TG Osthofen Handball e.V. – Tradition mit Zukunft

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Herren 1

Der erste Schritt ist gemacht

Das erste Tor für die TGO erzielte Philipp Kern nach etwas mehr als zwei Minuten. Archivfoto: Felix Diehl

Herren der TGO starten mit Auswärtssieg gegen HF Untere Saar / Am Donnerstag könnte bereits der Aufstieg gesichert werden

Von Marcus Diehl › Nur noch zwei Schritte ist die TG Osthofen vom Aufstieg in die Regionalliga entfernt! Der erste Schritt ist bereits gemacht und die Auswärtshürde bei den HF Untere Saar wurde am Samstag mit 32:31 (18:13) erfolgreich bestritten.

„So kann man es nennen – erreicht haben wir damit aber noch nichts“, sreümierte Coach Mirko Höfler. In Merzig entwickelte sich ein harter Kampf. Nach einem 2:4-Rückstand machten die Herren zum 10:6 den ersten großen Schritt. Vor allem über den Kreis konnten sie schalten, wie sie wollten.

Tim Kratz als wichtiger Faktor
Sieben seiner acht Tore, erzielte Tim Kratz in der ersten Halbzeit. Wegen einer schweren Schulterverletzung aus der letzten Saison wollte Tim seine Laufbahn eigentlich in der Reserve weiterführen. Im Lauf der jetzigen Spielzeit sollte er nur in der Abwehrkette aushelfen. Eins ums andere kamen hinzu und jetzt ist er auch in der Offensive eine wertvolle Waffe im TGO-Spiel geworden. Schon in den letzten Partien hat er sich zu einem wichtigen Faktor entwickelt.

Zur Pause führten die TGO komfortabel mit fünf Toren. Mirko Höfler: „Die erste Hälfte haben wir sehr gut gespielt, in der zweiten haben wir uns schwergetan.“ Die Gastgeber stellten in ihrem Spiel die Rädchen neu ein. Mit den Umstellungen hatte die TGO ihre Probleme. Dass es am Ende wieder eng wurde, hat sie sich teilweise selbst zuzuschreiben. Freie Wurfchancen wurden leichtsinnig vergeben und zum Leidwesen des Trainers zu oft das Risiko gesucht. Besser wäre gewesen, Geduld zu beweisen und den Gegner mit einfachem Handball auszuspielen.

Vorsprung verteidigt
Fünf Minuten vor dem Ende stand es 28:28-Unentschieden. In der letzten Spielminute wurde mit einem Mann weniger auf der Platte der zwischenzeitliche Vorsprung verteidigt. Die beiden Youngster Paul Bonin und Esteban Wolf waren zusammen mit Tim die besten Torschützen. Die Drei allein haben 21 Male getroffen.

Am Donnerstag kommt es in Nieder-Olm um 16 Uhr, zum Rheinhessenderby, einem Spiel mit viel Brisanz. Beide Trainer kennen ihren Gegner bestens. Die Gastgeber konnten ebenfalls die erste Partie erfolgreich bestreiten. In der Saison konnte jeder eine Partie für sich entscheiden und zwar jedesmal auswärts. Ein gutes Omen für die TGO.

Bei einem guten Verlauf, Untere Saar müsste gegen Wittlich gewinnen, wäre bei einem eigenen Erfolg der Aufstieg schon unter Dach und Fach. Bei einer Niederlage wäre trotzdem noch alles möglich. Denn am kommenden Samstag um 19 Uhr kann es in der Wonnegauhalle gegen die HSG Wittlich zum absoluten Showdown kommen.

Die Fans werden ihr Team nach vorne feuern. Die Parole – Alle in Rot – war in Merzig schon bemerkenswert aufgegangen. Auf die Fans kann sich das Team auf jeden Fall verlassen

https://nibelungen-kurier.de/der-erste-schritt-ist-gemacht-2

Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 11.05.2026

Veröffentlicht am 11.05.2026 von Mirko Höfler

Herren 1

„Superlative“ prägte die zweite Spielhälfte

In der zweiten Hälfte war Esteban Wolf nicht zu stoppen. Durch seine Schnelligkeit sehen seine Tore immer spektakulär aus. In der entscheidenden Phase der Partie traf er sechs Mal in den Kasten. Archivfoto: Felix Diehl

