TG Osthofen Handball e.V. – Tradition mit Zukunft

Herren 1 - Regionalliga

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Mannschaft

Mannschaftsfoto Herren 1

Hinten von links:

Thorsten Heck (Betreuer), Felix Landgraf, Simon Keller, Joshua Brahm, Moritz Emrich, Luca Steinführer, Leon Deibert, Aleš Muhovec, Christian Heth (Torwart-Trainer)

Mitte von links:

Mirko Höfler (Trainer), Dymal Kernaja, Theo Schönmehl, Paul Bonin, Oscar Zaguhn, Christian Zapf, Niklas Schwarz, Matthias Obenauer (Co-Trainer)

Vorne von links:

Esteban Wolf, Tobias Aul, Felix Gantner, Noah Wetzstein, Rouven Hahn, Silas Höfler, Philipp Kern

Fehlend:

Maurice Meitzler, Jan Scherer, Marco Miess, Max Emde, Alex Kleine (Physio), Dr. Carl Priester-Lasch (Mannschaftsarzt)

Kader

  • 4 Niklas Schwarz Jg. 2000, im Verein seit 2024zuvor HSG Worms
  • 5 Leon Deibert Jg. 2004, im Verein seit 2012zuvor TG Osthofen
  • 7 Dymal Kernaja Jg. 1995, im Verein seit 2025zuvor TSG Haßloch
  • 9 Luca Steinführer Jg. 1997, im Verein seit 2023zuvor TuS Dansenberg
  • 10 Tobias Aul Jg. 1985, im Verein seit 2010zuvor TV Nierstein
  • 11 Aleš Muhovec Jg. 1987, im Verein seit 2023zuvor HSG Worms
  • 13 Philipp Kern Jg. 1994, im Verein seit 2019zuvor HSV Alzey
  • 14 Silas Höfler Jg. 1999, im Verein seit 2008zuvor TG Osthofen
  • 15 Paul Bonin Jg. 2005, im Verein seit 2025zuvor TV Nieder-Olm
  • 17 Felix Landgraf Jg. 2002, im Verein seit 2009zuvor TG Osthofen
  • 22 Esteban Wolf Jg. 2005, im Verein seit 2025zuvor TV Nieder-Olm
  • 23 Jan Scherer RL Jg. 1997, im Verein seit 2003zuvor TG Osthofen
  • 24 Max Emde RA Jg. 1999, im Verein seit 2015zuvor HSV Alzey
  • 25 Joshua Brahm RR Jg. 1997, im Verein seit 2019zuvor TSG Friesenheim
  • 28 Oscar Zaguhn RL Jg. 2003, im Verein seit 2010zuvor TG Osthofen
  • 30 Simon Keller Kreis Jg. 1993, im Verein seit 2024zuvor HSG Worms
  • 33 Rouven Hahn Tor Jg. 1989, im Verein seit 2024zuvor HSG Eckbachtal
  • 67 Maurice Meitzler Mitte Jg. 1995, im Verein seit 2016zuvor HSV Alzey
  • 76 Noah Wetzstein Tor Jg. 2005, im Verein seit 2025zuvor SG Saulheim
  • 99 Felix Gantner Tor Jg. 2002, im Verein seit 2010zuvor TG Osthofen
  • 100 Mirko Höfler Trainer Jg. 1972, im Verein seit 1980zuvor TG Osthofen
  • 101 Matthias Obenauer Co-Trainer Jg. 1969zuvor TG Osthofen
  • 102 Christian Heth Jg. 1972, im Verein seit 1992zuvor TG Osthofen
  • 103 Thorsten Heck Betreuer Jg. 1979zuvor TG Osthofen
  • 104 Alex Kleine Physiotherapeut Jg. 1990

Aktuelles

  • Danke an das Team

    Das Team und seine Treuen Fans – die rote Wand. Foto: Felix Diehl
    Das Team und seine Treuen Fans – die rote Wand. Foto: Felix Diehl

    TGO-Herren steigen in die Regionalliga auf / Perfekter Abschluss vom Trainer

    Von Marcus Diehl › Am vorletzten Spieltag in der Oberliga Rheinhessen-Pfalz wurden vor vier Wochen einige Spieler und der scheidende Trainer Mirco Höfler verabschiedet. Zu diesem Zeitpunkt war nur zu hoffen, dass kurze Zeit später die Spielzeit noch vergoldet werden kann. Die Mannschaft hat die sich bietende Chance angenommen und mehr als performt. Zum richtigen Zeitpunkt waren sie dieses Mal topfit und mental dazu bereit. Die Spannung im Relegationsspiel konnte mit in die Aufstiegsrunde genommen werden.

    Der Coach: „Das Entscheidungsspiel hat uns gutgetan. Es hat uns noch einmal auf ein anderes Level gehoben. Die Jungs haben noch einen weiteren Schalter umgelegt.“ Vor allem in Nieder-Olm haben sie ihr Meisterstück abgeliefert. Beim Rivalen und in einem Hexenkessel hatten sie die Nerven im Griff und haben eine Glamourleistung abgeliefert – mit einem Zuschauerrückhalt, der nicht in jeder Halle vorkommt.

