TG Osthofen Handball e.V. – Tradition mit Zukunft

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Herren 1

Keinerlei Blöße gegeben

Mit acht Toren bester Torschütze aus dem Spiel heraus, zeigte sich Philipp Kern in sehr guter Verfassung. Archivbild: Felix Diehl

Handball-Herren der TG Osthofen schlagen TSV Speyer mit 41:34 / Team für Spitzenspiel gegen Friesenheim gewappnet

Von Marcus Diehl › Die Herren der TG Osthofen haben am Samstag ihre Pflichtaufgabe bewältigt. Nicht in überragender Manier, aber sehr abgeklärt und einem Spitzenteam würdig: Beim Tabellenvorletzten TSV Speyer wurde mit 41:34 (19:16) gewonnen. Vom Start weg waren die Osthofener Herren das dominante Team in der Halle. Die Gastgeber gingen zwar gleich mit 1:0 in Führung, danach aber war das Team von Trainer Mirko Höfler m Drücker. „Ich hatte vor dem Anpfiff großen Respekt vor den Gastgebern. Sie sind eine erfahrene Mannschaft und vor allem Zuhause haben sie einige gute Resultate erzielen können“, so der Coach erleichtert nach der Partie. Er hatte sein Team sehr gut vorbereitet und auf die Wichtigkeit der Partie hingewiesen.

Nach 13 Minuten stand es bereits 13:4 für die TGO – ein fast perfekter Start. Danach war etwas „Bruder Leichtfuß“ im Spiel, ohne aber Angst haben zu müssen, dass die Partie kippen könnte. In überlegener Manier wurde die Partie so heruntergespielt.

Spitzenspiel am 22. Februar um 18 Uhr
Ab jetzt gelten volle Kraft und Konzentration dem Spitzenspiel in der Wonnegauhalle gegen die HLZ Friesenheim/Hochdorf III. Für Mirko Höfler ein „Sechs-Punkte-Spiel“. Die Gäste stehen nach Minuspunkten besser in der Tabelle als die TGO, eine Niederlage könnte fatale Folgen haben, bei einem Sieg aber steigen die Chancen auf die Aufstiegsrunde enorm. Im Hinspiel teilten sich beiden Clubs die Punkte. Eine volle Halle als Rückendeckung dürfte ein weiterer Faktor für den möglichen Erfolg darstellen.

Am Sonntag, dem 22. Februar, um 18 Uhr, steht das erste Endspiel für das selbstgesteckte Saisonziel auf dem Programm.

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Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 09.02.2026

Veröffentlicht am 10.02.2026 von Mirko Höfler

Herren 1

Wochen der Wahrheit stehen bald an

Vom Siebenmeterpunkt war Luca Steinführer eiskalt. Alle seine acht Versuche konnte er verwandeln. Am Ende war er mit zwölf Toren der beste Schütze seines Teams. Archivfoto: Felix Diehl

TGO-Herren drehen Partie gegen Tabellenvorletzten / Wochenende Spielfrei

Von Marcus Diehl › So mancher TGO-Fan wird sich in der Halbzeitpause verwundert die Augen gerieben und sich gefragt haben, was hier in der Halle gerade passiert: Die Herren der TG Osthofen lagen zur Pause gegen den Tabellenvorletzten TG Waldsee mit fünf Toren im Rückstand. Eine Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte brachte letztendlich doch noch den erwarteten Sieg. Am Ende waren die Verhältnisse wieder geradegerückt und die zwei Punkte gehen durch einen 35:39 (22:17) Erfolg nach Osthofen.

