TG Osthofen Handball e.V. – Tradition mit Zukunft

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Herren 1

Osthofen hofft auf Schützenhilfe

Es gibt so Tage im Sport. Nichts funktioniert und auch das Einwirken von außen durch Trainer Mirko Höfler brachte nur kurzzeitige Verbesserung. Archivfoto: Felix Diehl

TGO-Herren verlieren gegen Eckbachtal / Am Sonntag ist Revanche angesagt

Von Marcus Diehl › Es ist das eingetreten, was nicht eintreten durfte. Die Herren der TG Osthofen verlieren bei der HSG Eckbachtal mit 24:28 (11:14). Jetzt schon zu sagen, die Meisterschaft oder die angestrebte Relegation sind damit verloren, wäre jedoch dennoch zu voreilig – noch sind immerhin fünf Spieltage zu absolvieren. Die beiden Kontrahenten Nieder-Olm und Friesenheim/Hochdorf spielen noch gegeneinander. Trainer Mirko Höfler ist weit dvon entfernt, die Saison abzuhaken. „Vieles kann noch passieren. Leider haben wir es aber nicht mehr in der eigenen Hand.“

Die Gastgeber, immerhin Fünfter in der Tabelle, hatten einen Sahnetag erwischt. Die Herren der TGO genau das Gegenteil. Dann ist es kein Wunder mehr, dass der Favorit als Verlierer die Platte verließ. Von der ersten Sekunde an kam die TGO schwer in die Partie hinein. Nach zehn Minuten musste der Coach beim Stand von 7:2 eine Auszeit nehmen. Es wurde zwar besser in der Folge und beim 11:11 der Ausgleich erzielt. Die letzten sechs Minuten der ersten Hälfte gelang kein Treffer mehr; durch drei Zeitstrafen kamen sie wieder ins Hintertreffen. Mirko Höfler: „Unsere Angriffsleistung lag nicht einmal bei fünfzig Prozent.“ Viele freie Bälle wurden nicht verwandelt und einige komische Entscheidungen im Aufbau kamen zusätzlich hinzu.

Angriff schwächelte
Die zweite Hälfte startete besser für die TGO. Die Mannschaft ging sogar das erste Mal in Führung. „In dieser Phase haben wir es versäumt nachzulegen“, so der Coach. Jetzt war wieder die Schwäche im Angriff an diesem Tag zu sehen. Aus einer 20:19 Führung wurde ein 20:24-Rückstand. Das Trainerteam musste ins Risiko gehen. Der Rückstand konnte zuerst noch verkürzt werden. Am Ende war die Hypothek doch zu groß. Dazu gesellte sich der verletzungsbedingte Ausfall von Spielmacher Silas Höfler, der in den letzten Minuten nicht mehr einsatzfähig war. Mit der Anzahl der Gegentore kann der Trainer noch zufrieden sein. Mit der Offensivleistung aber nicht. Die 24 Treffer bedeuten einen Negativrekord in dieser Saison.

Die Bilanz von Mirko Höfler zum Spiel fällt ganz nüchtern aus. „Die Gastgeber haben super gespielt und wir hatten zu viele Fehler. Diese Niederlage kommt zu keinem guten Zeitpunkt, ist aber als verdient anzusehen.“

Nächstes Spiel
Am Sonntag ist Revanche angesagt. Es kommt der Tabellenvierte in die Wonnegauhalle. Im Hinspiel gab es eine Niederlage. Die darf sich nicht wiederholen. Anpfiff ist um 18 Uhr.

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Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 01.03.2026

Veröffentlicht am 02.03.2026 von Mirko Höfler

Herren 1

Dramatik pur

Sechzig Minuten stand Paul Bonin auf dem Hallenboden. Dabei war er mit seinen sieben Toren einer der treibenden Kräfte. Foto: Felix Diehl

Spitzenspiel in der Handball Oberliga Herren gegen NLZ Friesenheim/Hochdorf III endet unentschieden / Sonntag schwere Aufgabe in Eckbachtal