    Die Rote Wand stand beispiellos hinter ihrem Team. Beim unbedeutenden dritten Spiel gegen die HSG Wittlich war es ebenso der Fall, auch wenn das Resultat keine Rolle mehr spielte. Das Team wollte den Fans und vor allem seinem Aufstiegstrainer Mirco Höfler einen glanzvollen Abschied bereiten. In einigen Szenen fehlte sicherlich die letzte Anspannung – letztendlich wurde ein klarer und nie gefährdeter 33:29 (14:14) Heimsieg gefeiert. Trainer Mirko Höfler: „Es war eine Gratwanderung. Jeder sollte im Kader seine Spielanteile bekommen. Es war aber auch der Wunsch der Mannschaft, dieses Spiel nicht zu verlieren.“

    Großes Urgestein
    Der scheidende Coach Mirco Höfler wird sicherlich als einer der Großen im Verein in die Geschichte eingehen. Er ist ein echtes TGO?Urgestein. Sein ganzes Handballleben verbrachte er bisher bei der TG Osthofen. Viele Jahre als Spieler, als Jugendtrainer, als Co-Trainer und letztendlich seit Dezember 2019 als Cheftrainer. Seine alten Weggefährten beschreiben ihn, als einen akribischen Arbeiter. Ob es für die Trainingseinheiten galt, für die Spielvorbereitung und Videoanalysen – er war immer bestens vorbereitet.

    Was er sich vorgenommen hat, wurde auch durchgezogen. Er war immer offen für neue Ideen, was für die Gestaltung der Trainingseinheiten gilt. Dem Zufall wurde nichts überlassen. Dazu ist er bestens vernetzt. Als Mensch und als Trainer hat er eine lange Zündschnur, wenn diese aber gerissen ist, konnte er auch den Hammer herausholen. Eine Anekdote aus seiner aktiven Zeit, unterstützt diese These. Es spricht auch für sein Naturell, die letzte Partie nicht zur Partymeile ausarten zu lassen. Beim Stand von 12:12 zog er die Auszeit, um mit einigen Worten das Team neu einzustellen.

    Ganze Halle feiert
    Nach dem Schlusspfiff war natürlich die Party freigegeben. Die Halle feierte mit Sprechchören ihren Coach. Er wurde aufgefordert, einige Worte zu sagen. So bescheiden wie er ist und mit viel Emotionen behaftet: „Danke an das Team.“ Nach Jahrzehnten in der Halle, wird er und seine Familie, ein neues Kapitel aufschlagen. Jetzt gilt es erst einmal, die handballlose Zeit auszukosten. Wer weiß, was die Zukunft für Mirko Höfler bringt. Ob die Hände noch einmal jucken, etwas Neues auszuprobieren. Auf jeden Fall wird er ewig ein TGO-Macher bleiben.

    https://nibelungen-kurier.de/danke-an-das-team

    Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 18.05.2026

    Veröffentlicht am 19.05.2026 von Mirko Höfler – Einzelseite

  • Der erste Schritt ist gemacht

    Das erste Tor für die TGO erzielte Philipp Kern nach etwas mehr als zwei Minuten. Archivfoto: Felix Diehl
    Das erste Tor für die TGO erzielte Philipp Kern nach etwas mehr als zwei Minuten. Archivfoto: Felix Diehl

    Herren der TGO starten mit Auswärtssieg gegen HF Untere Saar / Am Donnerstag könnte bereits der Aufstieg gesichert werden

    Von Marcus Diehl › Nur noch zwei Schritte ist die TG Osthofen vom Aufstieg in die Regionalliga entfernt! Der erste Schritt ist bereits gemacht und die Auswärtshürde bei den HF Untere Saar wurde am Samstag mit 32:31 (18:13) erfolgreich bestritten.

    „So kann man es nennen – erreicht haben wir damit aber noch nichts“, sreümierte Coach Mirko Höfler. In Merzig entwickelte sich ein harter Kampf. Nach einem 2:4-Rückstand machten die Herren zum 10:6 den ersten großen Schritt. Vor allem über den Kreis konnten sie schalten, wie sie wollten.

    Tim Kratz als wichtiger Faktor
    Sieben seiner acht Tore, erzielte Tim Kratz in der ersten Halbzeit. Wegen einer schweren Schulterverletzung aus der letzten Saison wollte Tim seine Laufbahn eigentlich in der Reserve weiterführen. Im Lauf der jetzigen Spielzeit sollte er nur in der Abwehrkette aushelfen. Eins ums andere kamen hinzu und jetzt ist er auch in der Offensive eine wertvolle Waffe im TGO-Spiel geworden. Schon in den letzten Partien hat er sich zu einem wichtigen Faktor entwickelt.

    Zur Pause führten die TGO komfortabel mit fünf Toren. Mirko Höfler: „Die erste Hälfte haben wir sehr gut gespielt, in der zweiten haben wir uns schwergetan.“ Die Gastgeber stellten in ihrem Spiel die Rädchen neu ein. Mit den Umstellungen hatte die TGO ihre Probleme. Dass es am Ende wieder eng wurde, hat sie sich teilweise selbst zuzuschreiben. Freie Wurfchancen wurden leichtsinnig vergeben und zum Leidwesen des Trainers zu oft das Risiko gesucht. Besser wäre gewesen, Geduld zu beweisen und den Gegner mit einfachem Handball auszuspielen.

    Vorsprung verteidigt
    Fünf Minuten vor dem Ende stand es 28:28-Unentschieden. In der letzten Spielminute wurde mit einem Mann weniger auf der Platte der zwischenzeitliche Vorsprung verteidigt. Die beiden Youngster Paul Bonin und Esteban Wolf waren zusammen mit Tim die besten Torschützen. Die Drei allein haben 21 Male getroffen.

    Am Donnerstag kommt es in Nieder-Olm um 16 Uhr, zum Rheinhessenderby, einem Spiel mit viel Brisanz. Beide Trainer kennen ihren Gegner bestens. Die Gastgeber konnten ebenfalls die erste Partie erfolgreich bestreiten. In der Saison konnte jeder eine Partie für sich entscheiden und zwar jedesmal auswärts. Ein gutes Omen für die TGO.

