Am Samstag gastiert mit dem SV Zweibrücken der direkte Tabellennachbar in der Wonnegauhalle. Die Saarpfälzer zählen zu einem der unangenehmsten Gegner in der Liga. Mit Ihrer Abwehr, dem Paradestück der Mannschaft, können sie Ihren Gegner stark unter Druck setzen. Sie decken eine sehr ungewöhnliche 4-1-1 Deckungsformation, die offensiv ausgerichtet ist und aggressiv zu Werke geht. Mit dieser Variante versuchen Sie, den Gegner zu Fehler im Angriff zu zwingen. Das sehr junge Zweibrückener Team, die mit Torben Rixecker zudem einen wurfgewaltigen Rückraumspieler besitzen, spielt einen ausgezeichneten Konterhandball und kommt überwiegend durch schnelle Gegenstöße zum Erfolg. Auch ein Augenmerk auf den wieder genesenen Jan Braunhardt, der am letzten Wochenende 12 Tore beim Sieg gegen den Mitfavoriten aus Rheintal erzielte, sollten die Wonnegauer haben.
Osthofen wird über 60 Minuten volles Tempo gehen müssen, um am Wochenende wieder ins Fahrwasser zu kommen. Nach den letzten beiden vermeidbaren Niederlagen sollte zu Hause ein Sieg her, damit man sich weiterhin eher nach oben orientieren darf.
Torsten Heck und Peter May sind verletzt und werden definitiv nicht dabei sein. Hinter Patrick Bitch, Mathias Zellmer und Lars Heymann steht noch ein Fragezeichen.
Veröffentlicht am 12.02.2009 von Rudolf Strauch