Von Marcus Diehl › Das Spitzenduell in der Handball Oberliga zwischen der TG Osthofen und dem NLZ Friesenheim/Hochdorf III endete mit einem 30:30 (17:17) Unentschieden. Den hohen Erwartungen im Vorfeld wurden beide Teams gerecht. Ein Spiel auf Augenhöhe zweier gleichwertiger Mannschaften. Was den Handball so liebenswert macht, bekamen die Zuschauer in der vollen Wonnegauhalle zu sehen. Rassige Duelle, klasse erzielte Tore, nie unfair agierend, Spannung von der ersten Sekunde an – mit einer dramatischen Schlussphase. Die TGO musste zuerst einem Rückstand hinterherlaufen. Nach dem 6:6 in der 12. Minute waren sie in der Partie.

Nichts geschenkt
Die erste Führung gelang beim 13:12. Bei der TGO waren Luca Steinführer und Paul Bonin die treibenden Kräfte. Zusammen mit Spielmacher Silas Höfler standen sie die komplette Spielzeit auf der Platte. Nur Luca durfte sich bei zwei Zeitstrafen etwas Erholung abholen. Sein Team im Spiel gehalten hat Torhüter Rouven Hahn. Durch zahlreiche Paraden, vor allem in der zweiten Hälfte, wäre er fast zum Matchwinner geworden. Die Teams schenkten sich nichts, keiner konnte sich absetzen.

In der 52. Spielminute dachten schon einige Zuschauer, die Entscheidung könnte gefallen sein. Die TGO führte mit 28:25. Ein Drei-Tore-Vorsprung müsste das erfahrenere Team von den beiden doch nach Hause schaukeln können. Trainer Mirko Höfler: „Gerade in dieser Phase hätten wir cleverer agieren müssen.“

Ausgeglichene Gerechtigkeit
Fünf Minuten vor dem Ende stand es 28:28 und es wurde zusehends dramatisch: Das kräftezehrende Spiel war beiden Teams anzumerken, die Fehleranzahl stieg hüben wie drüben. Freier Abschluss am Kreis, Gästetorhüter Moritz Wolfram, der in der nächsten Saison für die TGO spielen wird, hielt den Ball. Die TGO wollte das Spiel schnell machen – das lange Zuspiel ging ins Seitenaus. Die Gäste trafen zum 28:29 und die Spannung stieg. Nächster Angriff der TGO – Stürmerfoul. Nächster Konter – Esteban Wolf traf spektakulär zum Ausgleich. Torhüter Hahn hielt ebenfalls einen freien Abschluss und Tim Kratz traf zur Führung. Noch waren 58 Sekunden zu spielen. Keiner in der Halle saß noch auf seinem Platz. Die Fans unterstützten ihr Team in der Defensive. Kurz vorm Ablaufen der Uhr traf Levin Bohn mit einer Einzelleistung zum Ausgleich. Der Ball ging über die Hände von Rouven Hahn unter die Latte ins Netz – Abpfiff.

Trotz des Punktgewinns stand die Enttäuschung in den Gesichtern der TGO. Mirko Höfler: „Es fühlt sich mehr nach einem Punktverlust an, als nach einem Punktgewinn.“ Am Ende ein verdientes Unentschieden für die beiden Teams, die mit gutem Handball brillieren konnten. „Im Hinspiel konnten wir den Ausgleich mit der Schlusssirene erzielen, jetzt die Gäste. Ausgeglichene Gerechtigkeit“, sagte Mirko Höfler.

Noch nichts verloren
Für die TGO ist im Kampf um den Aufstieg noch nichts verloren. Sechs Spieltage sind noch zu absolvieren. In zwei Wochen treffen die beiden Kontrahenten Nieder-Olm und Friesenheim/Hochdorf direkt aufeinander. Aus Sicht der TGO darf diese Partie nicht unentschieden enden. Denn dann wäre sie durch die direkten Vergleiche im Hintertreffen und nur auf dem dritten Platz. Am Sonntag geht es um 17 Uhr zur HSG Eckbachtal. Eine weitere schwere Partie für die TGO.