    Bei einem guten Verlauf, Untere Saar müsste gegen Wittlich gewinnen, wäre bei einem eigenen Erfolg der Aufstieg schon unter Dach und Fach. Bei einer Niederlage wäre trotzdem noch alles möglich. Denn am kommenden Samstag um 19 Uhr kann es in der Wonnegauhalle gegen die HSG Wittlich zum absoluten Showdown kommen.

    Die Fans werden ihr Team nach vorne feuern. Die Parole – Alle in Rot – war in Merzig schon bemerkenswert aufgegangen. Auf die Fans kann sich das Team auf jeden Fall verlassen

    https://nibelungen-kurier.de/der-erste-schritt-ist-gemacht-2

    Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 11.05.2026

    Veröffentlicht am 11.05.2026 von Mirko Höfler – Einzelseite

  • „Superlative“ prägte die zweite Spielhälfte

    In der zweiten Hälfte war Esteban Wolf nicht zu stoppen. Durch seine Schnelligkeit sehen seine Tore immer spektakulär aus. In der entscheidenden Phase der Partie traf er sechs Mal in den Kasten. Archivfoto: Felix Diehl
    In der zweiten Hälfte war Esteban Wolf nicht zu stoppen. Durch seine Schnelligkeit sehen seine Tore immer spektakulär aus. In der entscheidenden Phase der Partie traf er sechs Mal in den Kasten. Archivfoto: Felix Diehl

    TG Osthofen steht nach 30:22-Erfolg gegen HLZ Friesenheim-Hochdorf III in der Aufstiegsrunde / Im Saarland geht es am 9. Mai los

    Von Marcus Diehl › Die Herren der TG Osthofen haben jetzt doch noch die Aufstiegsrunde in die Regionalliga erreicht! Im Entscheidungsspiel gegen das Handball-Leistungszentrum (HLZ) Friesenheim-Hochdorf III, erzielten sie am Donnerstag einen 30:22 (10:13)-Erfolg. Eine Partie, deren Verlauf nicht unterschiedlicher hätte sein können. Das Osthofener Team brachte nicht nur ihren Trainer in Erstaunen, sondern auch den zahlreichen mitgereisten Fans, die alle in Rot erschienen waren.

    Die erste Hälfte war fast zu vergessen. „Zu viele Fehler“ urteilte Trainer Mirko Höfler. Nur Torhüter Rouven Han war es zu verdanken, dass der Rückstand bei drei Toren geblieben ist. Was die Mannschaft nach der Pause geliefert hat, kann mit „Superlative“ benannt werden. Mirko Höfler freute sich: „Wir haben nichts umgestellt, lediglich mit ruhigen Worten auf die Mannschaft eingewirkt. Wir wissen ja, was sie kann.“

    Offensive schwächelte
    Bis zur 38. Minute, beim Stand von 16:12, änderte sich nicht viel. Die Offensive schwächelte weiterhin. Dazu wurden zwei Siebenmeter vergeben. Es zeichnete sich aber schon ab, dass die Abwehrreihe einen größeren Zugriff bekam. Der Mittelblock mit Ales Muhovec und Tim Kratz wurde zur Festung und im Tor war Rouven Hahn fast nicht mehr zu überwinden.

    Dem HLZ wurde der Stecker gezogen, die Mannschaft war mit ihrem Latein am Ende. Die Angriffsmechanik der TGO kam ins Rollen. Aus einem 16:18-Rückstand wurde eine 21:18 Führung. Mit den schnellen 6 Toren von Esteban Wolf und der Dynamik eines Paul Bonin mit elf Toren hatte der Gegner keine Mittel mehr. Jetzt aber die beiden Youngsters besonders hervorzuheben, würde dem restlichen Kader nicht gerecht werden. Ein Jeder hatte seinen Anteil in der Partie. Ob in der Defensive oder in der Offensive – sekündlich wuchs das Selbstvertrauen. Der Glaube kam im Laufe der zweiten Hälfte zurück. Die TGO hatte nichts mehr zu verlieren.

    In einen Rausch gespielt
    Spätestens nach dem „Gamechanger“, als die TGO in Unterzahl zwei Tore erzielten konnten und es damit 18:18 stand. Sie spielte sich innerhalb kurzer Zeit in einen Rausch. Alles, was vorher so schwerfällig wirkte, zeigte sich jetzt spielend leicht. Für den scheidenden Coach war es die stärkste Halbzeit der ganzen Saison und das zur richtigen Zeit. Das Team möchte einfach die Ära Mirko Höfle weiterwirken lassen.