TG Osthofen steht nach 30:22-Erfolg gegen HLZ Friesenheim-Hochdorf III in der Aufstiegsrunde / Im Saarland geht es am 9. Mai los

Von Marcus Diehl › Die Herren der TG Osthofen haben jetzt doch noch die Aufstiegsrunde in die Regionalliga erreicht! Im Entscheidungsspiel gegen das Handball-Leistungszentrum (HLZ) Friesenheim-Hochdorf III, erzielten sie am Donnerstag einen 30:22 (10:13)-Erfolg. Eine Partie, deren Verlauf nicht unterschiedlicher hätte sein können. Das Osthofener Team brachte nicht nur ihren Trainer in Erstaunen, sondern auch den zahlreichen mitgereisten Fans, die alle in Rot erschienen waren.

Die erste Hälfte war fast zu vergessen. „Zu viele Fehler“ urteilte Trainer Mirko Höfler. Nur Torhüter Rouven Han war es zu verdanken, dass der Rückstand bei drei Toren geblieben ist. Was die Mannschaft nach der Pause geliefert hat, kann mit „Superlative“ benannt werden. Mirko Höfler freute sich: „Wir haben nichts umgestellt, lediglich mit ruhigen Worten auf die Mannschaft eingewirkt. Wir wissen ja, was sie kann.“

Offensive schwächelte
Bis zur 38. Minute, beim Stand von 16:12, änderte sich nicht viel. Die Offensive schwächelte weiterhin. Dazu wurden zwei Siebenmeter vergeben. Es zeichnete sich aber schon ab, dass die Abwehrreihe einen größeren Zugriff bekam. Der Mittelblock mit Ales Muhovec und Tim Kratz wurde zur Festung und im Tor war Rouven Hahn fast nicht mehr zu überwinden.

Dem HLZ wurde der Stecker gezogen, die Mannschaft war mit ihrem Latein am Ende. Die Angriffsmechanik der TGO kam ins Rollen. Aus einem 16:18-Rückstand wurde eine 21:18 Führung. Mit den schnellen 6 Toren von Esteban Wolf und der Dynamik eines Paul Bonin mit elf Toren hatte der Gegner keine Mittel mehr. Jetzt aber die beiden Youngsters besonders hervorzuheben, würde dem restlichen Kader nicht gerecht werden. Ein Jeder hatte seinen Anteil in der Partie. Ob in der Defensive oder in der Offensive – sekündlich wuchs das Selbstvertrauen. Der Glaube kam im Laufe der zweiten Hälfte zurück. Die TGO hatte nichts mehr zu verlieren.

In einen Rausch gespielt
Spätestens nach dem „Gamechanger“, als die TGO in Unterzahl zwei Tore erzielten konnten und es damit 18:18 stand. Sie spielte sich innerhalb kurzer Zeit in einen Rausch. Alles, was vorher so schwerfällig wirkte, zeigte sich jetzt spielend leicht. Für den scheidenden Coach war es die stärkste Halbzeit der ganzen Saison und das zur richtigen Zeit. Das Team möchte einfach die Ära Mirko Höfle weiterwirken lassen.

Jetzt kommen noch drei Spiele in der Aufstiegsrunde dazu. Am Samstag, dem 9. Mai, geht es um 18 Uhr zu den HF Untere Saar nach Merzig. An Christi Himmelfahrt um 16 Uhr geht die Reise zum Rheinhessenderby nach Nieder-Olm. Das einzige Heimspiel soll zwei Tage später am Samstag gegen die HSG Wittlich folgen. Dem Rheinradeln am Sonntag soll so ausgewichen werden. Die Uhrzeit ist noch offen.

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Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 02.05.2026

Veröffentlicht am 03.05.2026 von Mirko Höfler

Herren 1

Unverhofft kommt selten

Vor dem Spiel verabschiedete der 1. Vorsitzende, Helmut Graf von Moltke (links) und Ressortleiter Herren, Frank Zimmermann (3. von links): Jan Scherer, Trainer Mirko Höfler, Joshua Brahm, Tobias Aul, Dymal Kernaja, Noah Wetzstein und Simon Keller. Foto: T

Letztes Saisonspiel gegen TSG Mainz-Bretzenheim mit 32:31?Sieg / Entscheidungsspiel um den 2. Platz am Donnerstag um 20 Uhr