Trainer Mirko Höfler: „Wir haben vor dem Anpfiff alles angesprochen und die Jungs machen genau das Gegenteil.“ Einige Faktoren gegenüber dem klaren Hinspielerfolg waren anders gelegen – in der Halle durfte kein Harz benutzt werden, die Gastgeber hatten zwei Langzeitverletzte wieder im Kader und Abwehrchef Ales Muhovec stand nicht zur Verfügung. Alles Dinge die keine Entschuldigung sein dürften. Selbst der Coach war sehr verwundert über die Leistung seiner Mannschaft in der ersten Hälfte. Die Defensive hatte keine Aggressivität, sie kamen immer zu spät an den Mann und alle eins zu eins Duelle gingen dadurch verloren. In der Offensive wurden zehn ganz dicke Chancen noch liegengelassen.

Wie verwandelt nach der Pause
„Die Halbzeitansprache war ganz einfach. 22 Gegentore – überlegt einmal, was habt ihr alles falsch gemacht“, so Mirko Höfler. Das hatte gefruchtet. Mit dem Wiederanpfiff war ein anderes Team auf der Platte. Innerhalb von fünf Minuten wurde aus dem Rückstand ein 22:22. Die Begegnung blieb in der Folge bis zum 30:31 offen. Dann kam der nächste Zwischenspurt und beim 31:36 war die Partie entschieden. So nahm das Spiel den normalen Verlauf. Im Meisterkampf dürfen gerade gegen die kleinen Mannschaften keine Punkte liegen gelassen werden. Zu eng ist der Kampf um die Tabellenspitze.

Die TGO ist am Wochenende Spielfrei. Danach geht es zu einem weiteren Kellerkind nach Speyer. Nach der Fastnacht kommen die Wochen der Wahrheit für die TGO. In drei Partien könnte eine Vorentscheidung um den Titel fallen und wohin die Reise gehen kann.

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Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 15.12.2025

Veröffentlicht am 26.01.2026 von Mirko Höfler

Herren 1

Sebastian Bösing wird neuer Trainer der TGO Herren 1

Ressortleiter Frank Zimmermann und Neuer Trainer Sebastian Bösing

Die TG Osthofen stellt die sportlichen Weichen für die kommende Saison und kann mit Sebastian Bösing einen äußerst erfahrenen Handballer als neuen Trainer präsentieren. Der ehemalige Spieler der 2. Handball-Bundesliga übernimmt ab der Saison 2026/2027 das Traineramt bei den TGO Herren 1.

Sebastian Bösing blickt auf eine beeindruckende Laufbahn im leistungsorientierten Handball zurück. Insgesamt spielte er neun Jahre in der 3. Liga, sowie zwei Jahre in der 2. Bundesliga. Besonders prägend war seine Zeit beim TuS 04 Dansenberg, für den er sechs Jahre lang als Kapitän auf dem Feld stand. Dort überzeugte Bösing nicht nur als zuverlässiger Kreisläufer, sondern auch als Führungsspieler und Identifikationsfigur.

Mit seiner B-Trainer-Lizenz, seiner großen Erfahrung aus dem höherklassigen Handball, sowie seinem ausgeprägten taktischen Verständnis, bringt er ideale Voraussetzungen für die neue Trainerrolle mit.

Der Name Bösing ist kein Unbekannter bei der TG Osthofen. Bereits Sebastians Vater Dieter Bösing war selbst aktiver Spieler und später Trainer bei der TGO.
Sebastian hat in seiner Jugend ebenfalls aktiv für die TGO gespielt, was seine Verbundenheit mit dem Verein unterstreicht.

Auch die sportliche Leitung zeigt sich sehr zufrieden mit der Verpflichtung. Frank Zimmermann erklärt:
„Gemeinsam mit dem aktuellen Trainer Mirko Höfler, haben wir unseren Wunschkandidaten für die nächste Saison finden können. Wir sind uns sicher, dass Sebastian mit seiner Erfahrung und seinem handballerischem Verständnis in vielen Dingen weiterhelfen kann. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.“

Auch Bösing blickt zuversichtlich auf die neue Aufgabe als Trainer bei der TG Osthofen: „Nach so einer langen Zeit als Spieler im Profibereich ,freue ich mich nun auf die neue sportliche Herausforderung am Spielfeldrand. Es ist schön nach so vielen Jahren wieder in der eigenen Heimat aktiv mitwirken zu können und meine Erfahrung bei der TGO einzubringen.“

Mit Sebastian Bösing setzt die TG Osthofen auf einen Trainer, der sportliche Kompetenz, Führungsstärke und Vereinsidentifikation vereint. Der Verein blickt voller Zuversicht auf die kommende Saison und die langfristige Weiterentwicklung der Mannschaft.