    Jetzt kommen noch drei Spiele in der Aufstiegsrunde dazu. Am Samstag, dem 9. Mai, geht es um 18 Uhr zu den HF Untere Saar nach Merzig. An Christi Himmelfahrt um 16 Uhr geht die Reise zum Rheinhessenderby nach Nieder-Olm. Das einzige Heimspiel soll zwei Tage später am Samstag gegen die HSG Wittlich folgen. Dem Rheinradeln am Sonntag soll so ausgewichen werden. Die Uhrzeit ist noch offen.

    https://nibelungen-kurier.de/superlative-praegte-die-zweite-spielhaelfte

    Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 02.05.2026

    Veröffentlicht am 03.05.2026 von Mirko Höfler – Einzelseite

  • Unverhofft kommt selten

    Vor dem Spiel verabschiedete der 1. Vorsitzende, Helmut Graf von Moltke (links) und Ressortleiter Herren, Frank Zimmermann (3. von links): Jan Scherer, Trainer Mirko Höfler, Joshua Brahm, Tobias Aul, Dymal Kernaja, Noah Wetzstein und Simon Keller. Foto: T
    Vor dem Spiel verabschiedete der 1. Vorsitzende, Helmut Graf von Moltke (links) und Ressortleiter Herren, Frank Zimmermann (3. von links): Jan Scherer, Trainer Mirko Höfler, Joshua Brahm, Tobias Aul, Dymal Kernaja, Noah Wetzstein und Simon Keller. Foto: T

    Letztes Saisonspiel gegen TSG Mainz-Bretzenheim mit 32:31?Sieg / Entscheidungsspiel um den 2. Platz am Donnerstag um 20 Uhr

    Von Marcus Diehl › Im Sport ist Aufgeben keine Lösung. Wenn es nur eine Winzigkeit an Hoffnung gibt, sollte daran geglaubt werden. Eigentlich wäre die Saison für die Herren der TG Osthofen schon zu Ende. Doch Kontrahent HLZ Friesenheim/Hochdorf III leistete sich am Samstag einen Ausrutscher. Trainer Mirko Höfler: „Ich hatte die Hoffnung nie aufgegeben.“ Schnell machte am Sonntag die Runde, dass ein Entscheidungsspiel für den zweiten Relegationsplatz herhalten muss. Wenn direkter Vergleich oder Tordifferenz keine Entscheidung bringen, muss ein drittes Spiel her. Der Verband plädierte für ein Hin- und Rückspiel. Doch beide Vereine waren sich einig, dass es aus sportlichen Gründen, wie auch aus organisatorischen, ein Spiel auf neutralem Hallenboden die Entscheidung bringen muss. Am Donnerstag, dem 30. April, um 20 Uhr, wird in Mundenheim das Entscheidungsspiel angepfiffen. „Mit Blick auf die beiden Spiele der Saison kann es ein langer Abend werden. Wir müssen uns darauf einstellen“, sprach Mirko Höfler. Beide Partien endeten mit einem Unentschieden. Beide Male war wenige Sekunden vor Abpfiff der Ausgleich gefallen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass eine Verlängerung oder sogar ein 7?m?Schießen den Sieger ermittelt. Auch wenn am Sonntag vor dem Spiel gegen Bretzenheim sechs Spieler und der Coach verabschiedet wurden. Alle sind heiß darauf, an den Aufstiegsspielen teilzunehmen. Die Sehnsucht ist groß, mit der TGO endlich wieder Regionalliga zu spielen.

    „Alles heraushauen“
    Das letzte Saisonspiel wurde gegen die TSG Mainz-Bretzenheim knapp mit 32:31 (15:11) gewonnen. Nur mit den letzten Minuten war der Coach nicht ganz einverstanden. Mirko Höfler: „Mit dem plötzlichen Druck, die Chance nicht zu vergeigen, sind die Jungs gut umgegangen. Eigentlich haben sie auch ein gutes Spiel abgeliefert.“
    Nach jetzigem Stand kann er in Mundenheim auf den vollständigen Kader bauen. Sie werden alles heraushauen, um dann in drei weiteren Aufstiegsspielen am großen Wurf zu basteln.

    https://nibelungen-kurier.de/unverhofft-kommt-selten

    Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 23.04.2026

    Veröffentlicht am 03.05.2026 von Mirko Höfler – Einzelseite

  • Wenige Prozente Hoffnung

    Er konnte schalten und walten wie er wollte. Aufzuhalten war Paul Bonin in keiner Phase. Am Ende traf er elf Mal ins gegnerische Tor. Archivfoto: Felix Diehl
    Er konnte schalten und walten wie er wollte. Aufzuhalten war Paul Bonin in keiner Phase. Am Ende traf er elf Mal ins gegnerische Tor. Archivfoto: Felix Diehl

    Osthofen erreicht Kantersieg / Sonntag letzter Spieltag

    Von Marcus Diehl › Am kommenden Wochenende endet die Saison in der Handball-Oberliga der Herren. Mit einem guten Ende für die TG Osthofen oder mit einem undankbaren dritten Tabellenplatz. In der eigenen Hand haben sie es nicht mehr. Die HLZ Friesenheim/Hochdorf III gaben sich bis jetzt keine Blöße.

    Wenn am Sonntag um 18 Uhr das letzte Spiel gegen die TSG Mainz-Bretzenheim in der Wonnegauhalle ansteht, wird feststehen, wohin die Reise geht. Denn der Tabellenzweite wird am Samstag schon sein letztes Spiel in Gonsenheim bestreiten. Egal was kommen wird, der Verein wird eine Abschlussfeier organisieren. Der Vorstand und die Herren III werden am Grill stehen und sich für die großartige Unterstützung der zahlreichen Fans in dieser Saison bedanken. Etwas Wehmut wird vielleicht schon vor dem Anpfiff aufkommen. Ein großes Abschiedsszenario steht auf dem Plan. Sechs Spieler und das Trainerduo Mirco Höfler und Matthias Obenauer, stehen in der nächsten Saison nicht mehr zur Verfügung.

