Klarer 33:22-Auswärtssieg der Herren / Am Sonntag um 18 Uhr letztes Heimspiel des Jahres
Von Marcus Diehl › Die Herren der TG Osthofen bleiben an der Tabellenspitze der Handball-Oberliga.
Beim Schlusslicht, MSG Kaiserslautern/Dansenberg, wurde die Auswärtshürde mit einem 33:22 (16:13) Erfolg, eindrucksvoll gemeistert. Dabei war die Anfangsphase nicht ganz nach dem Geschmack von Co-Trainer Matthias Obenauer. Er stand für den fehlenden Trainer Mirko Höfler in der Verantwortung. „Wir haben uns schwergetan.“ Zu viele technische Fehler im Spielaufbau und der letzte Pass zu ungenau, hatte er zu bemängeln. Einige Zeitstrafen wären ebenfalls zu vermeiden gewesen. Dadurch wurde der Spielfluss immer wieder gebrochen. Die Gastgeber erzielten dadurch einfache Treffer. Eine frühe 8:3 Führung brachte dabei keine Sicherheit. Die Gastgeber fanden wieder den Anschluss.
Die zweite Hälfte startete bei beiden Teams sehr zäh. Die TGO-Herren brauchten über sechs Minuten für das erste Tor. Die Gastgeber konnten diese Phase aber nicht für sich nutzen und strahlten auch keine große Torgefahr aus. Die Defensive stand aber auch sehr kompakt. Wenn ein Ball durchrutschte, war Torhüter Noah Wetzstein zur Stelle. Erfreulich, dass Torhüter Rouven Hahn nach seiner OP wieder auf der Bank Platz genommen hatte. Sein Einsatz war nicht von Nöten, genauso der von Felix Gantner, der ebenfalls mit einer kleinen Blessur geschont werden konnte. Der Zwischenspurt von 21:17 auf 25:17 war die Entscheidung der Partie. Gerade in dieser Phase brillierten die Youngster Esteban Wolf und Paul Bonin. Matthias Obenauer: „Danach konnten wir durchwechseln um alle Feldspieler ihre Einsatzzeiten zu ermöglichen.“ Dabei standen am Ende fast alle Spieler als Torschützen im Spielbericht.
Nächstes Spiel
Zwei Partien stehen noch auf dem Plan in diesem Jahr. Beide sollen in den Augen von Matthias Obenauer auch erfolgreich gestaltet werden. Helfen können dabei sei Sohn, Eric Obenauer, der nach seinem Wechsel von der SG Saulheim und langer Verletzungspause, in der zweiten Mannshaft seine ersten Schritte bereits absolviert hat. Mit Jan Scherer steht ein weiterer Spieler vor seinem Comeback. Sie können für den Rückraum für weitere Alternativen sorgen.
Am Sonntag kommt um 18 Uhr der HC Gonsenheim, ein alter Bekannter, in die Wonnegauhalle.
Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 01.12.2025
Veröffentlicht am 02.12.2025 von Mirko Höfler
















