Die TGO-Damen haben DIE Überraschung geschafft und beim bis dato verlustpunktfreien HBC Bascharage gewonnen Das hätten sich die Spielerinnen nicht träumen lassen, als sie vor Spielbeginn noch witzelte „Für einen Punkt fahren wir doch nicht nach Luxemburg“.
Die Stimmung der TGO-Sieben glich während der Anreise und in der Umkleidekabine eher der eines Sonntagsausflugs als eines Spitzenspiels in der Oberliga. Ohne jeglichen Druck ging die Mannschaft ins Spiel, zeigte dann aber von Anfang an, dass man sich keinesfalls kampflos seinem Schicksal ergeben würde. Zwar war auf Seiten der Gastgeberinnen in der Anfangsphase „jeder Schuss ein Treffer“, doch konnten die Osthofnerinnen immer wieder ausgleichen und gerieten bis zu Stand von 11:10 nie mit mehr als 2 Toren in Rückstand. Einige Unsicherheiten in den letzten Spielminuten der ersten Halbzeit gaben Bascharage dann die Möglichkeit sich bis zur Pause auf 14:10 abzusetzen. Wer glaubte, damit sei der TGO der Zahn gezogen, irrte gewaltig. Schnell schaffte man nach Wiederanpfiff den 14:14 Ausgleich und bekam so langsam aber sicher das Gefühl an diesem Tage ein gleichwertiger Gegner zu sein. Die beiden Haupttorschützen der Gastgeberinnen wurden von der stabilen TGO-Abwehr immer wieder zu schlechten Abschlüssen (und langsam auch zur Verzweiflung) gezwungen, selbst nutzte man im Angriff die sich bietenden Freiräume nun konsequent aus. So hatte die TGO-Sieben sich beim Stand von 19:23 nach ca. 50 Minuten erstmals einen 4 Tore Vorsprung erkämpft. Diesen konnten die Gastgeberinnen zwar nochmals verkleinern, den knappen 24:25 Sieg gaben die TGO-Damen, die das komplette Spiel nur mit einer Auswechselspielerinnen bestritten, aber nicht mehr her. Der Schlusspfiff ging im Jubel der TGO-Damen unter und auch Minuten nach dem Abpfiff konnten die Spielerinnen es immer noch kaum fassen, durch eine perfekte Mannschaftsleistung die individuell teilweise weitaus stärkeren Luxemburgerinnen geschlagen zu haben.
Für die TGO kamen zum Einsatz: Ulla Paeseler, Daniela Keppe (Tor); Ute Paeseler (2), Susanne Paeseler (3), Jolita Klimaviciene (8/1), Jennifer Gräf (3), Laura Urban (4), Julia Benkel (5), Steffi Konrad und Christiane Göhring
Veröffentlicht am 14.04.2008 von Susanne Paeseler