Von Marcus Diehl › Im Sport ist Aufgeben keine Lösung. Wenn es nur eine Winzigkeit an Hoffnung gibt, sollte daran geglaubt werden. Eigentlich wäre die Saison für die Herren der TG Osthofen schon zu Ende. Doch Kontrahent HLZ Friesenheim/Hochdorf III leistete sich am Samstag einen Ausrutscher. Trainer Mirko Höfler: „Ich hatte die Hoffnung nie aufgegeben.“ Schnell machte am Sonntag die Runde, dass ein Entscheidungsspiel für den zweiten Relegationsplatz herhalten muss. Wenn direkter Vergleich oder Tordifferenz keine Entscheidung bringen, muss ein drittes Spiel her. Der Verband plädierte für ein Hin- und Rückspiel. Doch beide Vereine waren sich einig, dass es aus sportlichen Gründen, wie auch aus organisatorischen, ein Spiel auf neutralem Hallenboden die Entscheidung bringen muss. Am Donnerstag, dem 30. April, um 20 Uhr, wird in Mundenheim das Entscheidungsspiel angepfiffen. „Mit Blick auf die beiden Spiele der Saison kann es ein langer Abend werden. Wir müssen uns darauf einstellen“, sprach Mirko Höfler. Beide Partien endeten mit einem Unentschieden. Beide Male war wenige Sekunden vor Abpfiff der Ausgleich gefallen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass eine Verlängerung oder sogar ein 7?m?Schießen den Sieger ermittelt. Auch wenn am Sonntag vor dem Spiel gegen Bretzenheim sechs Spieler und der Coach verabschiedet wurden. Alle sind heiß darauf, an den Aufstiegsspielen teilzunehmen. Die Sehnsucht ist groß, mit der TGO endlich wieder Regionalliga zu spielen.

„Alles heraushauen“
Das letzte Saisonspiel wurde gegen die TSG Mainz-Bretzenheim knapp mit 32:31 (15:11) gewonnen. Nur mit den letzten Minuten war der Coach nicht ganz einverstanden. Mirko Höfler: „Mit dem plötzlichen Druck, die Chance nicht zu vergeigen, sind die Jungs gut umgegangen. Eigentlich haben sie auch ein gutes Spiel abgeliefert.“
Nach jetzigem Stand kann er in Mundenheim auf den vollständigen Kader bauen. Sie werden alles heraushauen, um dann in drei weiteren Aufstiegsspielen am großen Wurf zu basteln.

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Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 23.04.2026

Veröffentlicht am 03.05.2026 von Mirko Höfler

Herren 1

Wenige Prozente Hoffnung

Er konnte schalten und walten wie er wollte. Aufzuhalten war Paul Bonin in keiner Phase. Am Ende traf er elf Mal ins gegnerische Tor. Archivfoto: Felix Diehl

Osthofen erreicht Kantersieg / Sonntag letzter Spieltag

Von Marcus Diehl › Am kommenden Wochenende endet die Saison in der Handball-Oberliga der Herren. Mit einem guten Ende für die TG Osthofen oder mit einem undankbaren dritten Tabellenplatz. In der eigenen Hand haben sie es nicht mehr. Die HLZ Friesenheim/Hochdorf III gaben sich bis jetzt keine Blöße.

Wenn am Sonntag um 18 Uhr das letzte Spiel gegen die TSG Mainz-Bretzenheim in der Wonnegauhalle ansteht, wird feststehen, wohin die Reise geht. Denn der Tabellenzweite wird am Samstag schon sein letztes Spiel in Gonsenheim bestreiten. Egal was kommen wird, der Verein wird eine Abschlussfeier organisieren. Der Vorstand und die Herren III werden am Grill stehen und sich für die großartige Unterstützung der zahlreichen Fans in dieser Saison bedanken. Etwas Wehmut wird vielleicht schon vor dem Anpfiff aufkommen. Ein großes Abschiedsszenario steht auf dem Plan. Sechs Spieler und das Trainerduo Mirco Höfler und Matthias Obenauer, stehen in der nächsten Saison nicht mehr zur Verfügung.