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Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 23.02.2026

Veröffentlicht am 24.02.2026 von Mirko Höfler

Herren 1

Keinerlei Blöße gegeben

Mit acht Toren bester Torschütze aus dem Spiel heraus, zeigte sich Philipp Kern in sehr guter Verfassung. Archivbild: Felix Diehl

Handball-Herren der TG Osthofen schlagen TSV Speyer mit 41:34 / Team für Spitzenspiel gegen Friesenheim gewappnet

Von Marcus Diehl › Die Herren der TG Osthofen haben am Samstag ihre Pflichtaufgabe bewältigt. Nicht in überragender Manier, aber sehr abgeklärt und einem Spitzenteam würdig: Beim Tabellenvorletzten TSV Speyer wurde mit 41:34 (19:16) gewonnen. Vom Start weg waren die Osthofener Herren das dominante Team in der Halle. Die Gastgeber gingen zwar gleich mit 1:0 in Führung, danach aber war das Team von Trainer Mirko Höfler m Drücker. „Ich hatte vor dem Anpfiff großen Respekt vor den Gastgebern. Sie sind eine erfahrene Mannschaft und vor allem Zuhause haben sie einige gute Resultate erzielen können“, so der Coach erleichtert nach der Partie. Er hatte sein Team sehr gut vorbereitet und auf die Wichtigkeit der Partie hingewiesen.

Nach 13 Minuten stand es bereits 13:4 für die TGO – ein fast perfekter Start. Danach war etwas „Bruder Leichtfuß“ im Spiel, ohne aber Angst haben zu müssen, dass die Partie kippen könnte. In überlegener Manier wurde die Partie so heruntergespielt.

Spitzenspiel am 22. Februar um 18 Uhr
Ab jetzt gelten volle Kraft und Konzentration dem Spitzenspiel in der Wonnegauhalle gegen die HLZ Friesenheim/Hochdorf III. Für Mirko Höfler ein „Sechs-Punkte-Spiel“. Die Gäste stehen nach Minuspunkten besser in der Tabelle als die TGO, eine Niederlage könnte fatale Folgen haben, bei einem Sieg aber steigen die Chancen auf die Aufstiegsrunde enorm. Im Hinspiel teilten sich beiden Clubs die Punkte. Eine volle Halle als Rückendeckung dürfte ein weiterer Faktor für den möglichen Erfolg darstellen.

Am Sonntag, dem 22. Februar, um 18 Uhr, steht das erste Endspiel für das selbstgesteckte Saisonziel auf dem Programm.

https://nibelungen-kurier.de/keinerlei-bloesse-gegeben

Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 09.02.2026

Veröffentlicht am 10.02.2026 von Mirko Höfler

Herren 1

Wochen der Wahrheit stehen bald an

Vom Siebenmeterpunkt war Luca Steinführer eiskalt. Alle seine acht Versuche konnte er verwandeln. Am Ende war er mit zwölf Toren der beste Schütze seines Teams. Archivfoto: Felix Diehl

TGO-Herren drehen Partie gegen Tabellenvorletzten / Wochenende Spielfrei

Von Marcus Diehl › So mancher TGO-Fan wird sich in der Halbzeitpause verwundert die Augen gerieben und sich gefragt haben, was hier in der Halle gerade passiert: Die Herren der TG Osthofen lagen zur Pause gegen den Tabellenvorletzten TG Waldsee mit fünf Toren im Rückstand. Eine Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte brachte letztendlich doch noch den erwarteten Sieg. Am Ende waren die Verhältnisse wieder geradegerückt und die zwei Punkte gehen durch einen 35:39 (22:17) Erfolg nach Osthofen.

Trainer Mirko Höfler: „Wir haben vor dem Anpfiff alles angesprochen und die Jungs machen genau das Gegenteil.“ Einige Faktoren gegenüber dem klaren Hinspielerfolg waren anders gelegen – in der Halle durfte kein Harz benutzt werden, die Gastgeber hatten zwei Langzeitverletzte wieder im Kader und Abwehrchef Ales Muhovec stand nicht zur Verfügung. Alles Dinge die keine Entschuldigung sein dürften. Selbst der Coach war sehr verwundert über die Leistung seiner Mannschaft in der ersten Hälfte. Die Defensive hatte keine Aggressivität, sie kamen immer zu spät an den Mann und alle eins zu eins Duelle gingen dadurch verloren. In der Offensive wurden zehn ganz dicke Chancen noch liegengelassen.