    „Tag der offenen Tür“
    Beim Auswärtssieg am Wochenende war bei beiden Teams „Tag der offenen Tür“. Die TGO gewann beim HC Gonsenheim mit 46:38 (24:16). Trainer Mirco Höfler: „Beide hatten keine Lust auf Abwehrarbeit.“ Auf Seiten der TGO war es aber keinesfalls eine taktische Vorgabe. „Von mir aus war es nicht gewollt und ich war nicht gerade amüsiert darüber. Unsere Torhüter haben mir leidgetan“, sprach der Coach. Groß verärgert war er letztendlich aber nicht. Denn der Erfolg war in keiner Phase gefährdet – die Offensivabteilung machte einen sehr guten Job. Ohne Probleme konnten die bisher verletzten Silas Höfler, Joshua Brahm und Philipp Kern wieder in das Team integriert werden und jeder im Kader bekam genügend Einsatzzeiten.

    Was das Thema Relegation betrifft, hat Mirco Höfler nur noch wenige Prozente Hoffnung – zu stabil erledigt das HLZ seine Aufgaben. Aber wie heißt es immer so schön – abgerechnet wird am Schluss. Auf jeden Fall wird die Mannschaft versuchen, den Fans am Sonntag einen Leckerbissen zu präsentieren. Das sind sie sich, dem scheidenden Trainer und auch den Fans schuldig. Gegen den Mainzer Rivalen gibt es immer interessante und spannende Spiele.

    https://nibelungen-kurier.de/wenige-prozente-hoffnung

    Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 13.04.2026

    Veröffentlicht am 13.04.2026 von Mirko Höfler – Einzelseite

  • Noch ist nichts verloren

    Über die linke Außenposition traf Niklas Schwarz dreimal in den Kasten. Foto: Felix Diehl
    Über die linke Außenposition traf Niklas Schwarz dreimal in den Kasten. Foto: Felix Diehl

    Herren der TGO siegen gegen MSG Kaiserslautern/Dansenberg mit 32:19 / Pause über Ostern

    Von Marcus Diehl › Die kurze Pause über Ostern kommt den Herren der TG Osthofen gerade recht. Beim 32:29 (17:18) gegen die MSG Kaiserslautern/Dansenberg wurde zwar der nächste Heimsieg eingefahren, aber von Souveränität kann nicht gesprochen werden. Trainer Mirko Höfler: „Wir lassen zu schnell im Spiel die Zügel schleifen. Es fehlt die Souveränität und ich würde mir wünschen, dass wir wieder dahin kommen, unser Spiel die komplette Spielzeit durchzuziehen.“ Vor allem in der ersten Hälfte lagen sie mehrmals mit drei Toren in Front, jedes Mal gaben sie es wieder aus der Hand. Sie waren vor allem in der Abwehr zu passiv – der letzte energische Zugriff fehlte. „Dazu kam auch noch, dass die Gäste im Angriff es sehr gut gemacht haben. Mit ihrem Mittelmann hatten wir unsere Probleme“, sagte der Coach. Aus einem 14:11 nach zwanzig Minuten wurde bis zum Pausenpfiff ein 17:18-Rückstand.

    Energischer in der Defensive
    In der zweiten Hälfte musste die TGO lange einem Rückstand hinterherlaufen. Zehn Minuten vor dem Ende lagen sie mit einem Tor im Rückstand – 27:28. Der Coach kann sich auf sein Team verlassen – wenn es nötig ist, sind sie auf der Platte da. Jetzt agierten sie wie in der Vorwoche viel energischer in der Defensive. Auf einmal war der Zugriff vorhanden – als wäre ein Knopf gedrückt worden. Nur noch ein Gegentor wurde zugelassen und das war gleichzeitig der letzte Treffer der Partie.
    Nach der kommenden Pause wird das Lazarett hoffentlich wieder kleiner werden. Maurice Meitzler wird erst in der neuen Runde wieder eingreifen können. Auf jeden Fall wird der erkrankte Jan Scherer dabei sein. Bei Silas Höfler, Philipp Kern und Rouven Hahn besteht die Möglichkeit. Ein kleines Lob hatte Mirko Höfler für seinen Torhüter Julian Benkner parat. Aus der zweiten Mannschaft musste er kurzfristig für den verletzten Stammtorhüter Rouven Hahn einspringen und hat in der zweiten Hälfte seine Sache sehr gut gemacht. Die Chance sinkt immer weiter, doch noch die Relegation zu erreichen. Mit Blick auf das Restprogramm der beteiligten Teams ist es schwer, daran zu glauben. Aber gerade gegen die Teams im unteren Tabellenbild könnte es bei leichtsinnigem Spiel ein böses Ende geben. Darauf müssen die Herren der TGO weiterhin hoffen. Sie müssen ihre Aufgaben erledigen und dann sehen, was am Ende dabei herauskommt.

    https://nibelungen-kurier.de/noch-ist-nichts-verloren

    Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 25.03.2026

    Veröffentlicht am 27.03.2026 von Mirko Höfler – Einzelseite

  • TGO quält sich zum Erfolg

    Nach seiner Reaktivierung kommt TGO-Urgestein Tim Kratz immer besser in Fahrt. In der Abwehr wie im Angriff setzt er seine Akzente und mit sechs Treffer sogar sehr erfolgreich. Archivfoto: Felix Diehl
    Nach seiner Reaktivierung kommt TGO-Urgestein Tim Kratz immer besser in Fahrt. In der Abwehr wie im Angriff setzt er seine Akzente und mit sechs Treffer sogar sehr erfolgreich. Archivfoto: Felix Diehl

    Keine Veränderung an der Tabellenspitze / Am Sonntag vorletztes Heimspiel

    Von Marcus Diehl › Gut angefangen – schnell aufgehört. Das waren die Worte von Trainer Mirko Höfler zum Resümee der Partie. Die Herren der TG Osthofen haben sich das Leben beim Tabellenletzten HSG Landau-Land selber schwer gemacht. Sie holten zwar beim 29:32 (17:17) Auswärtssieg die nächsten drei Punkte – Souveränität sieht aber anders aus.

