Herren der TGO siegen gegen MSG Kaiserslautern/Dansenberg mit 32:19 / Pause über Ostern
Von Marcus Diehl › Die kurze Pause über Ostern kommt den Herren der TG Osthofen gerade recht. Beim 32:29 (17:18) gegen die MSG Kaiserslautern/Dansenberg wurde zwar der nächste Heimsieg eingefahren, aber von Souveränität kann nicht gesprochen werden. Trainer Mirko Höfler: „Wir lassen zu schnell im Spiel die Zügel schleifen. Es fehlt die Souveränität und ich würde mir wünschen, dass wir wieder dahin kommen, unser Spiel die komplette Spielzeit durchzuziehen.“ Vor allem in der ersten Hälfte lagen sie mehrmals mit drei Toren in Front, jedes Mal gaben sie es wieder aus der Hand. Sie waren vor allem in der Abwehr zu passiv – der letzte energische Zugriff fehlte. „Dazu kam auch noch, dass die Gäste im Angriff es sehr gut gemacht haben. Mit ihrem Mittelmann hatten wir unsere Probleme“, sagte der Coach. Aus einem 14:11 nach zwanzig Minuten wurde bis zum Pausenpfiff ein 17:18-Rückstand.
Energischer in der Defensive
In der zweiten Hälfte musste die TGO lange einem Rückstand hinterherlaufen. Zehn Minuten vor dem Ende lagen sie mit einem Tor im Rückstand – 27:28. Der Coach kann sich auf sein Team verlassen – wenn es nötig ist, sind sie auf der Platte da. Jetzt agierten sie wie in der Vorwoche viel energischer in der Defensive. Auf einmal war der Zugriff vorhanden – als wäre ein Knopf gedrückt worden. Nur noch ein Gegentor wurde zugelassen und das war gleichzeitig der letzte Treffer der Partie.
Nach der kommenden Pause wird das Lazarett hoffentlich wieder kleiner werden. Maurice Meitzler wird erst in der neuen Runde wieder eingreifen können. Auf jeden Fall wird der erkrankte Jan Scherer dabei sein. Bei Silas Höfler, Philipp Kern und Rouven Hahn besteht die Möglichkeit. Ein kleines Lob hatte Mirko Höfler für seinen Torhüter Julian Benkner parat. Aus der zweiten Mannschaft musste er kurzfristig für den verletzten Stammtorhüter Rouven Hahn einspringen und hat in der zweiten Hälfte seine Sache sehr gut gemacht. Die Chance sinkt immer weiter, doch noch die Relegation zu erreichen. Mit Blick auf das Restprogramm der beteiligten Teams ist es schwer, daran zu glauben. Aber gerade gegen die Teams im unteren Tabellenbild könnte es bei leichtsinnigem Spiel ein böses Ende geben. Darauf müssen die Herren der TGO weiterhin hoffen. Sie müssen ihre Aufgaben erledigen und dann sehen, was am Ende dabei herauskommt.
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Quelle/Autor: Nibelungen Kurier, Marcus Diehl 25.03.2026
Veröffentlicht am 27.03.2026 von Mirko Höfler
















