Einen ungefährdeten 20:6 Sieg konnte die weibliche B-Jugend gleich im ersten Spiel der neuen Runde beim Gegner in Meisenheim einfahren. Die Meisenheimer legten eine 2:0 Führung hin, ehe die TGO-Mädels richtig wussten was los war. Doch dann ging ein Ruck durch die Mannschaft. Der Rückraum um Selina Gröhl, Carina Schrumpf und Victoria Strauch ging jetzt konsequenter zur Sache und mit einigen schön heraus gespielten Angriffsaktionen glich man nicht nur aus, sondern ging mit 4:2 in Führung. Auch arbeitete die Abwehr jetzt wesentlich agiler – besonders Michelle Köhler – eigentlich noch die kleinste – ging jetzt richtig zur Sache und war immer schnell an den Gegenspieler dran, sodaß diese kein richtiges Angriffskonzept mehr starten konnten. Patricia Seelig im Tor hielt mit mehreren Glanzparaden jetzt Ball um Ball, wodurch Victoria Strauch und Selina Gröhl durch schnelles Umschalten sofort die Meisenheimer überlaufen und man einen beruhigenden Vorsprung von 11:5 mit in die Halbzeit nehmen konnte.
Das Trainerteam Rüdiger Thurow und Rudolf Strauch sprachen jetzt nochmals kleine Schwachpunkte an. Diese wurden in der 2. Halbzeit mehr als umgesetzt. Jule Luksch setzte schön Michelle Göbel in Szene, die konsequent das 12:6 erzielte. Zita von Moltke konnte durch ihre Schnelligkeit mehrere Tempogegenstöße der Meisenheimer vereiteln, sodaß diese
anfingen zu resignieren. Durch einen von Carina Schrumpf erzielten 7-Meter ging man mit 13:5 in Führung. Die TGO-Abwehr ließ jetzt fast gar nichts mehr zu, lediglich durch eine 2-Minuten Strafe von Michelle Köhler konnten die Meisenheimer zu ihrem 6. Treffer nutzen. Die TGO-Mädels selbst gingen dann etwas fahrlässig mit Ihren Chancen um (gelle Vicky) , sodaß letztendlich zwar ein völlig verdienter Sieg heraus kam, dieser aber wesentlich hätte höher ausfallen können. Trotzdem war man mit der gezeigten Leistung aller Mädels zufrieden. Man hat jetzt 2 Wochen Zeit bis zum nächsten Spiel um an der Feinabstimmung verschiedener Angriffskonzepte weiter zu arbeiten.
Veröffentlicht am 13.09.2010 von Rudolf Strauch