    Beim Stand von 7:13 zeigte eigentlich alles für die TGO. Bis dahin ein guter Auftritt der Herren. Trainer Mirko Höfler: „Landau darf man zu Hause nicht in das Spiel hineinkommen lassen. Wenn sie Lunte lecken und ins Rollen kommen, können sie einem schwer tun.“ Genau dies hat sein Team nach der klaren Führung gemacht. Einige unkonzentrierte und unnötige Abschlüsse und durch schnelle Gegenzüge, verringerte sich der Vorsprung. Bis zur Pause war der Gleichstand erreicht.

    Schützenhilfe erhofft
    In der zweiten Hälfte brachte ein drei Tore Vorsprung keine Sicherheit, wieder wurde der Gleichstand kassiert. Acht Minute vor dem Ende lagen die Gastgeber sogar in Führung. Gerade in der bedrohlichen Phase ging aber der Ruck durch das Team. Bis zum Ende der Partie wurde nur noch ein Gegentreffer kassiert und das war noch ein Siebenmeter. Am Ende ein Sieg, in der sich das Team zum Erfolg quälen musste. Noch glaubt das Team an das kleine Wunder, auf die beiden ersten Plätze zu klettern. Es ist aber schwer, die Konzentration aufrechtzuhalten, wenn sich die beiden Kontrahenten keine Blöße geben. „Dazu kommt noch die Unzufriedenheit, wie gegen Landau, nicht dauerhaft die Dominanz aufrechthalten zu können,“ sprach der Coach.

    Nächstes Spiel
    Drei Spiele stehen noch auf dem Plan. Davon sind zwei Zuhause. Am Sonntag kommt die MSG Kaiserslautern/Dansenberg um 18 Uhr in die Wonnegauhalle.

    https://nibelungen-kurier.de/tgo-quaelt-sich-zum-erfolg

    Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 16.03.2026

    Veröffentlicht am 16.03.2026 von Mirko Höfler – Einzelseite

  • Herren hoffen weiterhin

    Nach seiner langen Verletzungspause kommt Jan Scherer immer besser in seine gewohnte Form hinein. Das belegen seine zehn Tore beim klaren Heimerfolg. Foto: Felix Dieh
    Nach seiner langen Verletzungspause kommt Jan Scherer immer besser in seine gewohnte Form hinein. Das belegen seine zehn Tore beim klaren Heimerfolg. Foto: Felix Dieh

    TG Osthofen hält den Druck auf die führenden Teams hoch

    Von Marcus Diehl › Die Herren der TG Osthofen haben ihre Hausaufgabe mit Bravour erledigt. Im Duell Dritter gegen den Vierten MSG Iggelheim/Meckenheim war die Partie eine einseitige Sache. Schon früh war eigentlich klar, wenn die TGO das heute so durchziehen, dass sie am Ende auch als Sieger vom Feld gehen werden. Das Ergebnis von 28:20 (13:9) war sogar noch etwas schmeichelhaft für die Gäste.

    TGO-Trainer Mirko Höfler: „Wir waren um einiges besser als bei der Niederlage in der letzten Woche. Die Einstellung stimmte und mein Team hat ein anderes Gesicht gezeigt.“ Vor allem Rückraum-Ass Jan Scherer war glänzend aufgelegt. Nach knapp vier Minuten Spielzeit hatte er den Gästen schon drei Würfe in den Kasten gesetzt. Nach dem Schlusspfiff war Jan mit zehn Toren sicherster Torschütze. „Jan hat Verantwortung übernommen. Nicht nur im Angriff, sondern auch in der Abwehr“, so der Coach. Nach seiner Handverletzung ist er die ganze Hinrunde ausgefallen und kommt jetzt immer stärker an sein Leistungshoch heran.

    Glänzende Deckung
    Das zweite Lob vom Trainer erhielt der komplette Deckungsverbund zusammen mit den Torhütern. Die Umstellung zur 6:0-Deckung zeigte Wirkung. Durch die Ausfälle von Luca Steinführer und Silas Höfler musste die Abwehr neuformiert werden. Nach einer Sieben-Tore-Führung wurden einige Gelegenheiten leichtsinnig vergeben, sodass die Gäste etwas verkürzen konnten.

    Mirko Höfler: „In der Pause haben wir den Jungs mit auf den Weg gegeben, die Ruhe zu bewahren, klare Abschlüsse zu suchen und kein Risiko einzugehen.“ Diesmal haben sie gut zugehört und die Vorgaben erfüllt. Schnell wurde über 17:9 ein 22:12-Vorsprung. Der Erfolg wackelte in keiner Phase der Partie.