„Tag der offenen Tür“
Beim Auswärtssieg am Wochenende war bei beiden Teams „Tag der offenen Tür“. Die TGO gewann beim HC Gonsenheim mit 46:38 (24:16). Trainer Mirco Höfler: „Beide hatten keine Lust auf Abwehrarbeit.“ Auf Seiten der TGO war es aber keinesfalls eine taktische Vorgabe. „Von mir aus war es nicht gewollt und ich war nicht gerade amüsiert darüber. Unsere Torhüter haben mir leidgetan“, sprach der Coach. Groß verärgert war er letztendlich aber nicht. Denn der Erfolg war in keiner Phase gefährdet – die Offensivabteilung machte einen sehr guten Job. Ohne Probleme konnten die bisher verletzten Silas Höfler, Joshua Brahm und Philipp Kern wieder in das Team integriert werden und jeder im Kader bekam genügend Einsatzzeiten.

Was das Thema Relegation betrifft, hat Mirco Höfler nur noch wenige Prozente Hoffnung – zu stabil erledigt das HLZ seine Aufgaben. Aber wie heißt es immer so schön – abgerechnet wird am Schluss. Auf jeden Fall wird die Mannschaft versuchen, den Fans am Sonntag einen Leckerbissen zu präsentieren. Das sind sie sich, dem scheidenden Trainer und auch den Fans schuldig. Gegen den Mainzer Rivalen gibt es immer interessante und spannende Spiele.

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Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 13.04.2026

Veröffentlicht am 13.04.2026 von Mirko Höfler

Herren 1

Noch ist nichts verloren

Über die linke Außenposition traf Niklas Schwarz dreimal in den Kasten. Foto: Felix Diehl

Herren der TGO siegen gegen MSG Kaiserslautern/Dansenberg mit 32:19 / Pause über Ostern

Von Marcus Diehl › Die kurze Pause über Ostern kommt den Herren der TG Osthofen gerade recht. Beim 32:29 (17:18) gegen die MSG Kaiserslautern/Dansenberg wurde zwar der nächste Heimsieg eingefahren, aber von Souveränität kann nicht gesprochen werden. Trainer Mirko Höfler: „Wir lassen zu schnell im Spiel die Zügel schleifen. Es fehlt die Souveränität und ich würde mir wünschen, dass wir wieder dahin kommen, unser Spiel die komplette Spielzeit durchzuziehen.“ Vor allem in der ersten Hälfte lagen sie mehrmals mit drei Toren in Front, jedes Mal gaben sie es wieder aus der Hand. Sie waren vor allem in der Abwehr zu passiv – der letzte energische Zugriff fehlte. „Dazu kam auch noch, dass die Gäste im Angriff es sehr gut gemacht haben. Mit ihrem Mittelmann hatten wir unsere Probleme“, sagte der Coach. Aus einem 14:11 nach zwanzig Minuten wurde bis zum Pausenpfiff ein 17:18-Rückstand.

Energischer in der Defensive
In der zweiten Hälfte musste die TGO lange einem Rückstand hinterherlaufen. Zehn Minuten vor dem Ende lagen sie mit einem Tor im Rückstand – 27:28. Der Coach kann sich auf sein Team verlassen – wenn es nötig ist, sind sie auf der Platte da. Jetzt agierten sie wie in der Vorwoche viel energischer in der Defensive. Auf einmal war der Zugriff vorhanden – als wäre ein Knopf gedrückt worden. Nur noch ein Gegentor wurde zugelassen und das war gleichzeitig der letzte Treffer der Partie.
Nach der kommenden Pause wird das Lazarett hoffentlich wieder kleiner werden. Maurice Meitzler wird erst in der neuen Runde wieder eingreifen können. Auf jeden Fall wird der erkrankte Jan Scherer dabei sein. Bei Silas Höfler, Philipp Kern und Rouven Hahn besteht die Möglichkeit. Ein kleines Lob hatte Mirko Höfler für seinen Torhüter Julian Benkner parat. Aus der zweiten Mannschaft musste er kurzfristig für den verletzten Stammtorhüter Rouven Hahn einspringen und hat in der zweiten Hälfte seine Sache sehr gut gemacht. Die Chance sinkt immer weiter, doch noch die Relegation zu erreichen. Mit Blick auf das Restprogramm der beteiligten Teams ist es schwer, daran zu glauben. Aber gerade gegen die Teams im unteren Tabellenbild könnte es bei leichtsinnigem Spiel ein böses Ende geben. Darauf müssen die Herren der TGO weiterhin hoffen. Sie müssen ihre Aufgaben erledigen und dann sehen, was am Ende dabei herauskommt.

https://nibelungen-kurier.de/noch-ist-nichts-verloren

Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 25.03.2026

Veröffentlicht am 27.03.2026 von Mirko Höfler

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