Wie verwandelt nach der Pause
„Die Halbzeitansprache war ganz einfach. 22 Gegentore – überlegt einmal, was habt ihr alles falsch gemacht“, so Mirko Höfler. Das hatte gefruchtet. Mit dem Wiederanpfiff war ein anderes Team auf der Platte. Innerhalb von fünf Minuten wurde aus dem Rückstand ein 22:22. Die Begegnung blieb in der Folge bis zum 30:31 offen. Dann kam der nächste Zwischenspurt und beim 31:36 war die Partie entschieden. So nahm das Spiel den normalen Verlauf. Im Meisterkampf dürfen gerade gegen die kleinen Mannschaften keine Punkte liegen gelassen werden. Zu eng ist der Kampf um die Tabellenspitze.

Die TGO ist am Wochenende Spielfrei. Danach geht es zu einem weiteren Kellerkind nach Speyer. Nach der Fastnacht kommen die Wochen der Wahrheit für die TGO. In drei Partien könnte eine Vorentscheidung um den Titel fallen und wohin die Reise gehen kann.

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Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 15.12.2025

Veröffentlicht am 26.01.2026 von Mirko Höfler

Herren 1

Sebastian Bösing wird neuer Trainer der TGO Herren 1

Ressortleiter Frank Zimmermann und Neuer Trainer Sebastian Bösing

Die TG Osthofen stellt die sportlichen Weichen für die kommende Saison und kann mit Sebastian Bösing einen äußerst erfahrenen Handballer als neuen Trainer präsentieren. Der ehemalige Spieler der 2. Handball-Bundesliga übernimmt ab der Saison 2026/2027 das Traineramt bei den TGO Herren 1.

Sebastian Bösing blickt auf eine beeindruckende Laufbahn im leistungsorientierten Handball zurück. Insgesamt spielte er neun Jahre in der 3. Liga, sowie zwei Jahre in der 2. Bundesliga. Besonders prägend war seine Zeit beim TuS 04 Dansenberg, für den er sechs Jahre lang als Kapitän auf dem Feld stand. Dort überzeugte Bösing nicht nur als zuverlässiger Kreisläufer, sondern auch als Führungsspieler und Identifikationsfigur.

Mit seiner B-Trainer-Lizenz, seiner großen Erfahrung aus dem höherklassigen Handball, sowie seinem ausgeprägten taktischen Verständnis, bringt er ideale Voraussetzungen für die neue Trainerrolle mit.

Der Name Bösing ist kein Unbekannter bei der TG Osthofen. Bereits Sebastians Vater Dieter Bösing war selbst aktiver Spieler und später Trainer bei der TGO.
Sebastian hat in seiner Jugend ebenfalls aktiv für die TGO gespielt, was seine Verbundenheit mit dem Verein unterstreicht.

Auch die sportliche Leitung zeigt sich sehr zufrieden mit der Verpflichtung. Frank Zimmermann erklärt:
„Gemeinsam mit dem aktuellen Trainer Mirko Höfler, haben wir unseren Wunschkandidaten für die nächste Saison finden können. Wir sind uns sicher, dass Sebastian mit seiner Erfahrung und seinem handballerischem Verständnis in vielen Dingen weiterhelfen kann. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.“

Auch Bösing blickt zuversichtlich auf die neue Aufgabe als Trainer bei der TG Osthofen: „Nach so einer langen Zeit als Spieler im Profibereich ,freue ich mich nun auf die neue sportliche Herausforderung am Spielfeldrand. Es ist schön nach so vielen Jahren wieder in der eigenen Heimat aktiv mitwirken zu können und meine Erfahrung bei der TGO einzubringen.“

Mit Sebastian Bösing setzt die TG Osthofen auf einen Trainer, der sportliche Kompetenz, Führungsstärke und Vereinsidentifikation vereint. Der Verein blickt voller Zuversicht auf die kommende Saison und die langfristige Weiterentwicklung der Mannschaft.

Veröffentlicht am 23.12.2025 von Kathrin Knierim

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