    Nächstes Spiel
    Mit dem Sieg stehen sie momentan auf dem zweiten Tabellenplatz. HLZ Friesenheim/Hochdorf steht einen Punkt dahinter, mit einem Spiel weniger. Die TGO muss auf einen Ausrutscher hoffen. Sie haben es nicht in der eigenen Hand, doch Hoffnung ist vorhanden. Noch stehen vier Spieltage auf dem Programm. Eine weitere Schwächephase dürfen sie sich nicht erlauben. Vor allem nicht am Sonntag, wenn sie um 18 Uhr beim Tabellenletzten HSG Landau/Land antreten müssen.

    https://nibelungen-kurier.de/herren-hoffen-weiterhin

    Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 11.03.2026

    Veröffentlicht am 11.03.2026 von Mirko Höfler – Einzelseite

  • Osthofen hofft auf Schützenhilfe

    Es gibt so Tage im Sport. Nichts funktioniert und auch das Einwirken von außen durch Trainer Mirko Höfler brachte nur kurzzeitige Verbesserung. Archivfoto: Felix Diehl
    Es gibt so Tage im Sport. Nichts funktioniert und auch das Einwirken von außen durch Trainer Mirko Höfler brachte nur kurzzeitige Verbesserung. Archivfoto: Felix Diehl

    TGO-Herren verlieren gegen Eckbachtal / Am Sonntag ist Revanche angesagt

    Von Marcus Diehl › Es ist das eingetreten, was nicht eintreten durfte. Die Herren der TG Osthofen verlieren bei der HSG Eckbachtal mit 24:28 (11:14). Jetzt schon zu sagen, die Meisterschaft oder die angestrebte Relegation sind damit verloren, wäre jedoch dennoch zu voreilig – noch sind immerhin fünf Spieltage zu absolvieren. Die beiden Kontrahenten Nieder-Olm und Friesenheim/Hochdorf spielen noch gegeneinander. Trainer Mirko Höfler ist weit dvon entfernt, die Saison abzuhaken. „Vieles kann noch passieren. Leider haben wir es aber nicht mehr in der eigenen Hand.“

    Die Gastgeber, immerhin Fünfter in der Tabelle, hatten einen Sahnetag erwischt. Die Herren der TGO genau das Gegenteil. Dann ist es kein Wunder mehr, dass der Favorit als Verlierer die Platte verließ. Von der ersten Sekunde an kam die TGO schwer in die Partie hinein. Nach zehn Minuten musste der Coach beim Stand von 7:2 eine Auszeit nehmen. Es wurde zwar besser in der Folge und beim 11:11 der Ausgleich erzielt. Die letzten sechs Minuten der ersten Hälfte gelang kein Treffer mehr; durch drei Zeitstrafen kamen sie wieder ins Hintertreffen. Mirko Höfler: „Unsere Angriffsleistung lag nicht einmal bei fünfzig Prozent.“ Viele freie Bälle wurden nicht verwandelt und einige komische Entscheidungen im Aufbau kamen zusätzlich hinzu.

    Angriff schwächelte
    Die zweite Hälfte startete besser für die TGO. Die Mannschaft ging sogar das erste Mal in Führung. „In dieser Phase haben wir es versäumt nachzulegen“, so der Coach. Jetzt war wieder die Schwäche im Angriff an diesem Tag zu sehen. Aus einer 20:19 Führung wurde ein 20:24-Rückstand. Das Trainerteam musste ins Risiko gehen. Der Rückstand konnte zuerst noch verkürzt werden. Am Ende war die Hypothek doch zu groß. Dazu gesellte sich der verletzungsbedingte Ausfall von Spielmacher Silas Höfler, der in den letzten Minuten nicht mehr einsatzfähig war. Mit der Anzahl der Gegentore kann der Trainer noch zufrieden sein. Mit der Offensivleistung aber nicht. Die 24 Treffer bedeuten einen Negativrekord in dieser Saison.

    Die Bilanz von Mirko Höfler zum Spiel fällt ganz nüchtern aus. „Die Gastgeber haben super gespielt und wir hatten zu viele Fehler. Diese Niederlage kommt zu keinem guten Zeitpunkt, ist aber als verdient anzusehen.“

    Nächstes Spiel
    Am Sonntag ist Revanche angesagt. Es kommt der Tabellenvierte in die Wonnegauhalle. Im Hinspiel gab es eine Niederlage. Die darf sich nicht wiederholen. Anpfiff ist um 18 Uhr.

    https://nibelungen-kurier.de/osthofen-hofft-auf-schuetzenhilfe

    Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 01.03.2026

    Veröffentlicht am 02.03.2026 von Mirko Höfler – Einzelseite

  • Dramatik pur

    Sechzig Minuten stand Paul Bonin auf dem Hallenboden. Dabei war er mit seinen sieben Toren einer der treibenden Kräfte. Foto: Felix Diehl
    Sechzig Minuten stand Paul Bonin auf dem Hallenboden. Dabei war er mit seinen sieben Toren einer der treibenden Kräfte. Foto: Felix Diehl

    Spitzenspiel in der Handball Oberliga Herren gegen NLZ Friesenheim/Hochdorf III endet unentschieden / Sonntag schwere Aufgabe in Eckbachtal

    Von Marcus Diehl › Das Spitzenduell in der Handball Oberliga zwischen der TG Osthofen und dem NLZ Friesenheim/Hochdorf III endete mit einem 30:30 (17:17) Unentschieden. Den hohen Erwartungen im Vorfeld wurden beide Teams gerecht. Ein Spiel auf Augenhöhe zweier gleichwertiger Mannschaften. Was den Handball so liebenswert macht, bekamen die Zuschauer in der vollen Wonnegauhalle zu sehen. Rassige Duelle, klasse erzielte Tore, nie unfair agierend, Spannung von der ersten Sekunde an – mit einer dramatischen Schlussphase. Die TGO musste zuerst einem Rückstand hinterherlaufen. Nach dem 6:6 in der 12. Minute waren sie in der Partie.

    Nichts geschenkt
    Die erste Führung gelang beim 13:12. Bei der TGO waren Luca Steinführer und Paul Bonin die treibenden Kräfte. Zusammen mit Spielmacher Silas Höfler standen sie die komplette Spielzeit auf der Platte. Nur Luca durfte sich bei zwei Zeitstrafen etwas Erholung abholen. Sein Team im Spiel gehalten hat Torhüter Rouven Hahn. Durch zahlreiche Paraden, vor allem in der zweiten Hälfte, wäre er fast zum Matchwinner geworden. Die Teams schenkten sich nichts, keiner konnte sich absetzen.