Veröffentlicht am 23.12.2025 von Kathrin Knierim

Herren 1

Wichtige Punkte eingesackt

Letztes Wochenende sein Saisondebüt gefeiert, einen Spieltag später schon ein wichtiger Faktor bei der TGO. Aus dem Rückraum war Jan Scherer vier Mal erfolgreich. Archivfoto: Felix Diehl

TG Osthofen meistert Hürde in Bretzenheim / Lange Pause angesagt

Von Marcus Diehl › Die Herren der TG Osthofen überwintern auf dem ersten Tabellenplatz. Die schwierige Partie bei der TSG Mainz-Bretzenheim wurde mit einem 26:24 (13:13) erfolgreich gestaltet. In einer Partie, die durch die Wechsel von Yannik Volk und Ansgar Bachmann vor der Saison von der TGO zur TSG einiges an Brisanz im Vorfeld geboten hat. Dazu stand die TGO nur mit einem Minuspunkt weniger in der Tabelle kurz vor den Gastgebern. Es hatte etwas von Derbycharakter.

„Mir war von vorneherein klar, dass die Partie eine enge Kiste werden kann“, sprach TGO-Trainer Mirko Höfler, der seinem Team wieder zur Verfügung stand, um hinzuzufügen: „Dass die eine Hälfte der Halle in TGO-Hand gelegen hat, war phantastisch.“ Genau diese große Unterstützung der Fans war von Nöten und haben die letzten Prozentpunkte herausgekitzelt. Seine Mannschaft kam schwer in die Partie.

Erst in der vorletzten Minute der ersten Hälfte konnte die TGO ihre erste Führung erspielen. Das Problem lag dabei in der Offensive. Es wurden keine guten Lösungen gefunden und in den Abschlüssen war die Effizienz nicht so ausgeprägt wie sonst. Nutznießer war dabei Außenspieler Sebastian Göldner. Immer wieder konnte er die Fehler ausnutzen und allein acht Tore in der ersten Hälfte erzielen. Mirko Höfler: „In den letzten Minuten vor der Pause haben wir allein drei 100% liegen gelassen. Wir hätten mit einer Führung in die Halbzeit gehen müssen.“

Rote Karte für TSG-Torjäger
Eine vielleicht spielentscheidende Szene war in der 32. Spielminute passiert. Goalgetter Sebastian Göldner tatschte seine Hand in das Gesicht seines Gegenspielers. Es folgte die Rote Karte. „Spielentscheidend war die Szene nicht, denn die TSG hatte mit Hermann einen guten Ersatz, aber ich muss zugegeben, an diesem Tag eine Schwächung für die TSG“, so der TGO-Coach. Es war jetzt kein übles Foul, aber Regelkonform. Überhaupt war die enge Partie trotz der Stimmung auf den Rängen niemals aggressiv. Die TGO startete besser in die zweite Hälfte. Nach 40 Minuten führten sie zum ersten Mal mit vier Toren. In der Folge wurde eine weitere Erhöhung des Vorsprungs verpasst. Zugelassen haben sie eine Verkürzung bis auf einen Treffer.

