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Handball: TG Osthofen gewinnt Heimspiel gegen Büdesheim

OSTHOFEN - Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Das dachten sich am Wochenende wohl auch die Handballer der TG Osthofen. Denn die TGOler knackten im Rheinhessenliga-Duell mit Grün-Weiß Büdesheim zum dritten Mal in Folge die 40-Tore-Marke auf den Punkt genau. 40:33 (19:17) lautete der Endstand nach 60 umkämpften Spielminuten in der Wonnegauhalle.

In der Trainingswoche hatte Osthofens Trainer Frank Herbert noch vor dem Tabellenachten gewarnt. Er sollte mit seiner Einschätzung richtig liegen, wie vom Anpfiff weg deutlich wurde. Eigentlich wollte die Herbert-Sieben nämlich aus einer offensiv agierenden 3:2:1-Deckung heraus den Gegner zu Fehlern und Ungenauigkeiten im Aufbauspiel zwingen. Dieses Vorhaben funktionierte allerdings nur bedingt. Zwar war für den Büdesheimer Angriff im Zentrum kaum ein Durchkommen, jedoch verlagerten die Gäste ihr Angriffsspiel geschickt. Immer wieder liefen Büdesheimer Außenspieler an den Kreis ein oder ein Rückraumspieler brachte sich als zweiter Kreisläufer in Position. Mit diesen variablen Angriffen kamen die Gastgeber nicht zurecht und mussten ein Gegentor nach dem anderen hinnehmen. „In der Abwehr sind uns zu viele individuelle Fehler unterlaufen“, bemängelte Frank Herbert. Zufrieden war der Coach wiederum mit der Offensivleistung seiner Truppe. Weil auch die TGO Tor um Tor markierte, gingen die Teams mit einem 19:17 in die Kabine.

Aufgrund des knappen Spielstandes sah sich Herbert in der Pause gezwungen, die Defensive umzustellen. Aus einer offensiven 3:2:1 wurde daher eine defensive 6:0-Deckung. Mit dieser Umstellung hatten die Gäste anfangs große Probleme, da das Reißen von Lücken sich nun schwieriger gestaltete. Die Ballverluste von Grün-Weiß häuften sich also, während die erfolgreichen Tempogegenstöße der Osthofener sich mehrten. Bis zur 45. Spielminute gelang es den Handballern aus dem Wonnegau, sich einen Acht-Tore-Vorsprung zu erspielen (30:22). Ungeachtet des deutlichen Rückstandes gab sich Büdesheim jedoch nie auf. Weil aber Osthofens Spielmacher Leo Vuletic (4) seine Nebenleute immer wieder gekonnt in Szene setzte, ließen die TGOler bis zum Schluss nichts mehr anbrennen. 40:33 der Endstand.

Frank Herbert und seinen Spielern sah man die Erleichterung nach Abpfiff deutlich an. Der Trainer resümierte: „Man muss Büdesheim Respekt zollen. Sie waren ein richtig unangenehmer Gegner. Ohne Pfaff und Italo sind doch einige Lücken in der Abwehr deutlich geworden.“

TG Osthofen: Heck, Seelig, Eusterholz (6), Gasz, Aul (1), Strack (7), Sturm, Kulaszewicz (4), Zellmer (3), Kühling, Vuletic (4), Reichelt (7), Popple (1), Klimavicius (7).

Veröffentlicht am 26.11.2014 von Carsten Eckelmann

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