    In der 52. Spielminute dachten schon einige Zuschauer, die Entscheidung könnte gefallen sein. Die TGO führte mit 28:25. Ein Drei-Tore-Vorsprung müsste das erfahrenere Team von den beiden doch nach Hause schaukeln können. Trainer Mirko Höfler: „Gerade in dieser Phase hätten wir cleverer agieren müssen.“

    Ausgeglichene Gerechtigkeit
    Fünf Minuten vor dem Ende stand es 28:28 und es wurde zusehends dramatisch: Das kräftezehrende Spiel war beiden Teams anzumerken, die Fehleranzahl stieg hüben wie drüben. Freier Abschluss am Kreis, Gästetorhüter Moritz Wolfram, der in der nächsten Saison für die TGO spielen wird, hielt den Ball. Die TGO wollte das Spiel schnell machen – das lange Zuspiel ging ins Seitenaus. Die Gäste trafen zum 28:29 und die Spannung stieg. Nächster Angriff der TGO – Stürmerfoul. Nächster Konter – Esteban Wolf traf spektakulär zum Ausgleich. Torhüter Hahn hielt ebenfalls einen freien Abschluss und Tim Kratz traf zur Führung. Noch waren 58 Sekunden zu spielen. Keiner in der Halle saß noch auf seinem Platz. Die Fans unterstützten ihr Team in der Defensive. Kurz vorm Ablaufen der Uhr traf Levin Bohn mit einer Einzelleistung zum Ausgleich. Der Ball ging über die Hände von Rouven Hahn unter die Latte ins Netz – Abpfiff.

    Trotz des Punktgewinns stand die Enttäuschung in den Gesichtern der TGO. Mirko Höfler: „Es fühlt sich mehr nach einem Punktverlust an, als nach einem Punktgewinn.“ Am Ende ein verdientes Unentschieden für die beiden Teams, die mit gutem Handball brillieren konnten. „Im Hinspiel konnten wir den Ausgleich mit der Schlusssirene erzielen, jetzt die Gäste. Ausgeglichene Gerechtigkeit“, sagte Mirko Höfler.

    Noch nichts verloren
    Für die TGO ist im Kampf um den Aufstieg noch nichts verloren. Sechs Spieltage sind noch zu absolvieren. In zwei Wochen treffen die beiden Kontrahenten Nieder-Olm und Friesenheim/Hochdorf direkt aufeinander. Aus Sicht der TGO darf diese Partie nicht unentschieden enden. Denn dann wäre sie durch die direkten Vergleiche im Hintertreffen und nur auf dem dritten Platz. Am Sonntag geht es um 17 Uhr zur HSG Eckbachtal. Eine weitere schwere Partie für die TGO.

    https://nibelungen-kurier.de/dramatik-pur

    Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 23.02.2026

    Veröffentlicht am 24.02.2026 von Mirko Höfler – Einzelseite

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Spielplan

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Tabelle

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Ausblick

Herren-1 starten in der neuen Oberliga Rheinhessen-Pfalz...

Liebe Freunde des gepflegten Handballsports, nach einer dominanten Saison, einer ungeschlagenen Meisterschaft und einer bitter verpassten Qualifikation, starten wir mit den Herren-1 2025/2026 in der neuen Oberliga Rheinhessen-Pfalz. 

Ausblick:

Unsere Mannschaft wird sich in der kommenden Saison nur auf wenigen Positionen verändern, so dass wir auf das bestehende Gerüst aufbauen können. Ziel muss es sein die neuen Spieler schnellstmöglich zu integrieren, unsere Spielphilosophie weiter zu entwickeln und zum Saisonstart direkt wieder auf dem angestrebten Niveau spielen zu können.

Unabhängig vom Spielbetrieb ist und wird es weiterhin Ziel des Trainerteams sein die Mannschaft und Spieler weiter zu entwickeln, sowie junge Spieler zu fördern und zu integrieren. Wir möchten attraktiven und erfolgreichen Handball für unsere Zuschauer bieten und diese vor allem in der Wonnegauhalle weiter begeistern.

Ziele:

Was uns diese Saison in der neuen Oberliga Rheinhessen-Pfalz erwartet ist schwer abzuschätzen, die Liga wird aber auf jeden Fall wesentlich stärker sein. Pfälzer Mannschaften wie HLZ Hochdorf/Frießenheim 3, MSG KL-Dansenberg, TSV Speyer oder auch die HSG Eckbachtal werden vor allem auswärts schwer zu knacken sein. Aber auch die Rheinhessischen Mannschaften wie Absteiger TV Nieder-Olm und der TV Bodenheim haben sich sehr gut verstärkt und werden nicht zu unterschätzen sein.

Unabhängig von unseren Gegnern haben wir uns als sportliches Ziel vorgenommen in der neuen Liga anzukommen, uns unter den Top 3 festzusetzen und dann zu schauen was machbar ist. Dies wird allerdings eine schwere Aufgabe werden, für die wir konstante Leistungen auf hohem Niveau benötigen werden.

Gemeinsam stellen wir uns dieser Herausforderung und gehen sie geschlossen an!

Trainingszeiten:
Montag: 20:30-22:00 Uhr
Dienstag: 19:00-20:30 Uhr 
Donnerstag 20:30-22:00 Uhr