichen Kreislauf-Problemen für Gonsenheim ging es in die Halbzeitpause. Verbunden mit der Hoffnung, dass die TGOler nicht mehr ganz so konzentriert sein und mit ihrem ungeheuren Tempo-Handball weitermachen würden. Der Beginn der zweiten 30 Minuten gab dieser Hoffnung etwas Ausdruck, ohne aber den TGO-Sieg in irgendeiner Art und Weise noch in Gefahr bringen zu können. Einige Fehler im Tempo- und Aufbauspiel und auch die in der Deckung in einigen Phasen fehlende letzte Konsequenz auf TGO-Seite ließen den zweiten Durchgang für den Gast etwas milder ausfallen, doch am Ende stand mit 35:22 ein absolut verdienter und überzeugender TGO-Sieg und mit Hagen Gutland auch ein zweiter Torhüter zwischen den Pfosten, der sein Handwerk bestens versteht.

    Was wird man von den TGO-Herren erst erwarten können, wenn sie die Leistung der ersten 30 Minuten einmal im gesamten Spiel so lange wie möglich bringen können? Nun, das ist Zukunftsmusik und die Saison dauert noch lange. Da wird sich auch zeigen müssen, wie man den Ausfall des wurfgewaltigen Halblinken Marius Stumm auffangen kann, der ein längeres Auslandssemester in Warschau absolviert. Gegen den HC Gonsenheim absolvierte er, zumindest für die nächsten fünf Monate, sein letztes Spiel.

    \"Da darf man gespannt sein, wie wir das auffangen. Zumal auch noch ab Oktober Carl May, der ein Studium in München beginnt, ebenfalls nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Doch jetzt folgt erst einmal am Donnerstag, um 20.30 Uhr die Pokalaufgabe in Ingelheim. Dies ohne Manu Pfaff, der beruflich verhindert ist\", so der TGO-Coach. Nach der Herbstpause folgt das nächste Heimspiel gegen die HSG Worms, ein absoluter Knüller, auf den man sich schon heute freuen darf.

    Für die TGO spielten: Thorsten Heck, Hagen Gutland, Carl May, Benedikt Beckerle, Manu Pfaff, Mathias Zellmer, Benny Kühlung (je 2), Bitsch (1), Liebisch (5), Kulaszewicz (3) , Marius Stumm (4), Florian Reichelt (9/2) und Eric Popple (3).

    Veröffentlicht am 26.09.2012 von Carsten Eckelmann

Datum Uhrzeit Heim Gast Ergebnis
Platz Mannschaft Spiele + ± - Tore D Punkte

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