Nach einer sehr zerfahrenen Schlussphase reichte ein zwei Tore Vorsprung zum Sieg. Mit einem sehr zufriedenen TGO-Trainer, nach den weiteren zwei Punkte. Auch mit einem Blick auf die Tabelle. Die ersten vier Teams haben damit alle gewonnen an diesem Wochenende. Keiner darf sich einen Ausrutscher erlauben. In den gegenseitig geführten Begegnungen dürfte die Meisterschaft entschieden werden. Es steht eine lange Pause für die TGO-Herren an. Am letzten Januar Sonntag müssen sie erst wieder auf die Platte. Für die Heimfans dauert es sogar noch länger. Am 22. Februar können sie ihr Team in der Wonnegauhalle erst wieder begrüßen.

https://nibelungen-kurier.de/wichtige-punkte-eingesackt

Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 15.12.2025

Veröffentlicht am 15.12.2025 von Mirko Höfler

Herren 1

TGO bleibt an der Spitze

Schneller als gedacht stand Moritz Emrich seinem Team wieder zur Verfügung. In der Abwehr und am Kreis ein wichtiger Faktor bei der TGO. Zwei Tore waren seine Ausbeute.

Klarer 33:22-Auswärtssieg der Herren / Am Sonntag um 18 Uhr letztes Heimspiel des Jahres

Von Marcus Diehl › Die Herren der TG Osthofen bleiben an der Tabellenspitze der Handball-Oberliga.

Beim Schlusslicht, MSG Kaiserslautern/Dansenberg, wurde die Auswärtshürde mit einem 33:22 (16:13) Erfolg, eindrucksvoll gemeistert. Dabei war die Anfangsphase nicht ganz nach dem Geschmack von Co-Trainer Matthias Obenauer. Er stand für den fehlenden Trainer Mirko Höfler in der Verantwortung. „Wir haben uns schwergetan.“ Zu viele technische Fehler im Spielaufbau und der letzte Pass zu ungenau, hatte er zu bemängeln. Einige Zeitstrafen wären ebenfalls zu vermeiden gewesen. Dadurch wurde der Spielfluss immer wieder gebrochen. Die Gastgeber erzielten dadurch einfache Treffer. Eine frühe 8:3 Führung brachte dabei keine Sicherheit. Die Gastgeber fanden wieder den Anschluss.

Die zweite Hälfte startete bei beiden Teams sehr zäh. Die TGO-Herren brauchten über sechs Minuten für das erste Tor. Die Gastgeber konnten diese Phase aber nicht für sich nutzen und strahlten auch keine große Torgefahr aus. Die Defensive stand aber auch sehr kompakt. Wenn ein Ball durchrutschte, war Torhüter Noah Wetzstein zur Stelle. Erfreulich, dass Torhüter Rouven Hahn nach seiner OP wieder auf der Bank Platz genommen hatte. Sein Einsatz war nicht von Nöten, genauso der von Felix Gantner, der ebenfalls mit einer kleinen Blessur geschont werden konnte. Der Zwischenspurt von 21:17 auf 25:17 war die Entscheidung der Partie. Gerade in dieser Phase brillierten die Youngster Esteban Wolf und Paul Bonin. Matthias Obenauer: „Danach konnten wir durchwechseln um alle Feldspieler ihre Einsatzzeiten zu ermöglichen.“ Dabei standen am Ende fast alle Spieler als Torschützen im Spielbericht.

Nächstes Spiel
Zwei Partien stehen noch auf dem Plan in diesem Jahr. Beide sollen in den Augen von Matthias Obenauer auch erfolgreich gestaltet werden. Helfen können dabei sei Sohn, Eric Obenauer, der nach seinem Wechsel von der SG Saulheim und langer Verletzungspause, in der zweiten Mannshaft seine ersten Schritte bereits absolviert hat. Mit Jan Scherer steht ein weiterer Spieler vor seinem Comeback. Sie können für den Rückraum für weitere Alternativen sorgen.

Am Sonntag kommt um 18 Uhr der HC Gonsenheim, ein alter Bekannter, in die Wonnegauhalle.

Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 01.12.2025

Veröffentlicht am 02.12.2025 von Mirko Höfler

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