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Bericht WZ: TG Osthofen hat Saison noch nicht abgehakt

Handball: TG Osthofen hat Saison noch nicht abgehakt

Von Florian StennerBUDENHEIM - . Die Handballer der TG Osthofen dürfen sich über einen gelungenen Jahresabschluss in der Rheinhessenliga freuen. Mit 41:29 (17:12) siegte Osthofen bei SF Budenheim II deutlich. Von Beginn an wurden die Gäste aus Osthofen dabei ihrer Favoritenrolle gerecht. Mit viel Tempo setzten die TGOler überforderte Gastgeber unter Druck, erzielten Tor um Tor (9:3, 14.). Doch nach einem „konzentrierten Beginn“, wie TGO-Trainer Frank Herbert die Anfangsphase beschrieb, ließen die Osthofener durch fahrlässige Abwehrfehler Budenheim noch einmal in die Partie zurückkommen. Zu allem Überfluss verletzte sich in dieser Phase auch Abwehrspezialist Eric Popple am Knie. Jedoch bügelte der stark aufgelegte Thorsten Heck im Tor den einen oder anderen Fehler seiner Vorderleute durch spektakuläre Paraden aus. Somit konnte Budenheim die Osthofener Probleme nicht bestrafen, sodass die TGO mit einer komfortablen 17:12-Führung in die Pause ging.

In Halbzeit zwei machten die Gäste dann früh alles klar. Dank einer konzentrierten Angriffsleistung zog die Sieben von Trainer Frank Herbert schnell davon. Besonders in den Fokus spielte sich der immer stärker werdende Florian Reichelt (14), der seine schwere Verletzung überstanden zu haben scheint. Er traf aus nahezu jeder Position und aus jeder Lage das Tor der Gastgeber. Obwohl die TGO gleich drei Siebenmeter vergab, war das Endergebnis dennoch deutlich: 41:29.

Herbert freute sich über die Leistungssteigerung seiner Mannschaft in den vergangenen Wochen und zog ein kleines Zwischenfazit vor der Winterpause: „Trotz der acht Verlustpunkte hat die Mannschaft zuletzt ein klares Zeichen gesetzt, dass die Runde noch nicht gelaufen ist, zumal alle Spitzenmannschaften noch in Osthofen spielen müssen. Dem verpatzten Start mit den Niederlagen in Bingen und Bodenheim, als wir bis auf Klimavicius ohne unsere etatmäßige Rückraumbesetzung antreten mussten, laufen wir weiter hinterher.“

Veröffentlicht am 18.12.2013 von Carsten Eckelmann

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